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Artikel vom 01.11.2014

Rheumatoide Arthritis: 5 Tipps, um Rheuma zu lindern

Schmerzfrei durch den Alltag - das wünschen sich viele Rheumapatienten. Foto: djd/Protina/panthermedia
Schmerzfrei durch den Alltag - das wünschen sich viele Rheumapatienten. Foto: djd/Protina/panthermedia

Die Gelenke schwellen an, jede Bewegung schmerzt: Für rund 1,5 Millionen Rheuma-Patienten können schon alltägliche Verrichtungen zur Qual werden. Die auch als rheumatoide Arthritis bekannte Autoimmunkrankheit wird im fortgeschrittenen Stadium neben Schmerzmitteln mit Medikamenten behandelt, die das Immunsystem unterdrücken. Doch eine Rheuma-Therapie ohne Säureabbau macht keinen Sinn. Denn der Verlauf der Krankheit wird durch eine Übersäuerung des Körpers negativ beeinflusst.

Tipp 1: Das Entzündungsrisiko vermeiden

Eine Übersäuerung ist bei Rheuma immer beteiligt. Die überschüssige Säure lagert sich im Bindegewebe, aber auch in den Gelenken ab. Ein frühes Anzeichen für eine sogenannte latente Azidose ist seiner Ansicht nach, dass die Gelenke knacken. Die Geräusche lassen jedoch sofort nach, wenn man den Körper entsäuert.

Darüber hinaus gibt er noch einen weiteren Aspekt zu bedenken. Bei Rheuma schadet überschüssige Säure auch deswegen, weil sie die Entzündungsbereitschaft des Körpers erhöht. Der Säureabbau ist elementar für den Behandlungserfolg bei Patienten mit rheumatoider Arthritis. Typische Anzeichen einer Übersäuerung können neben Gelenkproblemen auch Veränderungen der Haut, Haar, Nägel, sowie nachlassende Leistungsfähigkeit, Konzentrationsstörungen, erhöhte Stressempfindlichkeit, Nervosität und Erschöpfung sein.

Tipp 2: Basische Mineralsalze bei rheumatoider Arthritis

Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis neigt das Immunsystem zu einer Überreaktion. Abwehrzellen greifen Gewebe in den Gelenken an und rufen die schmerzhafte Entzündung hervor, die nach und nach das Gelenk zerstören kann. Um den Krankheitsverlauf zu mildern, werden ergänzend zur klassischen Schmerztherapie Präparate zum Säureabbau eingesetzt, die basische Mineralsalze und wertvolle Spurenelemente enthalten. Sie neutralisieren die überschüssige Säure.

Tipp 3: Viel Tee trinken

Eine erste Besserung zeigt sich meist nach zehn bis 14 Tagen. Viele Betroffene werden beschwerdefrei oder der Schmerz reduziert sich zumindest auf ein erträgliches Maß. Um die Säuren auszuleiten, ist zusätzlich eine Entgiftung notwendig, etwa mit harntreibenden Tees oder homöopathischen Mitteln, welche die Funktion der Nieren anregen. Zu empfehlen ist, die basischen Mineralsalze nach der Intensivphase dauerhaft weiter zu nehmen.

Schmerzende Gelenke können jede Bewegung zur Qual werden lassen. Foto: djd/Protina/panthermedia
Schmerzende Gelenke können jede Bewegung zur Qual werden lassen. Foto: djd/Protina/panthermedia

Tipp 4: Bei rheumatoider Arthritis die Ernährung umstellen

Parallel zur Therapie ist es wichtig, dass die Betroffenen ihre Ernährung umstellen. Säurebildende, eiweißreiche Lebensmittel wie Fleisch, Wurst, Käse und Backwaren sollten reduziert werden. Stattdessen können Patienten auf basisch wirkendes Gemüse und Salat umsteigen. Gedünstetes Gemüse sei besonders verträglich.

Doch auch Obst entsäuere den Körper, auch wenn es sauer schmecke. Es hat einen hohen Mineraliengehalt. Zur besseren Verträglichkeit rät er, Früchte nicht zusammen mit anderen Lebensmitteln zu essen, sondern als alleinige Mahlzeit. Dann könne der Darm sie besser verarbeiten und man vermeide eine unerwünschte Gasbildung.

Tipp 5: Übersäuerung gezielt entgegen wirken

Eine chronische Übersäuerung oder latente Azidose ist weit verbreitet und durch eine geringfügige Verschiebung des Blut-pH-Wertes innerhalb des Normbereiches (pH 7,35 - pH 7,45) zum Sauren hin gekennzeichnet. Gleichzeitig ist die Pufferkapazität des Blutes vermindert. Zu den häufigsten Ursachen zählen:

  • eine einseitige Ernährung mit zu viel säurebildenden Lebensmitteln, die viel tierisches Eiweiß enthalten (Fleisch, Fisch, Milchprodukte).
  • der Verzehr von vielen Getreideprodukten (vor allem Brot) und wenig frisches Obst, Gemüse und Salat
  • Stress
  • Bewegungsmangel
  • Diäten oder Fastenkuren, die Veränderungen im Säure-Basen-Gleichgewicht zur Folge haben

Fazit: Behandlung von rheumatoider Arthritis

Der Alltag von Patienten mit rheumatoider Arthritis wird häufig von Schmerzen bestimmt. Bei der Behandlung können ergänzend zu klassischen Therapien naturheilkundliche Ansätze mit basischen Mineralstoffen neue Impulse setzen.

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