Gesund und vital
Artikel vom 14.03.2019

6 Tipps, um die Nase freizubekommen

Von einer Erkältung mit Schnupfen sind Menschen weltweit betroffen.
Von einer Erkältung mit Schnupfen sind Menschen weltweit betroffen. Doch so ähnlich die Symptome allseits sind, so unterschiedlich gehen die Menschen mit dem Infekt um. Foto: djd/ratiopharm/pictworks - stock.adobe.com

Die Erkältung ist eine der häufigsten Krankheiten. Betroffene leiden an Husten, Schnupfen und Heiserkeit - hierzulande genauso wie auf dem Rest der Erde. Doch so ähnlich die Symptome allseits sind, so unterschiedlich gehen die Menschen mit dem Infekt um. Lesen Sie, welche Hausmittel, Medikamente, Sitten und Bräuche weltweit dabei helfen sollen, um die Nase freizubekommen.

1. Heiße Suppen und Orangentrunk

In vielen Ländern der Erde sind Menschen von der heilsamen Wirkung einer selbstgekochten Hühnersuppe überzeugt. Amerikanische Forscher fanden heraus, dass in der "chicken soup" große Mengen des Eiweißbausteins Cystein schwimmen, der entzündete Schleimhäute zum Abschwellen bringt.

In Thailand ist bei Schnupfen zum Beispiel eine Suppe aus Chili, Ingwer, Knoblauch, Koriander und Zitronengras beliebt. In Indien wiederum bevorzugen viele eine heiße Suppe aus Tamarinde, also den Früchten des Tamarindenbaums, gekocht mit etwas Ghee und schwarzem Pfeffer. Kolumbianer setzen auf einen Orangentrunk mit Butter, Honig und Eukalyptusblättern, um die Nase freizubekommen.

Zu den bekannten Mitteln bei Schnupfen gehören vor allem abschwellende Nasensprays.
Zu den bekannten Mitteln bei Schnupfen gehören vor allem abschwellende Nasensprays. Foto: djd/ratiopharm/Getty

2. Scharfe Gewürze und Zwiebeln

In Indien schwört man zudem auf den Rauch von verbranntem Kurkuma, während Chili-Pulver das Mittel der Wahl für die Mexikaner ist. In Japan sollen gegrillte Frühlingszwiebeln eine verstopfte Nase freibekommen.

Das intensive Würzen der Speisen mit Senf, Meerrettich, Zwiebeln, Knoblauch und Rettich soll ebenso dafür sorgen, dass man bei einer Erkältung wieder frei atmen kann. Verantwortlich dafür sind Senföle, Schwefelstoffe und ätherische Öle.

3. Abschwellende Nasensprays

Zu den bekannten und wirksamen Mitteln hierzulande gehören vor allem abschwellende Nasensprays. Doch bei der großen Auswahl an Präparaten in der Apotheke ist die Wahl des richtigen Mittels nicht so einfach. Hier lohnt ein Blick auf die Inhaltsstoffe.

Moderne Präparate setzen sowohl auf abschwellende als auch auf wundheilungsfördernde Inhaltsstoffe. Xylometazolin verengt die Gefäße und wirkt dadurch abschwellend auf die Nasenschleimhaut. Dexpanthenol dagegen fördert die Zellerneuerung, beschleunigt den Regenerationsprozess und pflegt die Nasenschleimhaut.  Generell sollte man abschwellende Nasensprays maximal sieben Tage verwenden, um einem Gewöhnungseffekt vorzubeugen.

4. Dampfbad mit Heilkräutern

Zu den bewährten Hausmitteln gegen Schnupfen gehört ein Dampfbad mit Heilkräutern, wie zum Beispiel Kamillenblüten. Kamille lässt die Schleimhaut abschwellen und erleichtert das Atmen. Auch Zusätze wie Thymian, Japanisches Minzöl (erst für Kinder ab 2 Jahren) oder Eukalyptusöl werden gerne verwendet.

5. Spitzgurke

In der Türkei tropfen sich Erkältete mitunter den Fruchtsaft der Spitzgurke in die Nasenlöcher, um entzündete Nebenhöhlen freizubekommen.

6. Ingwerwurzel

In der asiatischen und afrikanischen Medizin findet die Ingwerwurzel vielfältige Verwendung. Auch bei uns erfreut sich die Wurzel großer Beliebtheit: So kann zum Beispiel ein frischer Ingweraufguss dabei helfen, Erkältungssymptome zu lindern.

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