Gesund und vital
Artikel vom 01.11.2014

Leistungsstark statt ausgepowert: 3 wichtige Tipps

Leistungsstark statt ausgepowert; Foto: djd
Leistungsstark statt ausgepowert; Foto: djd

Das nasskalte Wetter im Herbst mit wenig Sonne und Licht belastet das Durchhaltevermögen und stellt das Immunsystem vor eine echte Herausforderung. Wer sein tägliches Pensum schaffen will, darf auf keinen Fall krank werden und ausfallen. An Urlaub ist in dieser Zeit ohnehin kaum zu denken – die nächste Auszeit steht häufig erst zwischen den Jahren an.

1. Wenn der Erfolg zulasten der Gesundheit geht

Der Ehrgeiz und Wille, um jeden Preis funktionieren zu wollen, geht auf Dauer zulasten der eigenen Gesundheit. Immer mehr Berufstätige können ihr Leben nicht mehr bewältigen und müssen sich aufgrund psychischer Erkrankungen krank melden. Laut Angaben der BKK stieg die Zahl Burn-out-bedingter Fehltage von 2004 bis 2011 um fast das Zwanzigfache, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Die Diagnose „Burn-out“ gilt zudem mittlerweile als häufigste Ursache für krankheitsbedinge Frühverrentung.

Ratgeberaktion: Leistungsstark statt ausgepowert; Foto: djd
Ratgeberaktion: Leistungsstark statt ausgepowert; Foto: djd

2. Die Signale des Körpers richtig deuten

Damit man sich nicht zwischen den Pflichten und dem eigenen Anspruch zerreibt und dadurch dauerhaft krank wird, empfehlen Experten, Signale, die auf einen geistigen oder körperlichen Erschöpfungszustand hinweisen, möglichst frühzeitig zu erkennen und ernst zu nehmen. Schon der Rückgang der eigenen Kreativität sowie der Merk- und Konzentrationsfähigkeit kann ein Alarmsignal sein.

Aber auch Reizbarkeit, Dauermattigkeit, Stimmungslabilität und eine erhöhte Infektanfälligkeit gelten als typische Symptome, die sich bemerkbar machen, wenn die Grenzen der Leistungsfähigkeit erreicht sind und eine ausreichende Regeneration fehlt. Eine einseitige Ernährungsweise kann dann zusätzlich dazu führen, dass die Säurelast im Organismus ansteigt und der Energiestoffwechsel stockt. Steuert man dem nicht rechtzeitig entgegen, können sich weitere negative Begleiterscheinungen einstellen.

3. Den Energiestoffwechsel wieder aktivieren

Um chronische Stresssymptome zu vermeiden, raten Burn-out-Experten dazu, Tagesabläufe genau zu strukturieren und feste Zeiten für den Kontakt mit Freunden, Sport und Erholung einzuplanen. Zusätzlich sollte auf eine basenreiche Nahrung geachtet werden.

Um in akuten Fällen schnell zu regenerieren und den Energiestoffwechsel zu aktivieren, kann die Einnahme hoch dosierter Mikronährstoffe sinnvoll sein. Wer reichlich Wasser und Tee trinkt, unterstützt zudem die Ausscheidung überschüssiger Säuren im Körper. Entspannungsübungen und regelmäßige, kleine Auszeiten reduzieren darüber hinaus den Alltagsstress.

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