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Artikel vom 01.11.2014

Korrektionsbrille - 4 Tipps für besseres Sehen

Die Stärke der Korrektionsbrille wird beim Augenoptiker oder Augenarzt bestimmt. djd/Ergo Direkt Versicherungen
Die Stärke der Korrektionsbrille wird beim Augenoptiker oder Augenarzt bestimmt. djd/Ergo Direkt Versicherungen

Eine Brille ist nicht nur modisches Accessoire, sondern soll oft auch bestehende Fehlsichtigkeiten korrigieren. In diesem Fall spricht man von einer Korrektionsbrille. Die häufigste Ursache für mangelnde Sehschärfe ist Kurz- oder Weitsichtigkeit. Die Augenlinse kann dabei Bilder im Nah- oder Fernbereich nicht richtig abbilden.

Der Brennpunkt liegt dann vor oder hinter der Netzhaut. Diese Abweichung wird in Dioptrien angegeben. Je höher die Zahl der Dioptrien, desto niedriger ist die Sehschärfe. Das Brillenglas ist nichts weiteres als eine vom Augenoptiker exakt angepasste zweite Linse, die diesen Abbildungsfehler korrigiert.

Tipp 1: Einen Sehtest machen lassen

Um die notwendige Stärke für die Gläser einer Korrektionsbrille zu bestimmen, führt der Augenarzt oder Optiker eine sogenannte Refraktion durch. Bei diesem Sehtest kann nicht nur das Ausmaß der Kurz- oder Weitsichtigkeit festgestellt werden, sondern auch eine mögliche Verkrümmung der Hornhaut (Astigmatismus). Wenn die Sehschärfe sowohl im Nah- wie auch im Fernbereich korrigiert werden muss, bräuchte man theoretisch zwei Brillen, eine Fern- und eine Lesebrille.

Als Alternative gibt es sogenannte Gleitsichtbrillen. Die Gläser von Gleitsichtbrillen haben von oben nach unten verlaufend eine unterschiedliche optische Brechung. Je nach der Neigung des Kopfes kann der Brillenträger also im Nah- oder Fernbereich scharf sehen. Die Nutzung einer solchen Brillentechnik ist allerdings gewöhnungsbedürftig.

Tipp 2: Eine Entspiegelung der Gläser machen lassen

Neben der Sehschärfe gibt es noch zwei weitere Eigenschaften von Brillengläsern, die beim Brillenkauf eine Rolle spielen: die Farbe und Helligkeit der Gläser sowie die Art der Entspiegelung. Für besonders lichtempfindliche Menschen empfehlen sich phototrope Glaeser, die sich je nach Stärke des Lichteinfalls verdunkeln. Die Entspiegelung von Brillengläsern verhindert störende Reflexionen und verbessert den Kontrast. Sie gehört mittlerweile bei Korrektionsbrillen zum Standard. Am wirkungsvollsten, aber auch am teuersten ist die dreifache Entspiegelung. Neben einer Korrektionsbrille empfiehlt sich übrigens gerade für Autofahrer auch eine Sonnenbrille mit optischer Korrektur.

Tipp 3: Augen-Symptome ernst nehmen

Treten Syptome am Auge auf, sollte man diese ernst nehmen und einen Facharzt aufsuchen. So kann bei Menschen das Gefühl auftreten, dass die Augen drücken. Manche leiden unter unkontrollierbarem Augenlidzucken. Generell ist es zu empfehlen ab 35 Jahren im Rahmen des Check35 auch eine Augenuntersuchung zu machen, um weitere Sehbehinderungen auszuschliessen.

Tipp 4: Alternativen in Betracht ziehen

Wer sich mit der Optik einer Korrektionsbrille nicht anfreunden kann, sollte darüber nachdenken, die eigenen Augen lasern zu lassen. Diese moderne Technik wird in Deutschland oft durchgeführt. Informieren Sie sich, worauf Sie beim Augenlasern achten sollten.

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