Gesund und vital
Artikel vom 01.11.2014

4 warme Tipps gegen kalte Füße

Zwei Füsse mit Socken stehen auf einer Treppenstufe mit Herbstblättern und einem Kürbis und einer Wolldecke.
Um einer Blasenentzündung oder einer Schwächung der Abwehrkräfte vorzubeugen, sollte man kalte Füße grundsätzlich vermeiden. Foto: djd/Unsplash Alex Geerts

Nicht nur im Winter leiden viele unter kalten Füßen, auch in der Frühlingszeit bei wechselnden Temperaturen, Regen und Wind haben viele eisige Hände und Füße. An sich ist das Auskühlen der Extremitäten ein gesunder Schutzmechanismus bei bedrohlicher Kälte, um die inneren lebensnotwendigen Organe ausreichend versorgen zu können. An Armen und Beinen werden die Blutgefäße verengt und somit die Durchblutung verringert. Kalte Hände und Füße sind die lebensnotwendige, aber bittere Konsequenz.

Am besten lässt man vom Arzt prüfen, ob es sich dabei um Krankheiten wie Diabetes oder eine Schilddrüsenerkrankung handelt, denn häufig können dies Ursachen für die schlechte Durchblutung sein. Liegt es nur an vorübergehendem Stress oder an Bewegungsmangel, kann man auch mit anderen Mitteln gegen die eisigen Füße vorgehen.

Tipp 1: Warm anziehen

Um einer Blasenentzündung oder einer Schwächung der Abwehrkräfte vorzubeugen, sollte man kalte Füße grundsätzlich vermeiden. Die richtige Kleidung ist insbesondere für Frauen ein wesentlicher Faktor, da sie schon aus hormonellen Gründen unter schlechterer Durchblutung leiden als Männer. Natürlich möchte eine Frau in erster Linie gut aussehen, aber Regenwetterstiefel sind bei Sturm und Regen die deutlich bessere Alternative zu Pumps und Riemchensandalen.

Tipp 2: Wasserfeste Schuhe und Jacke bevorzugen

Enge Schuhe sollten vermieden werden, Socken aus Wolle oder Mikrofaser sind besonders gut zu kalten Füßen. Weiterhin sollte man sich dem Wetter entsprechend anziehen: bei Schnee dürfen Handschuhe und gut gefütterte Winterstiefel nicht fehlen, bei Regen sollte man am besten eine wasserundurchlässige Regenjacke tragen, damit die Nässe nicht durch die Jacke durchkommt.

Tipp 3: Wechselbäder und Kneippen

Weiterhin sind kniehohe Wechselbäder nach den Heilmethoden von Sebastian Kneipp sowie Wassertreten sinnvoll. Auch Saunen und Massagen können dafür sorgen, dass die Füße dauerhaft durchblutet werden. In vielen Wellness-Zentren gibt es auch Wechselbäder oder Anlagen zum Wassertreten, insofern kann man Sauna und Fußbäder hervorragend an einem Ort miteinander kombinieren.

Tipp 4: Für Bewegung sorgen

Generell ist Bewegung gut für die Durchblutung und somit auch gegen kalte Füße. Wer viel Fahrrad fährt oder Treppen läuft, kann positiven Einfluss nehmen. Zu guter Letzt kann man auch beim Schlemmen Abhilfe schaffen: scharfe Gewürze wie Chili, Paprika oder auch Ingwer sind durchblutungsfördernd.

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