Gesund und vital
Artikel vom 01.11.2014

Isometrisches Training: 3 Tipps gegen Bluthochdruck

Isometrisches Training: Überall und jederzeit kann trainiert werden - ohne zu schwitzen. Foto: djd/zonahealth.de
Isometrisches Training: Überall und jederzeit kann trainiert werden - ohne zu schwitzen. Foto: djd/zonahealth.de

Wer unter niedrigem Blutdruck leidet, fühlt sich oft schwindelig oder schwach. Auf diese Weise merken Betroffene, dass etwas mit ihnen nicht stimmt. Zu hoher Blutdruck hingegen bereitet oft keinerlei Beschwerden und die Erkrankten fühlen sich lange Zeit scheinbar gut und fit. Genau das macht eine so genannte Hypertonie so gefährlich, denn sie bleibt oft unbemerkt.

Doch ein über Jahre anhaltend hoher Druck in den Blutgefäßen kann schleichend Organe wie Herz, Augen oder Nieren schädigen. Allein in Deutschland leidet Schätzungen zufolge inzwischen fast jeder zweite Erwachsene unter Bluthochdruck. Mediziner warnen: Chronischer Bluthochdruck führt auf Dauer zu einer beschleunigten Arterienverkalkung, das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinfarkte steigt.

Tipp 1: Änderung des Lebensstils

Bislang werden Patienten dazu angehalten, durch eine Änderung des Lebensstils den Blutdruck zu senken. Dieser beinhaltet den Verzicht auf das Rauchen, eine Gewichtsreduktion und eine Einschränkung des Alkoholkonsums. Zudem wird zu Ausdauersportarten wie Schwimmen, Walken und Laufen geraten.

Auch das isometrische Training kann helfen. Diese konsequente und langfristige Umsetzung von nichtmedikamentösen Maßnahmen wird von führenden nationalen und internationalen Fachgesellschaften zur Behandlung von Bluthochdruck empfohlen.

Tipp 2: Alternative Therapie gegen Bluthochdruck

Zeigt die Umstellung der Lebensgewohnheiten keine ausreichende Wirkung, verordnen die Ärzte Hypertonikern blutdrucksenkende Medikamente, die allerdings häufig mit Nebenwirkungen einhergehen. Viele Betroffene wünschen sich deshalb, ihren Bluthochdruck auf natürliche Weise senken zu können. Diese Möglichkeit bietet eine neuartige Therapie - das isometrische Handgrifftraining.

Das isometrisches Training kann auch begleitend angewendet werden, wenn die angestrebten Blutdruckwerte mit herkömmlichen Verfahren oder Medikamenten nicht erreicht wurden. Bei Hypertoniepatienten waren nur ein paar Wochen nach dem Beginn der Therapie die Blutdruckwerte wieder im Normalbereich.

Tipp 3: Isometrisches Training ausprobieren

Die Anwendung des isometrischen Trainings ist ganz einfach: Das Gerät wird mit einer Hand umfasst, zugedrückt, die Anspannung gehalten und dann wieder entspannt. Auf einem Display lässt sich verfolgen, wie viel Kraft und Zeit dabei aufgewendet wird. Letztlich kann es durch diese Tätigkeit zu einer Beruhigung des vegetativen Nervensystems und somit zu einer Entspannung kommen.

Aufgrund der ausgefeilten Technik des Gerätes benötigen Patienten für eine effektive Blutdrucksenkung nur fünfmal wöchentlich zwölf Minuten. Überall und jederzeit kann trainiert werden - ohne zu schwitzen. Weitere Vorteile: Zwei Personen können sich ein Übungsgerät teilen, der Hersteller gewährt eine freiwillige Rücknahmegarantie für 90 Tage.

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