Gesund und vital
Artikel vom 31.03.2015

5 Tipps für Allergiker und Heuschnupfen-Medikamenten

Unbeschwert die Freiheit genießen: Das  bleibt Heuschnupfenpatienten oft verwehrt. Foto: djd/Aerinaze/Fotowerk-Fotolia
Unbeschwert die Freiheit genießen: Das bleibt Heuschnupfenpatienten oft verwehrt. Foto: djd/Aerinaze/Fotowerk-Fotolia

Viele Menschen leiden unter Heuschnupfen - medizinisch auch als saisonale allergische Rhinitis (SAR) bekannt. Pollen können von Januar bis Dezember unterwegs sein, da Pflanzen zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr blühen. Je nachdem ob der Heuschnupfenpatient gegen die Pollen einer oder mehrerer Pflanzen allergisch ist, kann er auch mehrmals im Jahr betroffen sein.

Heuschnupfen beeinträchtigt häufig den Alltag der Betroffenen. Beispielsweise durch Niesanfälle, eine ständig laufende Nase und rote, tränende Augen. Diese können lästig sein und zum unerwünschten Begleiter über viele Jahrzehnte werden.

Tipp 1: Individuell in der Apotheke beraten lassen

Eine Behandlung mit einem geeigneten Heuschnupfen-Medikament ist für Patienten, die unter Symptomen leiden, sehr wichtig. Es gibt Präparate, die in der Apotheke erhältlich sind, mit nur einem oder mehreren Wirkstoffen. In vielen Fällen ist diese Auswahl auch ausreichend, um Pollenallergiker einigermaßen fit durch die Saison zu bringen.

Niesreiz, juckende Augen und Müdigkeit infolge des gestörten Nachtschlafs machen Pollenallergikern zu schaffen. Foto: djd/Aerinaze/Pavel Siamionov-Fotolia
Niesreiz, juckende Augen und Müdigkeit infolge des gestörten Nachtschlafs machen Pollenallergikern zu schaffen. Foto: djd/Aerinaze/Pavel Siamionov-Fotolia

Tipp 2: Eine Heuschnupfen-Therapie erwägen

Sollten die Beschwerden die Betroffenen weiterhin beeinträchtigen, sollte der Weg zum Arzt führen, dem weitere Behandlungsmöglichkeiten offen stehen. Zum Beispiel die Therapie mit bestimmten Antihistamin-Präparaten, die in der Apotheke nicht ohne Rezept erhältlich sind und deshalb vom Arzt verordnet werden müssen.

Tipp 3: Auf Kombi-Medikamente setzen

Eine weitere Möglichkeit ist die Verordnung von Kombinationspräparaten als Nasenspray oder in Tablettenform, die mit einer sinnvollen Zusammensetzung von Wirkstoffen mehrere Symptome bekämpfen. Kombi-Mittel enthalten meist ein nicht müde machendes Antihistaminikum, das die Wirkung des Allergie-Botenstoffes Histamin hemmt, und Pseudoephedrin, das die Nasenschleimhaut abschwellen lässt. Andere verschreibungspflichtige Mittel, die auch zur Behandlung der Symptome der saisonalen allergischen Rhinitis vom Arzt verordnet werden können, sind unter anderem Nasensprays aus der Kombination eines Antihistaminikums mit einem Kortison.

Die passende Medikation kann Betroffenen helfen, sich draußen wieder wohlzufühlen. Foto: djd/Aerinaze/Image Source
Die passende Medikation kann Betroffenen helfen, sich draußen wieder wohlzufühlen. Foto: djd/Aerinaze/Image Source

Tipp 4: Kleidung nur einmal draussen tragen

Neben einem rechtzeitigen Arztbesuch und einem passenden Heuschnupfen-Medikament können auch kleine Verhaltensänderungen im Alltag helfen, die Beschwerden erträglicher zu machen. So ist es ratsam, die am Tage getragenen Kleider nicht im Schlafzimmer, sondern zum Beispiel im Bad aufzuhängen und Pollenfilter an den Fenstern anzubringen.

Tipp 5: Frühmorgens sporteln

Wer Freiluftsport wie Joggen oder Walken betreibt, tut dies in der Stadt am besten frühmorgens, auf dem Lande dagegen eher in den frühen Abendstunden. Dann ist die Pollenbelastung meist geringer. Und bei der Urlaubsplanung sollte ein Aufenthalt am Meer oder das Gebirge ab 1500 - 2000 Metern angepeilt werden. Dort ist die Luft meist reiner und pollenärmer.

drucken