Gesund und vital
Artikel vom 05.03.2018

7 Tipps für den Umgang mit einer Hausstauballergie

Verlässliche Zahlen gibt es zwar nicht - Schätzungen zufolge aber dürften sechs bis zwölf Prozent der Deutschen unter einer sogenannten Hausstauballergie leiden. Dieser Begriff ist allerdings nicht exakt - eigentlich müsste es Hausstaubmilbenallergie heißen. Denn die Menschen reagieren nicht auf Hausstaub allergisch, sondern auf Milbenkot.

Wenn der Kot der in einer Wohnung allgegenwärtigen Spinnentiere vertrocknet, löst er sich in kleine Einzelteile auf, die dann über die Atemluft aufgenommen werden. Eine Hausstauballergie kann zu den unterschiedlichsten Symptomen führen: Von Juckreiz und Niesattacken bis hin zu Atemnot und sogar Asthma. Wir haben sieben Tipps, wie man die Ursache der Hausstauballergie vermeiden kann.

1. Tipp: Teppiche regelmäßig absaugen

Luftreiner gewährleisten eine gesunde Luft in den Wohnräumen und helfen gegen Hausstauballergien.
Leidet man unter einer Hausstauballergie, sollte man in den eigenen vier Wänden stets für klare Verhältnisse sorgen. Moderne Luftreiniger gewährleisten eine unbedenkliche und gesunde Atemluft in Innenräumen. Foto: djd/www.home.rhemus.com

Staub und Dreck sammeln sich vor allem auf dem Teppichboden in der Wohnung. Wenn Sie ihn betreten, wird er herumgeschleudert. Saugen Sie Ihren Teppichboden deshalb regelmäßig mit einem Staubsauger mit Mikrofilter ab, auch Ihre Hartböden sollten Sie in regelmäßigen Abständen absaugen und feucht wischen.

Auch sonst sollte regelmäßig in der Wohnung feucht Staub gewischt werden. Für Menschen mit Hausstauballergie kann schon das Reinigen zur Qual werden - Sie sollten dabei eine Schutzmaske tragen oder es nach Möglichkeit jemand anders machen lassen.

2. Tipp: Luftreiniger nutzen

Leiden Sie unter einer Hausstauballergie, sollten Sie in Ihren eigenen vier Wänden stets für klare Verhältnisse sorgen. Moderne Luftreiniger gewährleisten eine unbedenkliche und gesunde Atemluft in Innenräumen. Milbenkot, Bakterien, Viren, Pollen, Staub und sogar Gerüche werden aus der Atemluft herausgefiltert. Bei modernen Geräten etwa von Rhemus können Sie per Fernbedienung die Luftqualität mit dem Gerät sogar automatisch steuern.

Mit der Fernbedienung lässt sich der gegen die Hausstauballergie verwendete Luftreiniger automatisch steuern.
Per Fernbedienung lässt sich die Luftqualität mit dem Luftreiniger sogar automatisch steuern. Foto: djd/www.home.rhemus.com

3. Tipp: Bettwäsche regelmäßig wechseln

Das Bett ist für Menschen mit einer Hausstauballergie die größte Risikozone, denn die Milben ernähren sich von Hautschüppchen. Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie das Ganze in den Griff bekommen: Verwenden Sie milbenundurchlässige Allergiebezüge, wechseln Sie die Bettwäsche regelmäßig und waschen Sie sie bei 60 Grad Celsius. Lassen Sie einmal pro Jahr die Matratze reinigen.

4. Tipp: Dreck im Schlafzimmer vermeiden

Tragen Sie Staub und Dreck nicht ins Schlafzimmer - das geht am besten, wenn Sie Kleidung oder Schuhe nicht im Schlafzimmer wechseln.

Luftreiniger sorgen für saubere Luft in den Wohnräumen und helfen gegen Hausstauballergien.
Eine Hausstauballergie kann zu den unterschiedlichsten Symptomen führen: Von Juckreiz und Niesattacken bis hin zu Atemnot und sogar Asthma. Moderne Luftreiniger sorgen in den eigenen vier Wänden für klare Verhältnisse. Foto: djd/www.home.rhemus.com

5. Tipp: Staubfänger entfernen

Potenzielle Staubfänger haben im Schlafzimmer nichts verloren: Dazu gehören beispielsweise Gardinen, Teppiche und auch Pflanzen.

6. Tipp: Keine Haustiere im Schlafzimmer

Auch Haustiere haben im Schlafzimmer nichts zu suchen. Wer unter einer schweren Form der Hausstauballergie leidet, sollte besser ganz auf Haustiere verzichten.

7. Tipp: Regelmäßig lüften

Auch mit regelmäßigem Lüften können die Folgen einer Hausstauballergie mindestens reduziert werden. Gerade in der kalten Jahreszeit gilt: lieber einige Minuten Stoßlüften statt Kipplüften.

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