Gesund und vital
Artikel vom 16.09.2019

6 Tipps, um während der Grippezeit eine Ansteckung zu vermeiden

Die Ansteckung mit der Grippe kann über Niesen und Husten, aber auch über das Berühren verunreinigter Gegenstände erfolgen.
Die Ansteckung mit der Grippe kann über Niesen und Husten, aber auch über das Berühren verunreinigter Gegenstände erfolgen. Abstand zu Erkrankten und häufiges Händewaschen sind ratsam. Foto: djd/Sanofi/Getty

Die echte Grippe wird durch Influenzaviren der Typen A und B ausgelöst, die vorwiegend in den Wintermonaten zirkulieren. Die Übertragung erfolgt meist durch Tröpfcheninfektion, zum Beispiel beim Husten oder Niesen von Infizierten. Aber auch über die Hände oder verunreinigte Türklinken, Tastaturen oder andere Gegenstände ist eine Ansteckung mit der Grippe möglich. Mit diesen Maßnahmen schützen Sie sich:

1. Impfen:

Mit einer Grippeschutzimpfung kann das Immunsystem gegen die Viren gewappnet werden. Sie wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) ausdrücklich für folgende Risikogruppen empfohlen: Menschen ab 60 Jahren, Schwangere, Menschen mit Grunderkrankungen wie Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes oder chronischen Atemwegsproblemen wie Asthma, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, medizinisches Personal sowie Personen, die mit vielen Menschen Kontakt haben. Angehörigen dieser Gruppen wird die Impfung von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Sie ist aber auch für junge und gesunde Menschen empfehlenswert, denn eine Ansteckung mit der Grippe ist immer ernst zu nehmen.

2. Abstand halten:

... sollten Sie wenn möglich zu Erkrankten und auch bei der Pflege kranker Angehöriger nicht zu sehr auf Tuchfühlung gehen. Generell sind Menschenansammlungen potenzielle Virenquellen. Auf Händeschütteln in Grippezeiten am besten so oft wie möglich verzichten.

Eine jährliche Grippeimpfung schützt am besten vor der Ansteckung.
Eine jährliche Grippeimpfung schützt am besten vor der Ansteckung. Am besten macht man einen Termin im Oktober/November - rechtzeitig vor Start der Grippewelle. Foto: djd/Sanofi/Racle Fotodesign - stock.adobe.com

3. Hände waschen:

Da eine Grippeansteckung auch über die Hände erfolgen kann, sollten sie möglichst oft gereinigt werden, auf jeden Fall nach dem Kontakt mit Erkrankten und dem Anfassen von möglichen Virenquellen wie Türklinken und Treppengeländern in öffentlichen Räumen. 30 Sekunden dauert eine gründliche Handwäsche in etwa - länger als man denkt. Zunächst die Hände nass machen, dann mit Seife/Waschlotion einreiben - Handrücken und Fingerzwischenräume nicht vergessen. Zum Schluss gut abspülen und gründlich abtrocknen.

4. Nicht ins Gesicht fassen:

Die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung mit der Grippe steigt, wenn man die Schleimhäute von Augen, Mund oder Nase mit virenverunreinigten Händen berührt, denn dort können die Influenzaviren gut angreifen.

5. Lüften:

Ob im Büro oder zu Hause - in abgestandener Luft können sich viele Erreger sammeln. Besser öfter kurz und kräftig durchlüften, um frische, nicht virenbelastete Luft in den Raum zu bringen.

6. Rücksicht nehmen:

Wer selbst erkrankt ist, sollte zu Hause bleiben und andere möglichst nicht umarmen, küssen oder mit Handschlag begrüßen. Beim Husten oder Niesen am besten ein Taschentuch vor Mund und Nase halten und dieses dann direkt in den Müll befördern. Ist keines zur Hand, lieber in die Armbeuge als in die Handfläche niesen. Häufiges Händewaschen bei Grippe hilft ebenfalls, eine Ansteckung anderer Menschen zu vermeiden.

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