Gesund und vital
Artikel vom 21.04.2017

Den Blutdruck senken: 6 natürliche Tipps

Eine Person misst mit einem Massband den eigenen Bauchumfang.
Wenn überschüssige Pfunde purzeln, sinkt meist auch der Blutdruck. Foto: djd/Wörwag Pharma/thx
Ein älterer Herr läuft mit zwei älteren Damen.
Wer in Bewegung kommt, kann nicht nur etwas gegen hohe Blutdruckwerte tun, sondern auch neue Leute kennenlernen, etwa in einer Laufgruppe. Foto: djd/Wörwag Pharma/THX
Eine Persone schneidet mit einem Messer eine Karotte.
Mediterrane Kost mit viel Gemüse und frischen Kräutern hilft dabei, weniger Salz zu sich zu nehmen. So kann der Blutdruck sinken. Foto: djd/Colourbox.de/Wörwag Pharma

Laut der Deutschen Hochdruckliga leiden 20 bis 30 Millionen Deutsche unter Bluthochdruck und müssen deswegen täglich Medikamente wie Betablocker oder ACE-Hemmer nehmen. Doch es gibt auch natürliche Methoden, die den Blutdruck senken können. Diese sechs Tipps können bereits helfen:

1. Tipp: Die Pfunde purzeln lassen

Ein hoher Blutdruck ist häufig verbunden mit Übergewicht. Kein Wunder also, dass eine Normalisierung des Körpergewichts für die Deutsche Herzstiftung zu jenen Maßnahmen zählt, mit denen hoher Blutdruck in vielen Fällen wirkungsvoll gesenkt werden kann. Abnehmen lohnt sich meist in mehrfacher Hinsicht: Wer Freude an Bewegung und einer gesundheitsfördernden Ernährung findet, steigert damit meist auch die Lebensfreude und seine Stress-Resistenz.

2. Tipp: In Bewegung kommen

Das richtige Training kann dabei helfen, den Blutdruck um fünf bis zehn mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) zu senken. Auf diese Möglichkeit weist die Deutsche Herzstiftung hin. Und: Man muss keine Wettkämpfe gewinnen. Es reicht, durch Joggen, Wandern, Radfahren oder Schwimmen seine Ausdauer zu erhöhen.

3. Tipp: Den Stress in den Griff bekommen

Ständig unter Termin- und Leistungsdruck - dass solcher Stress den Blutdruck in die Höhe treibt, liegt fast auf der Hand. Aber es gibt obendrein persönliche Stressauslöser. Die Psychologin Kristina Langosch rät, diese herauszufinden und stressvermindernde Strategien zu entwickeln. So werde es möglich, positiver mit Belastungen umzugehen. Viele Hinweise dazu hat Kristina Langosch unter www.stress-schutz.de zusammengestellt. Dort gibt es Online-Tests dazu, wie stark die persönliche Stressbelastung ist.

4. Tipp: Mangel an Magnesium erkennen

Die Gesellschaft für Biofaktoren weist darauf hin, dass gerade Menschen mit Bluthochdruck häufig von einem Magnesium-Mangel betroffen sind. Eine Unterversorgung an diesem lebenswichtigen Mineralstoff kann wiederum den Blutdruck ansteigen lassen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Daher sollte ein Mangel unbedingt ausgeglichen bzw. vermieden werden. Dazu sind insbesondere organische Verbindungen wie das Magnesiumorotat geeignet. Dieses findet sich etwa in magnerot Classic N, das rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist. Der Mineralstoff ist darin an den Biofaktor Orotsäure gebunden - eine körpereigene Substanz, die eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel spielt. In dieser Kombination kann Magnesium gut in den Körperzellen gebunden und wirksam werden.

5. Tipp: Mediterran mit vielen Kräutern speisen

Zu viel Salz in der Nahrung führt bei vielen Menschen zu hohen Blutdruckwerten. Eine Möglichkeit, um dies zu vermeiden, ist die mediterrane Küche mit Kräutern und ausgewählten Gewürzen wie Koriander oder Dill. So wird das Essen schmackhaft und dennoch lässt sich die tägliche Kochsalzzufuhr auf unter sechs Gramm verringern.

6. Tipp: Nur wenig oder besser gar keinen Alkohol trinken

Ab und zu mal ein Gläschen Wein zu trinken, dagegen haben auch Experten nichts einzuwenden. Allerdings nur in Maßen, denn Alkohol kann den Blutdruck erhöhen. Darauf weist die Deutsche Herzstiftung hin und empfiehlt, dass Männer pro Tag nicht mehr als 20 Gramm Alkohol (z.B. 250 Milliliter Wein) trinken sollten. Weil Frauen nicht nur in der Regel weniger wiegen, sondern zudem Alkohol langsamer im Körper abbauen, sollten sie nicht mehr als zehn Gramm Alkohol pro Tag trinken.

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