Gesund und vital
Artikel vom 01.11.2014

Augenlidzucken mit 3 Tipps vermeiden

Augenlidzucken: Magnesium-Haushalt in Ordnung bringen. Foto: djd/preval Dermatica
Augenlidzucken: Magnesium-Haushalt in Ordnung bringen. Foto: djd/preval Dermatica

Nahezu jeder hat es schon einmal in seinem Leben gehabt: Augenlidzucken. Besonders wenn man großem Stress ausgesetzt ist, beginnt das Lid unruhig zu flackern. Zwar ist das Zucken des Augenlids in den meisten Fällen nur ein harmloses Muskelzucken – störend und unangenehm ist es jedoch trotzdem. Außerdem verunsichert es die Betroffenen enorm, da die meisten Menschen an den Augen besonders empfindsam sind.

An anderen, weniger sensiblen Körperregionen bleiben vergleichbare Muskelzuckungen hingegen häufig sogar unbemerkt. Die unkontrollierte Muskelkontraktion rührt meist daher, dass ein Blutgefäß am Gehirn aufgrund von erhöhtem Bluthochdruck besonders stark pulsiert und dadurch einen sensiblen Nerv berührt, der aus dem Gehirn kommt. Diese Reizung lässt das Augenlid dann zusammenzucken. Ganz ähnlich verhält es sich übrigens auch bei eingeschlafenen Händen, wo sich die Reizung der Nerven durch ein Kribbeln bemerkbar macht.

Wenn das Augenlid zuckt: Ernährung prüfen

In den meisten Fällen tritt Augenlidzucken auf, wenn man übermüdet oder aufgeregt ist, aber auch zu langes Sitzen vor Computer und TV können dafür verantwortlich sein. Kommt das Augenlidzucken häufiger vor, kann es auch am Stress oder einem generellen Mineralstoffmangel liegen. Letzterer rührt vor allem von einseitiger Ernährung, die dem Körper wichtige Mineralien vorenthält.

Tipp 1: Für Entspannung sorgen

Die gute Nachricht: Selbst wenn das Augenlidzucken über mehrere Stunden oder sogar Tage anhält, besteht in der Regel kein Grund zur Sorge. Eine vitamin- und nährstoffreiche Ernährung, ausreichend Ruhe und die zusätzliche Einnahme von Magnesium-Präparaten genügen häufig schon, um das Augenlidzucken wieder in den Griff zu bekommen.

Tipp 2: Mit Magnesium Krämpfen den Kampf ansagen

Auch ausgiebiger Sport kann zu Augenlidzucken führen, denn der Körper verliert beim Schwitzen viele Mineralstoffe. Isotonische Sportgetränke, die mit wichtigen Mineralstoffen wie Magnesium und Kalzium versetzt sind, eignen sich daher gut, um Krämpfen aller Art vorzubeugen. In der Apotheke und Drogerie sind zudem spezielle Magnesium-Präparate erhältlich, die besonders hoch dosiert sind und dem Körper schnell und einfach die benötigen Mineralstoffe zukommen lassen.

Tipp 3: Auf eine magnesiumreiche Ernährung achten

Tritt das Augenlidzucken häufiger und nicht nur in Stresssituationen auf, sollte man zudem seinen Mineralstoffwechselhaushalt überprüfen und auf eine magnesiumreiche Ernährung achten. Besonders magnesiumreiche Nahrungsmittel sind unter anderem 


  • Weizenkeime
  • Sonnenblumenkerne
  • Sojabohnen
  • Mandeln
  • Naturreis
  • Kichererbsen 
  • Cashew-, Erd- und Haselnüsse
  • Bananen
  • Milch
  • Spinat und Kohlrabi
  • Haferflocken und 
  • Kakao


Ein Müsli aus Soja- oder Vollkornprodukten, Bananen und Milch ist daher optimal geeignet, um das Magnesiumdepot in den Knochen aufzufüllen und gut in den Tag zu starten.

Fazit

Da Augenlidzucken sehr verbreitet und meistens harmlos ist, sollte man sich bei gelegentlichem Auftreten nicht verrückt machen lassen, sondern es gelassen und sprichwörtlich mit einem „Augenzwinkern“ hinnehmen. Zucken die Augenlider jedoch dauerhaft oder treten die Symptome über mehrere Wochen auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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