Gesund und vital
Artikel vom 01.11.2014

Aloe Vera: 5 Fakten zur Wüstenlilie

Aloe Vera gedeiht auf fünf Kontinenten. Foto: djd/thx

Auf fünf Kontinenten wachsen heute die stacheligen Blätter der Wüstenlilie Aloe Vera. Am besten gedeiht die seit Jahrtausenden für ihre vielen Inhaltsstoffe bekannte Kulturpflanze an günstigen Standorten in China, in Südamerika im Allgemeinen und in Mexiko im Besonderen. Dort wird die Aloe Vera in einer Höhe von tausend Metern über dem Meeresspiegel auf Plantagen angebaut.

1. Beschleunigte Wundheilung

Es wurde bereits wissenschaftlich nachgewiesen, dass Wunden dank Aloe Vera drei- bis viermal schneller heilen können. Das machte sich übrigens schon Columbus zunutze, der die Pflanze mit auf seine Reisen nahm. So konnte er dafür sorgen, dass seine Seeleute bei kleineren Verletzungen mit den Wirkstoffen der Wüstenlilie versorgt wurden.

2. Kein Kaktus, sondern Wüstenlilie

Angesichts der fleischigen Blätter und der Stacheln an ihren Rändern vermuten viele, dass es sich bei der Aloe Vera um eine Kakteenart handelt. Das ist allerdings ein Irrtum, denn die Pflanze ist ein Liliengewächs, genau genommen eine Wüstenlilie. Insgesamt gibt es 300 unterschiedliche Wüstenlilien-Arten. Wegen ihrer Inhaltsstoffe geschätzt wird aber nur die "Aloe Vera Barbadensis Miller".

Aloe Vera wird wegen ihrer Inhaltsstoffe geschätzt. Foto: djd/thx

3. Aloe Vera Barbadensis Miller

Die Inhaltsstoffe der "Aloe Vera Barbadensis Miller" sind für die Menschen sehr wertvoll. Aus dem Blattgel dieser Pflanze stellen viele Anbieter "Drinking Gels" her. Ohne Zusatz von Zucker sind sie auch für Diabetiker hervorragend geeignet. Die Gele enthalten bis zu 98,2 Prozent reines Aloe Vera Blattfilet.

4. IASC - International Aloe Science Council

Der IASC - der internationale Aloe Vera-Fachverband - prüft regelmäßig und mit wissenschaftlichem Sachverstand die Gebiete, in denen die Wüstenlilie angebaut wird. Auch die landwirtschaftlichen Produzenten der Pflanze sowie die Hersteller von Aloe Vera-Produkten werden kontrolliert. Das Qualitätssiegel des IASC signalisiert Verbrauchern, dass das damit ausgezeichnete Produkt alle Überprüfungen erfolgreich bestanden hat.

Als Verbraucher sollte man aber auch darauf achten, dass die Produkte einen hohen Aloe Vera-Anteil aufweisen. Zudem sollte wenig Aloin enthalten sein. Dieser Stoff wirkt nämlich abführend. Und weil das Aloin sich vor allem unter der Schale befindet, ist es wichtig, dass die Blätter sachgerecht geschält und filetiert werden.

Als Verbraucher sollte man darauf achten, dass die Produkte einen hohen Aloe Vera-Anteil haben. Foto: djd/thx

5. Drink mit Aloe Vera

Wer seinen Gästen Aloe Vera auf geistvolle Art servieren möchte, dem sei folgendes Rezept empfohlen: Vier Zentiliter Gin, vier Zentiliter Aloe Vera-Gel und zwölf Zentiliter Orangensaft - gern frisch gepresst - mit Eiswürfeln in ein Longdrinkglas geben und mit einer eingeschnittenen Orangenscheibe hübsch dekorieren. Die Wüstenlilie - ein echter Tausendsassa.

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