Ernährung
Artikel vom 01.11.2014

Vegetarisch leben: Gesund, lecker und gut für die Umwelt

Rund 6,4 Millionen Deutsche sind Vegetarier und genießen eine abwechslungsreiche fleischlose Küche mit frischem Salat, Gemüse, Obst, Getreide und Tofu. Foto: djd/alles-vegetarisch.de
Rund 6,4 Millionen Deutsche sind Vegetarier und genießen eine abwechslungsreiche fleischlose Küche mit frischem Salat, Gemüse, Obst, Getreide und Tofu. Foto: djd/alles-vegetarisch.de

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Warum es gesünder ist, vegetarisch zu leben.
  • Weshalb auch die Umwelt profitiert, wenn mehr Menschen auf Fleisch verzichten.
  • Wie Sie sich vegetarisch, gesund und ausgewogen ernähren können.

Vegetarisch leben liegt im Trend. Wurde lange Zeit in den meisten Kulturkreisen tierische Kost mit Wohlstand gleichgesetzt, gilt die fleischlose Ernährung und das vegetarische Leben inzwischen als chic und nachahmenswert. 2011 waren es nach Angaben des Statistikportals statista bereits rund 6,4 Millionen Deutsche, die vegetarisch leben. Auch etliche Prominente bekennen sich zum vegetarischen oder veganen Leben. Dieser Wandel ist in vielen Bereichen spürbar. So bietet fast jedes Restaurant inzwischen fleischlose Gerichte an, vegetarische Kochbücher sind Verkaufshits und in Supermärkten, Bio-Läden oder Onlineshops findet sich eine breite Palette an pflanzlichen Spezialitäten. Aber auch für den Umweltschutz ist das vegetarische Leben von Vortei. Doch auch immer mehr Menschen mahlen ihr Müsli selbst.

Vegetarisch leben ist gesünder

Meist sind es ethische, religiöse, ökologische oder gesundheitsbezogene Gründe, die die Menschen zu einem vegetarischen Leben bewegen. Denn weniger Fleisch zu essen schont nicht nur die Umwelt, sondern ist auch gesund. So steht übermäßiger Fleischkonsum unter dem Verdacht, Herz-Kreislauferkrankungen sowie bestimmte Krebsarten zu begünstigen. Wer unter hohem Cholesterinspiegel leidet, profitiert ebenso vom Verzicht auf Fleisch und Wurst, da er weniger gesättigte Fettsäuren und kein "schlechtes" Cholesterin zu sich nimmt.

Aktiver Umweltschutz: Schädliche Klimagase verringern

Die oftmals umstrittenen Bedingungen der Tierhaltung, Hormon- und Antibiotikarückstände in Hühnerbrust oder Schweinesteak, aber auch die Auswirkungen der fleischlastigen Küche auf die Umwelt sind für viele Verbraucher nicht mehr akzeptabel. So produzieren zum Beispiel alle Rinder weltweit mehr schädliche Klimagase als der gesamte Flugverkehr. Um ein Kilo Fleisch "zu produzieren" werden zudem bis zu 22 Kilo Getreide und mehr als 50.000 Liter Wasser verbraucht.

Abwechslungsreiche vegetarische Küche

Wer sich ausgewogen vegetarisch ernährt, muss übrigens keine Angst vor Mangelernährung haben. Ballaststoffe und wichtige Vitamine wie Vitamin C und E, Folsäure, Vitamin B1 und A stecken ausreichend in frischem Obst, Gemüse und Getreideprodukten. Zudem sind Fleischersatzprodukte wie etwa Tofu, Seitan oder die Süßlupine wichtige Eiweiß- und Eisenlieferanten. Die vegetarische Küche ist zudem sehr abwechslungsreich und schmackhaft. In Deutschlands Nr.1 Onlineshop für rein pflanzliche Spezialitäten können jederzeit alle Zutaten für die vegetarische und vegane Küche bestellt werden.  Für alle Lebensmittel gilt dabei die G.U.T.-Garantie für Gesundheit, Umwelt und Tierschutz. Damit steht einem zufriedenem vegetarischen Leben nichts mehr im Weg.

Ein besonders empfehlenswerter Rezeptvorschlag sind beispielsweise die Saté-Spieße des Berliner Chefkochs Björn Moschinski.

Zutaten für vier Personen: 300 Gramm veganes Hähnchenfilet in Stücken, 2 Knoblauchzehen, 5 Gramm Ingwer, 2 Gramm Koriander, 25 Milliliter Rapsöl, 2 Gramm Cumin, 20 Milliliter Tamari, 170 Gramm Erdnussbutter, 5 Gramm Currypulver, 200 Milliliter Kokosmilch, 10 Gramm Zucker, den Saft einer halben Limette.

Zubereitung: Alle Zutaten bis auf die veganen Hähnchenstücke mit einem Mixer zu einer cremigen Konsistenz verarbeiten und nach Geschmack nachwürzen. Die veganen Hähnchenstücke darin für mindestens vier Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank marinieren und anschließend auf Holzspieße stecken. In einer heißen Pfanne oder auf einem Grill kross anbraten und mit der restlichen Marinade als Dip anrichten.

Wie Sie Gemüse richtig lagern, erfahren Sie in einem anderen RGZ-Ratgeber.

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