Ernährung
Artikel vom 01.11.2014

Was leisten Proteinshakes? Unsere 7 Ernährungstipps

Proteinshakes im Einsatz: Viele Freizeitsportler möchten ihr Gewicht halten oder reduzieren. Foto: djd/Hansepharm
Proteinshakes im Einsatz: Viele Freizeitsportler möchten ihr Gewicht halten oder reduzieren. Foto: djd/Hansepharm

Wer Muskelmasse aufbauen und Übergewicht abbauen möchte, dem raten Ernährungswissenschaftler dazu, den Eiweißanteil in der Ernährung zu erhöhen. So genannte Proteine benötigt der Körper als Baustein für Muskeln und Gewebe, zudem sind diese am Transport der Nährstoffe und Stoffwechselprodukte im Blutkreislauf beteiligt und dienen der Infektabwehr, ebenso der Bildung von Hormonen und Enzymen. Und sie sättigen länger als Kohlenhydrate.

Egal ob in der Werbung, im Fitnessstudio, in Apotheken, Supermärkten oder Drogerien - überall werden Proteinshakes angeboten. Sie sollen beim Abnehmen helfen, unsere Leistungsfähigkeit steigern, die Ernährung ergänzen und nach dem Sport die Erholungszeit verkürzen.

Tipp 1: Auf den Inhalt bei Proteinshakes achten

Grundsätzlich gibt es große Unterschiede bei der Zusammensetzung von Proteinshakes: Zwar nennen sich alle Protein- oder Eiweißshakes, aber viele haben einen recht großen Anteil an Kohlenhydraten. Ein Proteinshake zum Abnehmen sollte jedoch möglichst wenige Kohlenhydrate enthalten. Fast allen Produkten sind Mineralstoffe und Vitamine beigemischt.

Bei der Proteinquelle reichen die Zutaten von Molkepulver bis hin zu Sojaprotein. Produkte aus Soja bieten sich auch für Vegetarier an, die so ihren Proteinshakes mit Reis- oder Sojamilch zubereiten können. Beim so genannten Mehrkomponenten-Eiweiß aus der Apotheke werden verschiedene Proteinquellen wie Milch, Molke, Ei und Soja so kombiniert, dass das Protein besonders hochwertig ist und vom Körper bestmöglich aufgenommen und verarbeitet wird.

Tipp 2: Die Eiweißdiät zur Gewichtsreduktion nutzen

Ein Proteinshake ist ein idealer Sattmacher für zwischendurch. Im Vergleich zu einer Kohlenhydratmahlzeit hat Eiweiß einen länger anhaltenden sättigenden Effekt. Dabei liefert er bei Zubereitung mit entrahmter Milch nur wenige Kalorien.

Und so funktioniert die Eiweißdiät: Täglich werden ein oder zwei Mahlzeiten durch einen Shake ersetzt. Damit kann die tägliche Gesamtkalorienzufuhr reduziert werden und die ersten Abnehmerfolge können sich bereits nach einigen Tagen einstellen - natürlich nur, wenn die anderen Mahlzeiten nicht übermäßig üppig ausfallen.

Tipp 3: Freizeitsportler können Eiweiß geschickt einsetzen

Viele Menschen laufen gerne in flottem Tempo durch den Wald. Aber auch wer im Fitnessstudio moderat trainiert, fragt sich, ob Ergänzungsprodukte auf Eiweißbasis sinnvoll sind. Sicher ist: Sport belastet die Muskeln und durch das Schwitzen verliert der Körper wichtige Mineralstoffe.

Ein Proteinshake liefert wertvolle Bausteine für die Muskulatur, die so geschont und geschützt werden kann. Der Muskelaufbau wird gefördert und ein eventueller Muskelkater kann günstig beeinflusst werden. Viele Freizeitsportler möchten zudem ihr Gewicht halten oder reduzieren. Ein Eiweißshake nach dem Sport genossen hält lange satt und der so genannte Nachbrenneffekt durch den Sport erhöht den Energieverbrauch des Körpers über viele Stunden.

Tipp 4: Proteinshakes mit Geschmack probieren

Inzwischen gibt es sie in verschiedenen Geschmackssorten, doch wenigstens in Schokolade, Vanille und Erdbeere. Man braucht also keine Angst zu haben, dass einem der Geschmack bald zu viel wird. Mit den verschiedenen Sorten kann man immer wieder abwechslungsreich etwas Gutes für seinen Körper tun und schmecken tut’s auch noch. Nicht nur das, mit ein paar fettarmen Zutaten, wie Nüssen, kann man hin und wieder eine richtige kleine Mahlzeit mit einem Energie-Kick daraus machen.

Tipp 5: Eiweißriegel und Proteinshakes kombinieren

Wer beim Sport eher auf „feste Nahrung“ setzt dabei unterwegs ist, der kann auch auf Protein-Riegel zurückgreifen. Sogenannte High Protein Riegel sind für den Sport auch eine prima Alternative zum Shake. Wer Protein-Riegel zu sich nimmt, der sollte auf den Proteingehalt und die sonstige Zusammensetzung schauen. Hier unterscheiden sich die Riegel teilweise enorm anhand der Inhaltstoffe

Auch die Riegel gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, sodass eine abwechslungsreiche Auswahl besteht. Doch nicht vergessen Sportlernahrung, wie Proteinshakes oder auch Eiweißriegel nutzen nur wenig, wenn ansonsten eine ausgewogene Ernährung fehlt.

Tipp 6: Fit für den Frühling werden

Der Frühling naht und die Saison für viele Outdoor-Sportarten steht in den Startlöchern. Eine gute Vorbereitung auch während der Wintermonate ist also eine durchaus sinnvolle Sache. Wer seinen Lieblingssport ausschließlich draußen ausüben kann, der tut gut daran sich und seinen Körper in den kalten Monaten, mit alternativen Sportarten vorzubereiten.

Je nach bevorzugter Hauptsportart macht ein leichtes Gymnastikprogramm sowie Schwimmen, Laufen, Kraftsport und dergleichen durchaus Sinn. Eine passende Ernährung darf natürlich nicht fehlen. Viel Obst, Gemüse und wann immer es sich einrichten lässt ein Spaziergang an der frischen Luft, um die wenige Sonne möglichst für sich einfangen zu können. Das stärkt das Immunsystem und bereitet uns auf das Bevorstehende vor.

Erste Gedanken daran, welche Sportlernahrung man für die kommende Saison benötigt, sollte man sich durchaus schon jetzt machen. Neben Proteinshakes und Eiweißriegeln sollte man sich über isotonische Getränke, aber auch Obst wie Bananen Gedanken machen und langsam wieder intensiver trainieren.

Tipp 7: Ohne Fleiß keinen Preis

Wer Proteinshakes als sinnvolle Ergänzung zum Abnehmen nutzen möchte, der sollte jedoch auch eines wissen. Wer Proteinshakes zu sich nimmt, jedoch keinen Sport betreibt, dem helfen sie nur wenig. Denn eine negative Kalorienbilanz ist das A und O. Wer also mehr Kalorien zu sich nimmt als er verbraucht, dem nutzen auch keine Proteinshakes. Ohne körperliche Ertüchtigung kann der Proteinshake weder beim Muskelaufbau noch beim Fettabbau behilflich sein.

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