Ernährung
Artikel vom 22.06.2017

Vitamin- und Mineralstoffmangel: 3 Tipps, wie man gezielt gegensteuert

Mineralstoffmangel durch abwechslungsreiche Kost vermeiden
Abwechslungsreiche Kost kann helfen, Mangelzustände zu vermeiden. Foto: djd/Gesellschaft für Biofaktoren/Colourbox.de

Unser Körper braucht Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente - am besten durch eine ausgewogene Ernährung mit frischem Gemüse, Vollkornbrot und Nüssen. Aber wer isst schon immer gesund und beißt stattdessen nicht lieber mal in einen Burger? Und wer weiß, ob die aufgenommenen Vitamine und Mineralstoffe tatsächlich ausreichen, damit alle Stoffwechselvorgänge reibungslos ablaufen können? Diese drei Tipps helfen, Ihren Körper gut mit lebenswichtigen Nährstoffen zu versorgen und das Risiko für einen Vitamin- und Mineralstoffmangel einzuschätzen.

1. Tipp: Abwechslungsreich ernähren

Durch Weißmehlprodukte, Kuchen, Eis, Fastfood, Fertiggerichte, Süßigkeiten, Limonaden und alkoholische Getränke bekommt unser Körper zwar Kalorien, nicht aber lebensnotwendige Biofaktoren. So kann sich leicht ein Vitamin- oder Mineralstoffmangel entwickeln, der die Gesundheit und Leistungsfähigkeit erheblich beeinträchtigen kann. Die tägliche Ernährung sollte dem entgegenwirken und viel frisches Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte enthalten. Außerdem enthalten fettarme Milchprodukte, Fisch, mageres Fleisch und hochwertige Pflanzenöle wie Oliven- oder Rapsöl wertvolle Vitalstoffe. Hingegen sollte man sparsam mit tierischen Fetten - auch denjenigen, die etwa in Wurst, Käse oder Sahne versteckt sind - umgehen. Gleiches gilt für Weißmehlprodukte, Zucker und Kochsalz.

Obst hilft Mineralstoffmangel vorzubeugen.
Selbst wer genügend Obst isst, kann einen Mangel haben. Das gilt vor allem für Schwangere, Ältere und Menschen mit chronischen Krankheiten. Foto: djd/Gesellschaft für Biofaktoren e.V./colourbox.de

2. Eigene Lebensumstände überprüfen

Wer welche Zusatzpräparate benötigt, um zum Beispiel einen Mineralstoffmangel auszugleichen, das lässt sich am besten mit einem kritischen Blick auf die persönlichen Risikofaktoren und Lebensumstände feststellen. So können etwa Menschen mit Diabetes und Herzerkrankungen durch Mangelerscheinungen ihre Erkrankungen verschlimmern. Sie haben ebenso einen höheren Bedarf an Biofaktoren wie Menschen, deren Körper diese Stoffe etwa aufgrund chronischer Magen-Darm-Erkrankungen schlecht aufnimmt. Auch bei älteren Menschen, Sportlern und Schwangeren steigt der Bedarf. Darüber hinaus können regelmäßiger Alkoholkonsum und die Einnahme bestimmter Medikamente die Versorgung mit Biofaktoren zum Teil sehr stören. Durch diese Einflüsse kann selbst bei ausgewogener Ernährung eine Unterversorgung entstehen.
Wer wissen will, ob er auch an einem Mangel leiden könnte und wie gut er mit wichtigen Nährstoffen versorgt ist, kann einen Test machen.

Mineralstoffmangel ausgleichen und Beratung einholen.
Experten raten vor allem älteren Menschen, sich ausreichend mit lebenswichtigen Biofaktoren zu versorgen, um einen Vitamin- oder Mineralstoffmangel zu verhindern. Foto: djd/Gesellschaft für Biofaktoren/Colourbox.de

3. Tipp: Biofaktoren gezielt ergänzen

Werden Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe gezielt angewendet, können sie laut dem wissenschaftlichen Beirat der Gesellschaft für Biofaktoren präventive und therapeutische Effekte haben. So sind etwa Menschen mit Diabetes häufig von einem Vitamin-B1-Mangel betroffen, der Folgeerkrankungen an den Nerven fördert. Daher wird bei diabetischen Nervenschäden (Neuropathien) auch eine Vorstufe des Vitamin B1, das Benfotiamin, angewendet. Menschen mit Herzerkrankungen und Bluthochdruck leiden häufig an einem Magnesium-Mangel. Wird dieser ausgeglichen, kann das dazu beitragen, dass ein erhöhter Blutdruck sinkt und das Herz nicht so leicht zu Rhythmusstörungen neigt. Weitere Informationen über Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente gibt es auf der Webseite der Gesellschaft für Biofaktoren unter www.gf-biofaktoren.de.

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