Ernährung
Artikel vom 13.12.2017

Intervallfasten: 6 Fakten rund um das Fasten mit Pausen

Intervallfasten sollte gut vorbereitet sein, damit der Erfolg sichtbar eintritt.
Wer fasten möchte, sollte sich gut informieren, wie sich Fastenkrisen vermeiden lassen. Foto: djd/Basica/panthermedia/Lev Dolgachov

Den meisten Menschen fällt es schwer, nach den trägen Wintermonaten dynamisch in das Frühjahr zu starten. Um lästige Pfunde zu verlieren und wieder fit zu werden, liebäugeln viele mit einer Fastenkur. Doch die Vorstellung, über einen längeren Zeitraum auf feste Nahrung zu verzichten, schreckt die meisten dann doch ab.

Dabei gibt es inzwischen moderne Fastenkonzepte, die lediglich an ausgewählten Tagen oder zu bestimmten Zeiten Verzicht bedeuten und damit sehr alltagstauglich sind. Welche Fakten für das sogenannte Intervallfasten sprechen, erfahren Sie hier.

1. Ideale Fastenform für Berufstätige

Intervallfasten liegt im Trend. Dinner-Cancelling oder Morgenfasten sind bekannte Spielarten des Fastenkonzepts, das nur einen zeitweiligen Verzicht auf Nahrung bedeutet. Vor allem für Berufstätige sind diese intermittierenden - also mit Unterbrechungen erfolgenden - Fastenprogramme ideal, weil sie sich leichter in den Alltag integrieren lassen.

Eine derzeit beliebte Variante ist das 16:8-Fasten, bei dem nur an acht Stunden des Tages etwas gegessen wird. Beim 5:2-Fasten sind pro Woche nur zwei Fastentage vorgesehen.

Intervallfasten ist erfolgreich mit basischen Rezepten und viel Gemüsebrühe.
Klare Gemüsebrühe kann als Basis für viele basische Suppengerichte Verwendung finden. Foto: djd/Basica/panthermedia/Dzinnik Darius

2. Intervallfasten zündet den Turbo für die Fettverbrennung

Welche Effekte das phasenweise Fasten hat, beschäftigt derzeit die Forschung. "Jetzt haben Studien bestätigt, wie effektiv dieser zeitweilige Verzicht auf Nahrung ist", sagt Andrea Ciro Chiappa, Ausbildungsleiter der Deutschen Fastenakademie. "Der Körper schaltet auf den Fastenstoffwechsel um und verbrennt mehr Kalorien, überschüssige Fettmasse nimmt ab." Das lässt Pfunde schwinden.

3. Keine Chance für Jojo-Effekte nach dem Abnehmen

Ernährungsexperten raten, sich über einen Zeitraum von vier Wochen langsam an das Intervallfasten zu gewöhnen und es dann nach Möglichkeit dauerhaft beizubehalten. Vor allem Menschen, die mit einer strengen Fastenkur oder Diät zuvor Gewicht verloren haben, haben damit reelle Chancen, ihr neues Gewicht zu halten - ganz ohne Jojo-Effekt.

4. Einfache Rezepte für die Phasen zwischen den Fastenintervallen

Die Mahlzeiten, die man zwischen den Esspausen zu sich nimmt, sollten möglichst ausgewogen sein. Um keine Nährstoffdefizite zu riskieren, werden leichte Mahlzeiten mit einem hohen Anteil an basischen Mineralstoffen empfohlen. Eine Auswahl einfacher, basischer Rezeptideen stehen in einer neuen Broschüre zum Download bereit.

Intervallfasten ist effektiv in Kombination mit Sport und Mineralstoffen.
Viele Frauen, die ihre Figur in Form bringen wollen, setzen auf Intervallfasten in Kombination mit Sport und basischen Mineralstoffen. Foto: djd/Basica/panthermedia/Craig Robinson

5. Fastenkrise bei Intervallfasten leicht zu vermeiden

Immer wenn Fett abgebaut wird, entstehen Ketosäuren, die eine Übersäuerung fördern und Müdigkeit sowie mangelnde Leistungsfähigkeit hervorrufen können. Dieser Fastenkrise kann während des Intervallfastens leicht mit einem gut verträglichen Basenpräparat aus der Apotheke, vorgebeugt werden. Basische Mineralstoffe neutralisieren die überschüssige Säure und unterstützen den Stoffwechsel.

6. Bestätigte Abnehmerfolge beim Intervallfasten mit Basen

In einer Placebo-kontrollierten Doppelblind-Studie absolvierten 68 leicht übergewichtige Probanden dreimal pro Woche ein Laufprogramm. Eine Gruppe fastete dazu an ein bis zwei Tagen pro Woche (intermittierendes Fasten). Außerdem erhielten die Teilnehmer ein Basenpräparat oder ein Placebo (Scheinpräparat).

Ergebnis: Alle Probanden reduzierten ihr Gewicht. Den größten Erfolg erzielten die Teilnehmer, die zusätzlich zum Bewegungsprogramm fasteten und mit Basica entsäuerten. Sie nahmen mit durchschnittlich 8,3 Kilogramm am stärksten ab und waren am leistungsfähigsten.

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