Vorsorge
Artikel vom 01.11.2014

Familienabsicherung individuell planen: 7 umfassende Tipps

Eine Risikolebensversicherung ist für Eltern unverzichtbar. Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung/thx
Eine Risikolebensversicherung ist für Eltern unverzichtbar. Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung/thx

Für Familien spielt finanzielle Sicherheit eine besonders große Rolle. Doch die passende Vorsorgestrategie zu finden, ist nicht einfach, denn mit jeder Familienphase ändern sich die Bedürfnisse. Eltern liegt vor allem die Zukunft ihrer Kinder am Herzen. Sie achten darauf, die besten Voraussetzungen für den Nachwuchs zu schaffen. Zum Beispiel, indem sie die Finanzierung der Ausbildung schon früh planen. Werden die Kinder dann zu "Nestflüchtern" und ziehen während oder nach Ausbildung oder Studium in eine eigene Wohnung, gilt es, ihnen die Verantwortung für die eigene Zukunft Schritt für Schritt zu übertragen.

Tipp 1: Die eigene Situation gut einschätzen

Grundsätzlich lassen sich aber auch bei Familien bestimmte Vorsorgetypen unterscheiden. Da ist zum Beispiel der Typ "junge Familie". Die Eltern halten gerade ihr erstes Kind in den Armen, müssen zukünftig auch ihre Finanzen im Blick behalten, wollen sich aber dennoch für eine möglichst umfassende Vorsorge entscheiden.

Oder die "umsichtigen Häuslebauer". Sie sind schon einen Schritt weiter, haben vielleicht schon zwei Kinder und wollen nun mit einer eigenen Wohnimmobilie für noch mehr Sicherheit und für den Ruhestand der Eltern sorgen. Bei den derzeit günstigen Zinsen sind diese Wünsche naheliegend. Schnell ist man Eigentümer einer schönen Immobilie, ist damit finanziell längerfristig gebunden und hat dann einiges mehr zu berücksichtigen als in der Rolle des Mieters.

Für Kinder gibt es spezielle Absicherungsmöglichkeiten, zu denen ein Vermögensberater gerne Auskunft gibt Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung
Für Kinder gibt es spezielle Absicherungsmöglichkeiten, zu denen ein Vermögensberater gerne Auskunft gibt Foto: djd/Deutsche Vermögensberatung

Tipp 2: Beratung mit Augenmaß

Wer eine Boutique betritt, legt heute großen Wert auf kompetente Beratung, die auf einen großen Erfahrungsschatz zurückblicken kann. Wenn es um die finanzielle Vorsorge und Sicherheit einer ganzen Familie geht, sollte man es nicht anders halten. Vermögensberater stehen Familien gern zur Seite.

Sie zeigen ihnen die verschiedenen Möglichkeiten der Vorsorge für die Familie auf, haben dabei aber auch den Ruhestand der Eltern und die Zukunft der Kinder im Blick. Denn nur so ist es den Beratern möglich, festzustellen, in welcher Phase sich die Familie gerade befindet und welche Vorsorgemaßnahmen die richtigen für sie sind.

Tipp 3: Unverzichtbare Risikolebensversicherung

Eine Risikolebensversicherung und eine Privathaftpflichtversicherung sind für alle Vorsorgetypen wichtig, denn die Privathaftpflicht ist eine der wichtigsten Versicherungen. Wer einem anderen versehentlich einen Schaden zufügt, der haftet für die finanziellen Folgen. Wenn bei den Nachbarn eine Vase zu Bruch geht, dann ist das meist kein Problem.

Doch wenn der Schaden größer ist, können die Kosten eine Familie in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Das gilt für Sach- und Vermögensschäden genau wie für Personenschäden. Mit einer Privathaftpflichtversicherung kann man sich davor schützen. Allerdings sollten die Versicherungssummen ausreichend hoch gewählt werden, weshalb man sich von geschulten Fachleuten beraten lassen sollte.

Tipp 4: Berufsunfähigkeitsversicherung abschliessen

Für jeden, der 1961 oder später geboren wurde, gibt es im Falle einer Berufsunfähigkeit von Vater Staat keinen Cent. Das macht die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit zu einem Muss. Und zwar nicht nur für die Eltern. Sobald die Kinder ins Berufsleben einsteigen - und sei es, dass sie ihre Ausbildung beginnen - sollten sie ihren eigenen Schutz ins Auge fassen.

Tipp 5: Über eine Hausratversicherung informieren

Sie ersetzt den Hausrat, wenn er zum Beispiel bei einem Einbruchdiebstahl oder einem Brand vernichtet wurde. Es gibt Policen mit unterschiedlichen Einschlüssen für Elementarschäden, Fahrraddiebstahl oder Überspannungsschäden. Hier sollte man mit einem Berater in Ruhe den individuellen Bedarf analysieren.

Tipp 6: Unfall- und Zahnzusatzversicherung für Kinder abwägen

In der gesetzlichen Unfallversicherung sind Kinder nicht in jedem Fall versichert. Deswegen empfiehlt sich eine zusätzliche Vorsorge. Eine Zahnzusatzversicherung ist bereits für Kinder sinnvoll. Es gibt auch schon Policen, die kieferorthopädische Behandlungen einschließen.

Tipp 7: Die eigene Altersvorsorge planen

Eltern sollten über die Sorge um die Zukunft ihrer Kinder nicht die Vorsorge für das eigene Alter vergessen. Viele Mütter und Väter können ihre Altersvorsorge mit einer Riesterrente lohnend aufstocken. Es ist daher sinnvoll, sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten zu informieren, die sich durch die geförderte Altersvorsorge ergeben.

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