Finanzen
Artikel vom 06.05.2020

Steuererklärung online erstellen: 6 Dinge, die Sie wissen sollten

Die Software füllt vieles automatisch aus, sodass nur noch wenige Angaben ergänzt werden müssen.
Die Software füllt vieles automatisch aus, sodass nur noch wenige Angaben ergänzt werden müssen. Foto: djd/Buhl Data Service GmbH/SJHauk

Die Menschen in Deutschland verbringen 2020 viel mehr Zeit zu Hause als gewohnt. Sie wird zur Erledigung mancher Dinge genutzt: einmal gründlich aufräumen, Wände streichen, Keller entrümpeln. Eine Sache aber wird oftmals so lange wie möglich aufgeschoben: die Einkommensteuererklärung 2019. Wer aus Bequemlichkeit die Abgabe hinauszögert oder ganz darauf verzichtet, verschenkt meist eine üppige Steuererstattung durch das Finanzamt - im Schnitt über 1.000 Euro. Gerade in diesem Jahr dürfte vielen Haushalten ein solcher "Geldsegen" sehr gelegen kommen. Viel Aufwand ist für die Steuererklärung nicht nötig: Sie können sie bequem selbst am heimischen PC erledigen. Hier sind 6 Dinge, die Sie dazu wissen sollten:

Die Steuererklärung kann man bequem selbst am heimischen Laptop erledigen.
Die Steuererklärung kann man bequem selbst am heimischen Laptop erledigen. Foto: djd/Buhl Data Service GmbH/Sascha J. Hauk

1. Vorhandene Daten für die Steuererklärung nutzen

Viele der für Ihre Steuererklärung nötigen Angaben liegen bereits digital vor, etwa beim Finanzamt. Dazu zählen beispielsweise die jährliche Steuerbescheinigung des Arbeitgebers, Angaben zu Elterngeld, Riester und Versicherungsbeiträgen.

2. Spezielle Software bindet Daten automatisch in die Steuererklärung ein

Diese Daten müssen Sie in Ihre Steuererklärung einbinden. Dazu können Sie heute spezielle Software nutzen: Die WISO-Software von Buhl beispielsweise macht es Ihnen besonders leicht, Daten für die Steuererklärung zu sammeln und zusammenzuführen. Die Funktion Steuer-Automatik ruft diese ab. Das Ergebnis: eine automatisch ausgefüllte Steuererklärung.

Per Smartphone-App lassen sich Rechnungen und Belege einfach digitalisieren und mit der Steuererklärung verknüpfen.
Abtippen war gestern: Per Smartphone-App lassen sich Rechnungen und Belege einfach digitalisieren und mit der Steuererklärung verknüpfen. Foto: djd/Buhl Data Service GmbH/SJHauk

3. Daten aus dem Girokonto übernehmen

Damit Sie in Ihrer Steuererklärung keine Sparmöglichkeit ungenutzt lassen, können Sie Daten aus Ihrem Girokonto in die Steuererklärung übernehmen. Etwa die Kosten für den Internetanschluss, den Sie auch beruflich nutzen. Oder das Bahnticket für die Dienstreise, das Sie mit Ihrer Girocard bezahlt haben. So vergessen Sie keine Ausgaben, mit denen Sie Steuern sparen können.

4. Steuererklärung geht ohne Belege ans Finanzamt

Ist alles erfasst, heißt es nur noch: klick und weg. Ihre Steuererklärung wird digital ans Finanzamt übertragen, ganz ohne Papier. Belege müssen Sie nur auf Nachfrage nachreichen. Ein weiterer Vorteil: Wenn Sie digital abgeben, haben Sie die Erstattung meist schneller auf Ihrem Konto.

5. Vor digitalem Versand einmalige Identifikation

Um den digitalen Versand zu nutzen, identifizieren Sie sich einmalig vor der ersten Nutzung am Rechner oder per Smartphone mit Ihrem Personalausweis. Damit ist sichergestellt, dass Nutzerkonto und Steuererklärung auch zu einer bestimmten Person gehören.

Wer auf die Abgabe seiner Einkommensteuererklärung verzichtet, verschenkt möglicherweise eine Steuererstattung.
Kein Geld verschenken: Wer aus Bequemlichkeit die Abgabe seiner Einkommensteuererklärung hinausschiebt oder ganz darauf verzichtet, verschenkt meist eine üppige Steuererstattung. Foto: djd/Buhl Data Service GmbH/Sascha J. Hauk

6. Scan-App: Belege fotografieren statt abtippen

Ganz neu ist eine Smartphone-App zur digitalen Erfassung von Belegen. Damit ersparen Sie sich künftig das umständliche Abtippen von Rechnungen und Quittungen. Stattdessen genügt ein Foto, um den Beleg für die Steuererklärung zu archivieren. Mehr Infos gibt es unter [ www.buhl.de/steuer-web/ ]. Die App wandelt die Bilder in ein PDF-Dokument um und speichert sie verschlüsselt im Konto des Anwenders. Dort ist eine "Steuer-Box" der neue Sammelpunkt für alle Belege. Diese startet automatisch eine Analyse des Dokuments, um wichtige Inhalte zu erkennen. War die Erkennung erfolgreich, wird der Beleg direkt in die passende Steuerkategorie einsortiert. Die Scan-App steht im Apple App Store und bei Google Play kostenlos zum Download bereit.

Kein Geld verschenken mit der Steuererklärung

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