Finanzen

Steuererklärung fürs Corona-Jahr 2020: 5 Dinge, die Sie wissen sollten

Mit der richtigen Software erledigt man die Steuererklärung bequem am eigenen Laptop oder am Smartphone.
Mit der richtigen Software erledigt man die Steuererklärung bequem am eigenen Laptop oder am Smartphone. Foto: djd/Buhl

Vor einigen Jahren hätte man das Wort "Prokrastination" wohl erst einmal googeln müssen. Heute wissen die meisten: Es ist ein Synonym für die "Aufschieberitis", also das Herauszögern einer lästigen, aber unvermeidlichen Aufgabe. Eine Sache wird besonders gerne so lange wie möglich aufgeschoben: die Einkommensteuererklärung. Die meisten deutschen Steuerzahler müssen sie üblicherweise bis zum 31. Juli abgeben. Da der Stichtag in diesem Jahr ein Samstag ist, müssen die Unterlagen bis Montag, 2. August, beim Finanzamt eingetroffen sein. 2021 könnte das Hinauszögern der Steuererklärung bis zum Stichtag ein Fehler sein. Hier sind 5 Dinge, die Sie dazu wissen sollten:

1. Was ist bei der Steuererklärung 2021 anders?

Coronabedingt werden die Steuererklärungen vieler Menschen für das Jahr 2020 ganz anders ausfallen als gewohnt. Etwa, weil man im Homeoffice gearbeitet hat oder der Arbeitgeber Kurzarbeit anmelden musste.

2. Welche Folgen kann dies für meine Steuererklärung haben?

Je nach persönlicher Steuersituation führt dies zu einer möglicherweise überraschenden Steuererstattung - oder aber zu einer Nachzahlung ans Finanzamt. Die Erstattung sollten Sie sich rechtzeitig sichern, für eine Nachzahlung müssen Sie unter Umständen Rücklagen bilden. Grund genug, mit der Steuererklärung in diesem Jahr nicht zu lange zu warten.

2021 sollte man seine Steuererklärung wegen Corona rechtzeitig angehen. Es warten unter Umständen hohe Erstattungen - oder man muss erhebliche Nachzahlungen leisten.
2021 sollte man seine Steuererklärung wegen Corona rechtzeitig angehen. Es warten unter Umständen hohe Erstattungen - oder man muss erhebliche Nachzahlungen leisten. Foto: djd/Buhl

3. Bei wem sind die Auswirkungen von Corona auf die Steuererklärung besonders groß?

Gravierende Auswirkungen hat die Pandemie bei vielen Menschen etwa bei der Entfernungspauschale, dazu kommen die oft beträchtlichen Aufwendungen bei der Einrichtung eines Arbeitsplatzes in den eigenen vier Wänden. Steuerlich relevant sind außerdem Corona-Boni und Corona-Prämien sowie die Kurzarbeiterregelungen.

4. Kann ich meine Steuererklärung selbst erstellen?

Ja, viel Aufwand ist dafür nicht nötig. Mit der richtigen Software für Ihren Computer oder der App für Ihr Smartphone können Sie alle Möglichkeiten nutzen, um das Ergebnis zu optimieren. Damit können Angestellte und Selbstständige, die staatliche Corona-Hilfen erhalten haben, Sparchancen nutzen - und es wird vor allem nichts vergessen. Sind alle Daten erfasst, überträgt das Programm die Steuererklärung digital ans Finanzamt - ganz ohne Papier. Belege müssen nur auf Nachfrage nachgereicht werden. Sie können die Software auch unverbindlich ausprobieren - und damit kostenlos ausrechnen, ob Sie Steuern erstattet bekommen oder nachzahlen müssen.

5. Sollte man die Steuererklärung auch abgeben, wenn man dazu nicht verpflichtet ist?

Viele Berufseinsteiger oder Singles in der Steuerklasse 1 sind zur Abgabe einer Steuererklärung nicht verpflichtet, aber auch für sie lohnt sich ein Check - denn ihnen winkt oft eine Erstattung vom Finanzamt. Wer im Kalenderjahr 2020 mehr als 410 Euro Kurzarbeitergeld erhalten hat, muss sogar zwingend bis zum 31. Oktober eine Steuererklärung abgeben.

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