Finanzen

Geldanlage per Robo-Advisor: 6 Fakten, die Sie wissen sollten

Wie lege ich mein Geld am besten an? Der Robo-Advisor dürfte dabei noch mehr Bedeutung gewinnen.
Wie lege ich mein Geld am besten an? Der Robo-Advisor als Helfer dürfte dabei künftig weiter an Zuspruch gewinnen. Foto: djd/www.openbank.de/Getty Images/Gary Burchell

Immer häufiger kündigen Banken in Deutschland an, Negativzinsen auf das Kontoguthaben ihrer Kunden zu erheben. Andere tun dies bereits - in manchen Fällen schon ab dem ersten Euro. Vielen Kunden ist dies Umfragen zufolge allerdings nicht bewusst. Also halten sie auch nicht nach rentableren Anlagemöglichkeiten Ausschau. Dazu gehört etwa der Vermögensaufbau per Robo-Advisor. Hier sind sechs Fakten, die Sparer angesichts von Null- und Negativzinsen wissen sollten.

1. Wie legen die Menschen in Deutschland ihr Geld an?

Einer YouGov-Umfrage zufolge legen nur 11 Prozent der Befragten ihr Geld in Wertpapieren wie Aktien oder Anleihen an, 8 Prozent setzen auf passive Fonds, sogenannte ETFs (Exchange Traded Funds), und 7 Prozent auf aktiv verwaltete Investmentfonds. Viele Menschen lassen ihr Geld auf Konten und Sparbüchern liegen, anstatt über Sparpläne auf Aktien, ETFs und Fonds fürs Alter vorzusorgen und Vermögen aufzubauen.

Robo-Advisor als Helfer bei der privaten Geldanlage.
Robo-Advisor als Helfer bei der privaten Geldanlage: Bei jüngeren Leuten ist das Interesse dafür einer Umfrage zufolge bereits vorhanden. Foto: djd/www.openbank.de/Getty Images/Westend61

2. Was muss passieren, damit die private Geldanlage mehr Anhänger gewinnt?

Damit sich mehr Sparer für die private Geldanlage begeistern, muss diese möglichst einfach und kostengünstig sein. In Deutschland noch wenig bekannt sind sogenannte Robo-Advisors, die das Aktien-, ETF- oder Fondsportfolio des Kunden regelmäßig und oftmals automatisiert anpassen - bei nur geringen Verwaltungsgebühren. Unter www.openbank.de gibt es mehr Informationen.

3. Wie bekannt sind Robo-Advisors?

Die Umfrage ergab deutliche Unterschiede in den Altersgruppen. Bei den 18- bis 24-Jährigen und den 25- bis 34-Jährigen würde sich bereits jeder Vierte für ein Investment per Robo-Advisor interessieren. Älteren ist die neue Investitionsmethode weniger bekannt.

Robo-Advisors machen die private Geldanlage einfacher und günstiger.
Damit sich gerade jüngere Sparer und Sparerinnen für die private Geldanlage begeistern, sollte diese einfacher und kostengünstiger sein. In Deutschland noch wenig bekannt sind etwa sogenannte Robo-Advisors. Foto: djd/www.openbank.de/Jorge Rojas Menéndez

4. Lege ich meine Anlagestrategie beim Robo-Advisor ein für alle Mal fest?

Nein. Die Aufteilung ist jederzeit anpassbar. Ein Beispiel: Sie entscheiden sich anfangs für eine Strategie mit mittlerem Risiko, die Balance zwischen Wachstum und Stabilität soll gewahrt werden. Der Robo-Advisor würde dann beispielsweise 12 Prozent der Summe im Geldmarkt investieren, ein Drittel in festverzinsliche Anleihen, knapp 50 Prozent in Aktien und gut 5 Prozent in Sachwerte. Anschließend ist ein Nachsteuern in Richtung Wachstum und Risiko beziehungsweise Sicherheit und Stabilität jederzeit möglich.

5. Habe ich immer Zugriff auf mein Vermögen?

Ja, etwa bei der Openbank haben Sie jederzeit Zugriff auf Ihr komplettes Vermögen. Darüber hinaus können Sie den Dienst kostenlos kündigen.

6. Berücksichtigt der Robo-Advisor nachhaltige Kriterien?

Ja, Investitionen in Fonds mit Umwelt-, Sozial- und sogenannten Governance-Kriterien haben Vorrang. Corporate Governance umfasst die Gesamtheit der Regeln, Verfahren oder Gesetze, nach denen Unternehmen geführt und betrieben werden. Diese Kriterien werden kontinuierlich überprüft.

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