Finanzen
Artikel vom 01.11.2014

3 Tipps für den Kauf einer Gebrauchtimmobilie

Nicht immer muss es ein Neubau sein: Viele gute Gründe sprechen für den Erwerb einer Gebrauchtimmobilie, wenn die Voraussetzungen – Größe und Lage des alten Hauses sowie der Preis – passen. Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation sind gut ausgestattete Häuser in zentraler Lage oft zu attraktiven Preisen zu erwerben. Wichtig ist vorher vor allem eines: Die Bausubstanz und den eventuellen Renovierungsbedarf des Traumhauses gründlich zu prüfen.

Der Charme eines alten Hauses übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund e.V.
Der Charme eines alten Hauses übt eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Foto: djd/Bauherren-Schutzbund e.V.

Tipp 1: Eine gründliche Hausbesichtigung

Der erste Schritt sollte stets eine gründliche Hausbesichtigung sein, bei Tageslicht und mit ausreichend Zeit. Wenn die eigenen Kenntnisse unter Umständen nicht ausreichen, empfiehlt es sich oft, einen Fachmann oder sogar einen Sachverständigen mitzunehmen, der die Bausubstanz und den Renovierungsbedarf unabhängig bewerten kann – denn davon hängt entscheidend die Preisschätzung ab.

Tipp 2: Fördermittel nutzen

Neben dem eigentlichen Kaufpreis kommen oft weitere Kosten auf den Käufer zu: Zum einen für Umbauten, die dazu dienen, das alte Haus dem eigenen Geschmack und den eigenen Wünschen anzupassen, zum anderen, um die Haustechnik auf den heutigen Stand der Technik zu bringen. Die Investition in – wenn erforderlich – neue Fenster, eine moderne Heizungsanlage oder eine Isolierung des Gebäudes macht sich in kurzer Zeit in Form geringerer Heizkosten bezahlt.

Zudem sind für viele Sanierungsmaßnahmen, die der energetischen Optimierung dienen, Fördermittel und zinslose Darlehen nutzbar. Details zu aktuellen Förderprogrammen sind bei der eigenen Hausbank zu erfragen sowie bei der staatlichen KfW-Bank abzurufen.

Tipp 3: Vertrag beim Notar schließen

Kaufverträge für Immobilien sind ein Thema für sich. Grundsätzlich empfiehlt es sich, dazu einen Notar heranzuziehen, der den Vertrag anschließend auch beurkunden kann. Vor der Unterzeichnung sollte ausreichend Zeit sein, den Vertrag zu prüfen und eventuelle Fragen zu klären.

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