Schule und Studium
Artikel vom 13.01.2020

6 Fakten und Tipps zu Stresssymptomen bei Schülern

Entspannung ist auch für Schüler unverzichtbar.
Entspannung ist auch für Schüler unverzichtbar. Foto: djd/Studienkreis/Michael Printz

Stresssymptome können schon bei Schülern zu einer großen Belastung werden. Dabei kann Stress in besonderen Situationen sogar sinnvoll sein: Bei einem Fußballturnier oder während einer Klassenarbeit sorgt er dafür, dass Gehirn und Muskulatur besser durchblutet werden, und erhöht so die Reaktions- und Leistungsfähigkeit.

Stehen die Schüler aber länger oder gar dauerhaft unter Druck, beeinträchtigt er die Gesundheit. Lesen Sie unsere Fakten und Tipps zum Thema Schulstress:

1. Stress fördert Diabetes

Auf Dauer sind Stresssymptome gefährlich. So kann aus einer bei Anspannung erhöhten Ausschüttung von Blutzucker Heißhunger entstehen. Schnell greifen Schüler zu Süßigkeiten oder Fast Food. Ein regelmäßig erhöhter Blutzuckerspiegel jedoch kann zu Diabetes führen. Deswegen sollte man die ersten Anzeichen für ein stets hohes Stresslevel immer im Auge behalten und gegebenenfalls gegensteuern.

2. Stresssymptome erkennen

Häufige Stresssymptome, die chronisch werden können, sind beispielsweise Nacken-, Kopf- und Rückenschmerzen. Auch hoher Blutdruck zählt dazu. Er belastet den Kreislauf. Auf Dauer kann er sogar die Gefäße, das Herz und andere Organe schädigen.

Ein intaktes Familienleben kann vor Stress schützen.
Ein intaktes Familienleben kann vor Stress schützen. Foto: djd/Studienkreis GmbH
Ein gutes soziales Umfeld hilft, Stress und seine Folgen abzumildern.
Ein gutes soziales Umfeld hilft, Stress und seine Folgen abzumildern. Foto: djd/Studienkreis/Michael Printz

3. Schulstresstest für Familien

In der aktuellen Broschüre "Schluss mit dem Schulstress", die das Nachhilfeinstitut Studienkreis kostenfrei zum Download bereitstellt, finden Eltern einen Test, der Ihnen hilft, die Situation ihres Kindes zu beurteilen. Selbstverständlich kann dieser Test nur erste Hinweise geben.

Haben Sie oder Ihr Kind den Eindruck, dass die Stresssymptome zur dauerhaften Belastung geworden sind, bietet der Test einen guten Anlass, einen Termin mit dem Schulpsychologen oder dem Beratungslehrer zu vereinbaren.

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4. Stress reduzieren

Auch zu Hause kann man dazu beitragen, den Schulstress zu mildern. So lehnen viele Schüler Diskussionen mit ihren Eltern über Klassenarbeiten häufig ab, weil sie vor allem mit Kritik rechnen. Das ist verständlich - und lässt sich ganz einfach ändern, indem die Eltern erst einmal auf positive Entwicklungen eingehen.

Deswegen müssen die Defizite nicht unter den Tisch fallen. Die Kritik kann aber durch die Bereiche, in denen der Schüler gute Leistungen bringt, relativiert werden.

Wer dank guter Leistungen Selbstbewusstsein tankt, ist auch weniger stressanfällig.
Wer dank guter Leistungen Selbstbewusstsein tankt, ist auch weniger stressanfällig. Foto: djd/Studienkreis GmbH

5. Nachhilfe gegen Stresssymptome

Geht es um die Verhinderung von Notenstress, kann Nachhilfe wertvolle Unterstützung bieten. So können Schüler gezielt daran arbeiten, ihre Wissenslücken zu schließen. Sie können das Lernen lernen, sich über bessere Zensuren und zu Hause über bessere Stimmung freuen. So erleben die Schüler, dass sie leistungsfähig sind. Und das hilft nicht nur ihrem Selbstbewusstsein, sondern auch, Stress am besten gar nicht erst aufkommen zu lassen. Informationen zum Angebot in der Nähe gibt es unter www.studienkreis.de.

6. Lob tut gut

Zu Stress und Stresssymptomen kommt es häufig, weil sich die Kinder nicht sicher sind, ob sie allen Ansprüchen genügen. Deswegen ist es wichtig, ihnen so oft wie möglich zu sagen, dass sie etwas gut gemacht haben. Gelegenheiten dazu gibt es mehr als genug. Das merkt man, wenn man gezielt darauf achtet.

Und loben kann man nicht nur für gute Leistungen in der Schule, sondern auch im privaten Bereich. Etwa für Hilfe im Haushalt oder für das nette Geschenk, das für die Großeltern gebastelt wurde.

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