Schule und Studium
Artikel vom 27.11.2018

5 Tipps, wie Schulkinder richtig lernen

Eine Lehrerin spricht mit einer Mutter und ihrem Sohn
Stärken ausbauen, Schwächen managen: Ein klärendes Beratungsgespräch kann zur Zielfindung beitragen. Foto: djd/Studienkreis

Wer sich bei der Nachhilfe nicht nur auf seine Schwächen konzentriert, sondern auch seine Stärken nutzt, hat bessere Erfolgschancen.

1. Lerntipp: Das Richtige lernen

Im ersten Schritt sollten sich gerade die älteren Schüler gut überlegen, welche Ziele sie eigentlich haben. Nur dann können sie ihre Kräfte bündeln und fokussiert an besseren Noten arbeiten. Ein Beispiel: Ein Gymnasiast, der sich ganz sicher ist, dass er nicht studieren will, braucht weder das kleine noch das große Latinum. Fällt ihm Latein leicht und hat er Freude daran, kann es durchaus Sinn machen, das Fach beizubehalten, weil so der Notendurchschnitt mit hoher Wahrscheinlichkeit verbessert wird. Kommt er mit dem Fach nicht klar, liegt es nahe, eine andere Fächerkombination anzustreben, sofern das möglich ist. Solche Überlegungen sind die Basis, um richtig zu lernen.

Ein Kind packt ihre Schultasche
Nicht jedes Fach kann ein Lieblingsfach sein. Aber Nachhilfe kann dazu beitragen, dass Schüler wieder Zugang zu unliebsamen Fächern finden. Foto: djd/Studienkreis

2. Lerntipp: Schlechte Noten im Blick behalten

Gibt es ein oder zwei problematische Schulfächer, ist erst einmal zu überlegen, mit welchem Ziel man in diesen Fächern lernt. "In unserer Beratung besprechen wir solche Fragen regelmäßig mit den Schülern und ihren Eltern, weil ihre Beantwortung grundlegend für das weitere Vorgehen ist", sagt Thomas Momotow vom Nachhilfeinstitut Studienkreis. Ist ein Fach für die persönliche Zukunft unwichtig, kommt es bei der Festlegung der Zielnote nur darauf an, dass der Notendurchschnitt nicht zu stark in Mitleidenschaft gezogen wird.

Vorrangig ist dann ganz einfach, dass eine schlechte Note in diesem Fach beispielsweise die Versetzung nicht gefährdet. Der Studienkreis hält übrigens jede Menge praxiserprobte Lerntipps bereit, die in vielen Fällen auch einen Beitrag dazu leisten können, den Schülern sogar ungeliebte Fächer wieder näherzubringen.

3. Lerntipp: Für Ausgleich sorgen

Ist die Übertritt in die nächste Klassenstufe nicht gefährdet, kann man seine Energie statt in das schlechte Fach auch einfach in die Lieblingsfächer stecken. Denn es fällt vielen leichter, sich im Lieblingsfach um zwei Noten zu verbessern, als in einem ungeliebten Fach - bei gleichem Zeitaufwand - nur um eine Note besser zu werden. Hier gilt es, genau abzuwägen und dann mit möglichst wenig Risiko und Aufwand in den Fächern, in denen einem das Lernen leicht fällt,
möglichst viele gute Noten zu erzielen.

4. Lerntipp: Konsequent ans Lernziel

Intelligent definierte Ziele und überlegte Ausgleichsstrategien können dafür sorgen, dass zielgenauer und mit weniger Aufwand gelernt wird. Wird nun die gesparte Energie zusätzlich ins Lernen gesteckt, kommen die Schüler umso schneller ans Ziel ihrer Träume. Schade wäre es allerdings, wenn die gewonnene Zeit jetzt nur für Freizeitunterhaltung genutzt wird und dem Schulerfolg nicht zugute kommt. Wer richtig lernt, verteidigt seinen neuen Lernvorsprung am besten mit konsequentem Lernen und achtet darauf, nicht durch einen allzu lässigen Lernstil wieder abzurutschen.

Ein Lehrer sitzt mit seinen Schülern am Schreibtisch
Wer ein klares Ziel vor Augen hat, setzt seine Ressourcen effizienter ein. Foto: djd/Studienkreis

5. Lerntipp: Wirkungsvolle Lerntechniken nutzen

Sind die Lernziele erst einmal klar definiert und die Strategien gut überlegt, kommt es auf die passenden Lernstrategien an. Denn effizient lernen kann nur, wer weiß, wie das richtige Lernen am besten funktioniert und wie er Hilfsmittel intelligent einsetzt. So kann man beispielsweise mit einer Lernkartei dafür sorgen, den Stoff systematisch zu wiederholen. Auf diese Weise bleiben Vokabeln oder Geschichtsdaten besser im Gedächtnis.

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