Schule und Studium
Artikel vom 16.10.2015

Nachhilfe gesucht? 6 Tipps für effizienten Lernerfolg

Schüler lernen gemeinsam bei der Nachhilfe
Gemeinsam macht das Lernen mehr Spaß. Foto: djd/Studienkreis

Spätestens das Halbjahreszeugnis bringt die Wahrheit ans Licht: Die Versetzung ist bei so manchem Schüler gefährdet! Doch vielfach gab es schon Wochen vorher die ersten Warnungen. Die Lehrer sprachen ernste Worte mit dem Schüler, die Klassenarbeiten fielen zu schlecht aus und dass es um die Mitarbeit nicht allzu gut bestellt war, wussten die Kids selbst am allerbesten. Nun muss schnell alles besser werden - aber wie kommt man ans Ziel, wenn schlechte Noten für Aufregung sorgen? Was tun, wenn eine gute Nachhilfe gefragt ist?

1. Tipp: Mehr Zeit ins Lernen investieren

Eine Wahrheit schmerzt so manche Schüler, die lieber auf dem Bolzplatz kicken oder sich mit Freundinnen treffen: Die Lernzeit muss erhöht werden. Wer sich allein nicht disziplinieren kann, dem kann Nachhilfe helfen, um die Noten des Halbjahreszeugnisses bis zum Ende des Schuljahres zu verbessern. Schon weil man am Nachmittag eigens ins Nachhilfeinstitut geht, verlängert sich die Zeit, in der gelernt wird, ganz automatisch.

Junge Schülerin bei der Nachhilfe
Zeit müssen die Kids schon ins Lernen investieren, doch die Nachhilfe hilft dabei, das auch regelmäßig zu tun. Foto: djd/Studienkreis

2. Tipp: Klare Zeitstruktur und Terminplanung finden

Ein positiver Nebeneffekt der Nachhilfe ist zudem, dass die Kids lernen, sich besser zu organisieren. Die Zeit, die ihnen für das Pauken zur Verfügung steht, ist klar definiert. Daran können sie sich leicht gewöhnen und müssen nicht mehr allein ihren "inneren Schweinehund" überwinden. Der Arbeitsplatz im Institut ist obendrein automatisch aufgeräumt, weil man ja seine Sachen zusammenpackt, wenn man nach Hause geht. Und außerdem lernt man regelmäßiger, wenn die Lerntage sich über mehrere Wochentage verteilen. Am Abend vor der Schularbeit völlig gestresst mit dem Lernen zu beginnen, gehört damit endgültig der Vergangenheit an.

 

 

3. Tipp: Den Stress rausnehmen

Trotz allen Lernens und trotz der regelmäßigen Nachhilfe im Institut kann es vorkommen, dass die Schüler ganz schnell Unterstützung brauchen, um die schlechten Noten des Halbjahreszeugnisses zu überwinden. Einfach beginnen und bald kann an die Stelle des Lernstresses der Lernerfolg treten. Und der ist ja bekanntlich der beste Motivator, um die Noten des Halbjahreszeugnisses zu verbessern.

4. Tipp: Die Prüfungssituationen trainieren

Im Nachhilfeunterricht vor Ort können Schüler und Nachhilfelehrer auch Prüfungssituationen im Rollenspiel nachstellen. Das trainiert für echte mündliche Prüfungen und Abfragen. Und das Lernen in der kleinen Gruppe fördert nebenbei auch noch das Miteinander und die Hilfsbereitschaft. Die Schüler erleben im Nachhilfeinstitut, dass ihre Mitschüler oft die gleichen oder doch zumindest sehr ähnliche Probleme bewältigen müssen. Und sie finden schnell andere Kinder und Jugendliche, mit denen sie sich ohne Peinlichkeiten über ihre Lernprobleme austauschen können.

Schüler mit Headset erhält Nachhilfe am Computer
Beim Lernen wird auch der Computer zu einem wichtigen Hilfsmittel. Foto: djd/Studienkreis

5. Tipp: Neue Arbeitstechniken motivieren

In der Schule bleibt nur selten Zeit, mit den Schülern auch effiziente Arbeitstechniken zu erlernen, doch für Nachhilfelehrer ist gerade das ein wichtiges Anliegen. Die neuen Arbeits- und Lernstrategien können die Kids dann ihr Leben lang einsetzen. Auch im Beruf werden sie noch davon profitieren, dass sie wissen, wie man Gelerntes gründlich im Gedächtnis verankert.

6. Tipp: Das Vorwissen sichern und strukturieren

Einen wichtigen Beitrag dabei leistet übrigens die Wiederholung. Ein erster Schritt in diese Richtung wird gemacht, indem die Schüler ihr Vorwissen sichern und strukturieren. So können sie mit dem neuen Wissen des aktuellen Schuljahres an Zusammenhänge anknüpfen, die sie bereits in den vergangenen Jahren erlernten.

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