Schule und Studium

Gut organisiert zum Lernerfolg

Ein ruhiger Arbeitsplatz mit den notwendigen Materalien in Griffweite – so lässt es sich konzentriert lernen.
Ein ruhiger Arbeitsplatz mit den notwendigen Materalien in Griffweite – so lässt es sich konzentriert lernen. Foto: djd/Studienkreis

(djd). Lernen ist ein Thema, das Kinder viele Jahre lang begleitet. Doch geht es nicht immer nur darum, sich die aktuellen Vokabeln und Matheformeln einzuprägen. Genauso wichtig ist es auch, sich eine richtige Arbeitsorganisation anzueignen. Sechs Tipps, wie Schüler den Durchblick im Lernchaos behalten:

1. Arbeitsorganisation: Klarheit anstatt Chaos

Zwischen Bücherbergen, Smartphone und Chipstüten kann niemand konzentriert arbeiten. Ein ordentlicher und gut organisierter Arbeitsplatz ist das A und O für optimales Lernen. Wörterbuch, Formelsammlung und Stifte sollten immer griffbereit liegen. Auch die Arbeitsfläche muss groß genug zum bequemen Schreiben und Nachschlagen sein. Radio, Fernseher und Handy haben während des Lernens Pause.

Mit einer durchdachten Vorgehensweise gehen die Hausaufgaben leichter von der Hand.
Mit einer durchdachten Vorgehensweise gehen die Hausaufgaben leichter von der Hand - egal, ob analog oder digital. Foto: djd/Studienkreis

2. Zeitmanagement

„Die ALPEN-Methode hilft, das Zeitmanagement des Schülers zu verbessern“, rät Thomas Momotow vom Studienkreis. ALPEN steht für:

A – Aufgaben und Termine notieren
L – Länge der Bearbeitung einschätzen
P – Pufferzeiten einplanen
E – Entscheidung treffen, in welcher Reihenfolge man die Aufgaben bearbeiten will
N – Nachprüfen, ob alles erledigt wurde

Offene Punkte müssen auf den nächsten Tagesplan übertragen werden.

Hausaufgaben auf der Couch zu machen, ist nicht ideal.
Hausaufgaben auf der Couch zu machen, ist nicht gerade ideal. Ein aufgeräumter Schreibtisch mit viel Platz für alle Arbeitsmaterialien wäre hilfreicher. Foto: djd/Studienkreis

3. Mit der richtigen Aufgabe anfangen

Manchmal hilft es, nicht gleich mit dem schwierigsten Thema zu beginnen. Denn kleine Erfolgserlebnisse sind wichtig und motivieren zum Weiterarbeiten. Hier gibt es eine Sammlung von kostenlosen Infobroschüren zum Download, unter anderem zu den Themen Konzentration und Schulstress.

4. Aufgabenstellungen richtig bearbeiten

Eine Aufgabe sieht auf den ersten Blick schwierig aus? Dann heißt es, konzentriert zu starten: Zuerst liest man sich den Arbeitsauftrag durch und findet heraus, was genau zu tun ist und wie man dabei vorgehen soll. Bei längeren Arbeitsaufträgen lohnt es sich, einzelne Vorgaben zu markieren, damit nichts Wesentliches vergessen wird. Hier gibt es weitere Lerntipps, unter anderem auch zur konkreten Prüfungsvorbereitung.

Die Broschüre mit vielen Lerntipps bekommt man kostenlos beim Studienkreis.
Die Broschüre mit vielen Lerntipps bekommt man kostenlos beim Studienkreis. Foto: djd/Studienkreis

5. Fehler finden und verbessern

Auch Kontrolle ist wichtig. Bevor man beispielsweise einen geschriebenen Text abgibt, sollte man überprüfen, dass sich nirgendwo Rechtschreibfehler eingeschlichen haben oder ob irgendwo noch ein Komma fehlt. Bei Matheaufgaben kontrolliert man, ob jede Aufgabe ein Ergebnis hat.

6. Auch mal Pause machen

Wer viel arbeitet, braucht zwischendurch genügend Pause. „Grundschulkinder beispielsweise können sich je nach Alter zwischen 15 und 25 Minuten am Stück konzentrieren“, so Studienkreisexperte Thomas Momotow. „Dann sollte eine kurze Erholung her.“ Damit die Lust am Weiterarbeiten nicht verloren geht, darf die Lernpause allerdings nicht zu lang ausfallen.

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