Schule und Studium
Artikel vom 18.12.2017

6 Tipps zum effektiven Lernen mit der richtigen Nachhilfe

Zwei Schulkinder lernen effektiv mit einer Nachhilfe-Lehrerin.
Im Nachhilfeunterricht sind die Gruppen klein und die Atmosphäre daher lernfreundlich. Foto: djd/Studienkreis

6 Tipps für Eltern und Schüler, die effektiv lernen wollen und daher nach der passenden Nachhilfe suchen.

1. Tipp: Die geeignete Nachhilfeform wählen

Die Grundfrage ist, ob das Kind Einzelunterricht oder lieber Gruppenunterricht erhalten soll. Für Schüler, die sich besonders leicht von ihrem Umfeld ablenken lassen, kann der Unterricht ohne weitere Schüler besser sein. Aber grundsätzlich fühlen sich die meisten Kids in Gruppen wohler. Zudem ist die Gruppe in Nachhilfeinstituten auch bestens geeignet, um sich gegenseitig zu unterstützen - und damit ein Faktor, der das Sozialverhalten hervorragend fördern kann.

Zudem sind die Gruppen in den Nachhilfeinstituten deutlich kleiner als die Schulklassen, sodass es viel weniger Ablenkung gibt als in der Schule. Es gibt allerdings auch Lernprobleme, bei denen die Schüler zumindest phasenweise auf die individuelle Betreuung des Einzelunterrichts angewiesen sind. Das sollte berücksichtigt werden.

2. Tipp: Wo soll die Nachhilfe stattfinden?

In den meisten Fällen suchen die Schüler den Anbieter der Nachhilfe auf. Deswegen sollte unbedingt auf eine gute Erreichbarkeit geachtet werden. Die Nähe zum Wohnort oder auch zur Schule kann große organisatorische Vorteile bieten, wenn es darum geht effektiv zu lernen. Besonders wenn die Schüler noch jung sind, kann davon die ganze Familie profitieren.

Ältere Schüler sind zwar etwas unabhängiger vom Standort, weil sie das Institut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können. Aber sie haben oft ein anspruchsvolles Tagespensum unterschiedlichster Aufgaben, sodass kurze Wege auch für sie eine Entlastung sind.

Mutter und Sohn besprechen die Nachhilfe-Ziele mit einer Lehrerin.
Die Lernziele sollten von den Schülern und den Nachhilfelehrern gemeinsam festgelegt werden. Foto: djd/Studienkreis

3. Tipp: Die Nachhilfe vorher ausprobieren

Oft kann man die Nachhilfe in einer kostenlosen Probestunde ausprobieren. Aber auch wenn die Stunde gezahlt werden muss, ist ein Testlauf sinnvoll. Zu beachten ist außerdem, dass daraus nicht sofort eine vertragliche Bindung entsteht. Nach der Probestunde können Eltern und Kind gemeinsam ein Urteil fällen.

4. Tipp: Den Zeitrahmen definieren

Allzu viel ist ungesund - das gilt auch für die Nachhilfe. Selbstverständlich möchten die Eltern, dass ihre Kids so viel wie möglich lernen und nachholen. Doch Überforderung hat dem Erfolg noch nie gut getan. Pausen und Freizeit müssen sein. Jedes gute Nachhilfeinstitut achtet darauf, dass die Nachhilfeschüler nicht zu stark in den Nachmittagsunterricht eingebunden sind.

Drei Schülerinnen lernen effektiv mit einer Nachhilfe-Lehrerin.
Schon Grundschüler können verstehen, wie das Lernen funktioniert und einfacher wird. Foto: djd/Studienkreis

5. Tipp: Lernkompetenz fördern für effektives Lernen

Für welches Nachhilfekonzept man sich auch immer entscheidet, es sollte gewährleistet sein, dass dort auch auf Lernmethodik geachtet wird. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Schüler effektiv lernen. Und diese Methoden sollten die Kinder am besten auch selber gut verstehen, damit sie sie immer anwenden können. Es gibt dafür Kurse, die die allgemeine Lernkompetenz fördern. Für Grundschüler und für Schüler weiterführender Schulen.

6. Tipp: Lernziele vereinbaren

Professionelle Nachhilfe zeichnet sich auch dadurch aus, dass die Lernfortschritte dokumentiert und mit den Lernzielen verglichen werden. Die Lernziele sollten von den Nachhilfelehrern und den Schülern gemeinsam festgelegt werden.

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