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Artikel vom 12.06.2020

Besser snacken: 7 Tipps für Zwischenmahlzeiten im Job

Obstteller statt Schokoriegel: Mit ausgewogenen Zwischenmahlzeiten kommt man besser durch den Arbeitstag.
Obstteller statt Schokoriegel: Mit ausgewogenen Zwischenmahlzeiten kommt man besser durch den Arbeitstag. Foto: djd/snack-5.eu/Shutterstock/gpointstudio

(djd). Ohne Energie keine Leistung - deshalb ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, um gut durch den Arbeitstag zu kommen. Doch viele gängige Snacks - von der Currywurst über das Croissant und den Schokoriegel bis hin zu Kuchen und Gummibärchen - enthalten zu viel Fett und Zucker. So pushen wir uns zwar kurzfristig auf, werden aber kurz darauf schlapp und müde. Mit diesen Tipps snackt man besser:

1. Vorfahrt für Gemüse und Obst

Tomaten, Paprika, Möhren, Äpfel, Beeren und Co. sind nicht nur lecker und erfrischend, sondern enthalten auch viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Ernährungsexperten empfehlen deshalb, mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu essen - gerade Zwischenmahlzeiten sind dafür gut geeignet. Eine Portion entspricht dabei rund 100 bis 125 Gramm. Es zählen allerdings nicht nur frische oder tiefgekühlte Produkte, sondern beispielsweise auch ein Glas Tomaten- oder Orangensaft, eine halbe Handvoll Nüsse oder sauer eingelegtes Gemüse, ein Smoothie, eine kleine Portion Dosengemüse oder eine Handvoll Trockenfrüchte.

Wenn frisches Obst bereitsteht, wird öfter zugegriffen.
Wenn frisches Obst bereitsteht, wird öfter zugegriffen. Vielleicht lässt sich auch der Chef zu einem Früchte-Abo überreden. Foto: djd/snack-5.eu/Getty Images/Seb Oliver

2. Zwischenmahlzeiten vorausplanen

Am besten bereitet man schon am Abend vorher den Büro- oder Baustellen-Imbiss vor. Sehr gut geeignet ist ein Müsli aus Vollkornflocken und frischen Früchten, über das kurz vor dem Verspeisen die mitgebrachte oder im Bürokühlschrank aufbewahrte Milch gegossen wird. Auch prima: ein Shaking Salad, bei dem von unten nach oben das Dressing, dann die schweren und zuletzt die leichten Zutaten gegeben werden. Erst kurz vor dem Verzehr gründlich durchgeschüttelt, bleibt alles schön knackig. Weitere leckere Rezepte finden sich zum Beispiel hier

3. Süßes in gesunder Form

Gerade nach einem herzhaften Mittagessen wird häufig zu zuckrigem Weißmehlgebäck, Schokolade oder Pudding als Zwischenmahlzeit gegriffen. Ein kleiner Obstsalat oder ein Smoothie stillen den Appetit auf Süßes aber genauso gut. Wer es einfacher mag, packt sich ein ganzes Stück Obst, etwa Banane, Apfel, Birne, Mandarine, Pfirsich, oder vorgeschnittene Spalten ein. Besonders süß schmecken Trockenfrüchte, die man allerdings maßvoll genießen sollte.

4. Den Chef einspannen

Fitte und gesunde Arbeitnehmer bringen der Firma mehr Gewinn. Vielleicht überzeugt dieses Argument auch den Chef, ein Früchte-Abo für seine Mitarbeiter abzuschließen. Das kostet meist weniger als gedacht - und zahlt sich durch ein motiviertes Team aus.

5. Es geht um die Nuss

Nüsse, Samen oder Kombis wie Studentenfutter sind gesunde Snacks für Freunde kräftigerer Knabbereien und liefern eine geballte Menge an ungesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Mineralstoffen. Da sie als Zwischenmahlzeit allerdings recht kalorienreich sind, sollte man es bei einer Handvoll täglich belassen.

6. Geschickt kombinieren

Wer regelmäßig in der Kantine isst oder unterwegs sein Mittagessen beim Fast-Food-Anbieter besorgen muss, für den ist ein möglichst großer Beilagensalat empfehlenswert. Dieser sorgt nicht nur für einen Vitaminschub, sondern macht auch schneller und nachhaltiger satt. Dann kann die nächste Zwischenmahlzeit länger warten.

7. Richtig trinken

Ein dehydriertes Hirn kann nicht gut denken. Ausreichend Flüssigkeit - circa 1,5 bis 2 Liter pro Tag - gehört deshalb zu einer gesunden Ernährung dazu. Am besten geeignet sind (Mineral-)Wasser, Saftschorlen und ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees.

Hier gibts Rezepte für leckere Zwischenmalzeiten

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