Karriere
Artikel vom 19.01.2016

6 Tipps für Gründer: Die Selbstständigkeit gut absichern

Gut abgesichert in die Selbstständigkeit starten: Hier gibt es Tipps, wie sich Gründer gegen typische Risiken absichern können. Foto: djd/www.communitylife.de/gpointstudio/istock
Gut abgesichert in die Selbstständigkeit starten: Hier gibt es Tipps, wie sich Gründer gegen typische Risiken absichern können. Foto: djd/www.communitylife.de/gpointstudio/istock

Endlich sein eigener Chef sein: Davon träumen viele Tausend Bundesbürger. Und nicht wenige von ihnen setzen jedes Jahr ihren Wunsch in die Wirklichkeit um. Doch bevor man buchstäblich ins kalte Wasser springt, ist einiges zu beachten. Wir geben Tipps, wie sich Gründer gegen typische Risiken absichern können.

1. Tipp: Den Start ordentlich planen

Wer ein neues Unternehmen gründet, hat sich gleichzeitig um unzählige Themen zu kümmern: die Startfinanzierung - ob allein mit eigenen Mitteln oder mit Unterstützung von Banken - planen, rechtliche Fragen klären, dem neuen Unternehmen einen Namen geben, Räume mieten, vielleicht auch direkt Personal suchen, vor allem die ersten Kunden akquirieren und und und … Welche typische Fragen in jedem Fall vor dem Start in die Selbstständigkeit zu beantworten sind, zeigt unsere Checkliste.

2. Tipp: Risiken für den Gründer kalkulierbar halten

Viele Gründer unterschätzen im Vorfeld, wie viele Fragen auf sie zukommen. So groß der Mut und der persönliche Elan auch sind - das unternehmerische Risiko sollte in jedem Fall kalkulierbar bleiben. Das fängt an mit einem belastbaren Business-Plan, der realistische Ziele für Umsatz und Gewinn vorgibt, das gilt ebenso für die solide Finanzierung des Unternehmens und betrifft nicht minder die persönliche Absicherung des Gründers.

Endlich der eigene Chef sein: Rund 306.000 Bundesbürger starten pro Jahr im Vollerwerb in die unternehmerische Selbstständigkeit. Foto: djd/www.communitylife.de/PeopleImages/istock
Endlich der eigene Chef sein: Rund 306.000 Bundesbürger starten pro Jahr im Vollerwerb in die unternehmerische Selbstständigkeit. Foto: djd/www.communitylife.de/PeopleImages/istock

3. Tipp: Richtigen Versicherungsschutz für Gründer wählen

Was ist beispielsweise, wenn eine längere Krankheit einen dicken Strich durch die Pläne des Existenzgründers macht? Oder wenn gar eine Berufsunfähigkeit eintritt? Die private Vorsorge fürs Alter, aber auch die Absicherung von Risiken wie etwa der Berufsunfähigkeit ist bei Selbstständigen und Existenzgründern aus naheliegenden Gründen besonders wichtig. Die gute Nachricht: Die Basisabsicherung einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist oft bereits für überschaubare Beträge möglich. Und da gerade Selbstständige wenig Zeit haben, sind Online-Anbieter, die einen schnellen, unkomplizierten und transparenten Versicherungsabschluss ermöglichen, genau das Richtige für diese Personengruppe. Selbstständige und die, die es werden möchten, sollten wissen: Die gesetzliche Absicherung für den Fall einer Berufsunfähigkeit, die sogenannte Erwerbsminderungsrente, greift nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen.

4. Tipp: Nicht auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente verlassen

Aber auch in diesem Fall gilt: Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ist an die Voraussetzung geknüpft, dass die Person keinerlei Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kann. Zudem wird die Höhe der Erwerbsminderungsrente kaum ausreichen, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Diese Lücke lässt sich im Fall der Fälle mit den Leistungen aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung schließen..

Viele Gründer unterschätzen im Vorfeld, wie viele Fragen auf sie zukommen - nicht vernachlässigen sollten sie dabei die persönliche Absicherung. Foto: djd/www.communitylife.de/Berc/istock
Viele Gründer unterschätzen im Vorfeld, wie viele Fragen auf sie zukommen - nicht vernachlässigen sollten sie dabei die persönliche Absicherung. Foto: djd/www.communitylife.de/Berc/istock

5. Tipp: Gründer sollten den vorhandenen Versicherungsschutz überprüfen

Wer bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat und als Gründer in die Selbstständigkeit startet, sollte sich die Bedingungen genau anschauen: In vielen Fällen muss man den Versicherer nicht über den Wechsel aus der Festanstellung in die Selbstständigkeit informieren. Wer sich selbstständig macht und schon eine Versicherung hat, sollte das allerdings in den jeweiligen Versicherungsbedingungen nachschlagen. Außerdem sollte man überprüfen, ob der Versicherungsschutz noch ausreicht oder gegebenenfalls von der Nachversicherungsgarantie Gebrauch machen. Bei uns etwa ist dazu keine erneute Gesundheitsprüfung notwendig.

6. Tipp: Über eine Risikolebensversicherung nachdenken

Neben dem Schutz vor den finanziellen Folgen der Berufsunfähigkeit ist auch eine Risiko-Lebensversicherung für Gründer und deren Familien sinnvoll. Wenn mehrere Personen gemeinsam ein Unternehmen gründen, ist es empfehlenswert, eine Risikolebensversicherung abzuschließen, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern, falls einer der Inhaber sterben sollte. Oft verlangen Banken ohnehin diesen Versicherungsnachweis als Sicherheit, wenn sie einem Gründer oder einem Einzelunternehmer einen Kredit geben. Und schließlich: Mit der Risikolebensversicherung ist auch die Familie im Fall der Fälle finanziell abgesichert.

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