Karriere
Artikel vom 11.04.2018

6 Tipps für gesunde Beinvenen im Job

Für die Beinvenen kann das viele Sitzen im Büro sehr anstrengend sein.
Ein kurzer Sprint vom Flieger zum Meeting - ansonsten heißt es auf Dienstreisen meist: lange sitzen. Foto: djd/Ofa Bamberg/thx

Ob im Büro, in endlosen Meetings, auf Dienstreisen im Flieger, im Auto oder in der Bahn - die Mehrheit der Arbeitnehmer in Deutschland erledigt ihren Job hauptsächlich im Sitzen. Verkäufer, Pflegepersonal, Friseure und Handwerker müssen dagegen oft von früh bis spät stehen. Beides belastet die Beinvenen, die das Blut gegen die Schwerkraft zurück zum Herzen befördern müssen.

Überlastung und Bewegungsmangel können dazu führen, dass sich der Blutfluss verschlechtert, die Beinvenen erweitern und die Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Müde, schwere und geschwollene Beine, aber auch Krampfadern können die Folge sein. Mit diesen einfachen Maßnahmen lässt sich vorbeugen.

1. Für kleine Unterbrechungen sorgen

Egal, ob Sie den ganzen Tag sitzen oder stehen: Die einseitige Belastung ist das Hauptproblem. Deshalb sollte man im Arbeitsalltag so oft wie möglich für kleine Unterbrechungen sorgen. Schreibtischtäter können etwa Kollegen für ein Gespräch lieber persönlich aufsuchen, als eine Mail zu schicken, beim Telefonieren umhergehen und in der Mittagspause den Beinvenen zuliebe einen kleinen Spaziergang machen. Dauersteher sollten ab und zu die Position wechseln, von einem Bein auf das andere treten oder einen Fuß auf ein Podest stellen. Wann immer möglich, kurz hinsetzen.

Beinvenen können auf der Arbeit mit Stützstrümpfen entlastet werden.
Reise- und Vitalstrümpfe können Beine und Füße während der Arbeit entlasten, indem sie sanften Druck auf die Beinvenen ausüben. Foto: djd/Ofa Bamberg

2. Übergewicht abbauen

Allzu viele Kilos auf den Rippen erhöhen das Risiko, Venenprobleme zu bekommen. Der Abbau von Übergewicht entlastet deshalb nicht nur die Waage, sondern auch die Beinvenen.

3. Die Beinvenen sanft unterstützen

Stützstrümpfe üben einen sanften Druck auf die Beinvenen aus, halten sie so zusammen und unterstützen ihre Arbeit. So können Beine und Füße während der Arbeit entlastet werden. Moderne Vital- und Reisestrümpfe wie etwa Gilofa von Ofa Bamberg sind optisch praktisch nicht von normalen Strümpfen zu unterscheiden.

Es gibt sie in den verschiedensten Materialien, Modellen und Farben: klassisch als Kniestrumpf mit viel Baumwolle, aus kühler Mikrofaser oder mit pflegender Aloe Vera. Herren auf Dienstreise schätzen die sportlich eleganten Reisestrümpfe, Damen die fein transparenten oder brillant glänzenden Modelle, die es auch als Halterlose und Strumpfhosen gibt.

4. Übungen für die Beinvenen

Um gut arbeiten zu können, benötigen die Beinvenen die Unterstützung der Wadenmuskeln. Diese kann man mit kleinen Übungen auch während der Arbeit immer wieder auf Trab bringen. Im Stehen ist es zum Beispiel gut, einige Male vom Zehen- in den Fersenstand zu wechseln. Im Sitzen kann man die Beine abwechselnd anheben und mit den Füßen kreisen.

Zu langes Stehen oder zu langes Sitzen ist schlecht für die Beinvenen.
Im Verkauf und vielen anderen Dienstleistungsberufen ist man oft den ganzen Tag auf den Beinen. Foto: djd/Ofa Bamberg/Getty

5. Hilfsmittel nutzen

Vielsteher können ihre Beine und Füße - wenn in der Arbeitssituation möglich - mit Stehhilfen entlasten, die einen großen Teil des Körpergewichts tragen. Gute Schuhe mit flachen Absätzen sind ebenfalls wichtig. Bei Büroarbeiten kann ein Sitzball für aktiveres Sitzen sorgen. Wer klein ist, sollte sich eine Fußbank besorgen, damit die Beine nicht hängen und der Blutfluss nicht behindert wird.

6. Abends: Sport treiben und Füße hoch

Nach Feierabend tut den Beinvenen Ausgleichssport gut. Besonders geeignet sind Ausdauersportarten wie Walking, Jogging, Schwimmen oder Radfahren. Dabei machen stützende Sportstrümpfe den Venen zusätzlich Beine. Ist das Bewegungsprogramm erledigt, darf man der Verlockung des Sofas nachgeben und die Füße ganz bequem hochlegen.

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