Zahnimplantate
In diesem Artikel erfahren Sie:
- was bei einem abgebrochenen Zahn zu tun ist.
- wie Sie eine Zahnlücke geschlossen bekommen.
Zusätzlich halten wir für Sie bereit: Kostenlose PDFs, nützliche Links und Videos rund um das Thema Zahngesundheit.
Erste Hilfe, wenn ein Zahn abgebrochen ist
Wenn ein Stück vom Zahn abgebrochen ist, entsteht eine hässliche Zahnlücke, gerade im Bereich der Schneidezähne. Ist ein Zahn abgebrochen, sollte man nicht nur aus kosmetischen Gründen sofort einen Zahnarzt aufsuchen. Passiert das Malheur bei einem gesunden Zahn, kann das abgebrochene Zahnteil nämlich oft wieder angeklebt werden. Allerdings ist Eile geboten, denn es geht um einen zahnmedizinischen Notfall. Drei bis vier Stunden, nach dem ein Zahn abgebrochen ist, stirbt er ab. Wichtig ist auch die richtige Aufbewahrung. Um das Austrocknen zu verhindern, muss der abgebrochene Zahn in Salzlösung, hilfsweise in Milch gelagert werden. Wurde der Zahnnverv beschädigt, hilft nur eine Wurzelbehandlung.
Lückenfüller für die Zahnlücke: Krone, Brücke, Zahnimplantat
Als Zahnersatz kommen drei Möglichkeiten in Frage: eine Krone, eine Brücke oder ein Zahnimplantat. Ist ein Zahn abgebrochen, ist es am einfachsten den Zahn zu überkronen. Muss der beschädigte Zahn gezogen werden, kann man die Zahnlücke mit einer Brücke füllen, die an den Nachbarzähnen befestigt wird. Krone oder Brücke haben jedoch nur eine begrenzte Haltbarkeit. Immer mehr Menschen entscheiden sich deswegen für ein Zahnimplantat als dauerhafte Alternative. Die Kosten dafür übernimmt eine private Zahnzusatzversicherung. Bei dieser Methode wird der Zahnersatz mit einer künstlichen Zahnwurzel im Kieferknochen fest verankert. Die Zahnlücke wird mit einem Zahnimplantat für zehn bis zwanzig Jahre sicher gefüllt. Meistens besteht das Unterteil des Zahnimplantats aus einer Titan- oder Keramikschraube. Sie wird bei einer Operation in den Kieferknochen eingedreht.
Zahnimplantat gibt sicheren Halt für Dritte Zähne
Die Behandlung erfolgt mit lokaler Betäubung und ist in der Regel völlig schmerzfrei. Die implantierte Zahnwurzel wächst innerhalb von drei bis sechs Monaten fest in den Kieferknochen ein. Für diese Übergangszeit wird die Zahnlücke provisorisch gefüllt. Danach kann dann das Oberteil des Zahnimplantats eingesetzt werden. Wird später weiterer Zahnersatz notwendig, ist ein Zahnimplantat übrigens nicht nur Ausgangsbasis für eine Brücke. Sind bereits mehrere Zähne mit einer künstlichen Zahnwurzel verankert, können in der Lücke dazwischen die „Dritten Zähne“ sicher befestigt werden.
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Weiterführende Informationen
NZZ online über Zahnimplantate aus Zirkonoxid.
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verfasst am 28.04.2010


























