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Alpenwandern & Co in Österreich

Alpenwandern: Immer mehr Winterurlauber suchen die Erholung abseits des Pistenrummels in Österreich - für viele heißt das Motto deshalb "Entschleunigung". Foto: djd/Österreichs Wanderdörfer e.V./Tourismusverband Ramsau am Dachstein
Alpenwandern: Immer mehr Winterurlauber suchen die Erholung abseits des Pistenrummels in Österreich - für viele heißt das Motto deshalb "Entschleunigung". Foto: djd/Österreichs Wanderdörfer e.V./Tourismusverband Ramsau am Dachstein

Österreichs Wanderdörfer: Die Magie des Winters

Fast nirgendwo ist es so still wie in einer tief verschneiten Landschaft. Daher suchen immer mehr Winterurlauber die Erholung abseits des Pistenrummels, um die Magie des Alpenwandern zu erleben. Als Reaktion auf diesen Trend setzen die Wintersportorte in den Alpen - vor allem in Österreich - verstärkt auf "Entschleunigung". Sie bieten geführte Schneeschuhwanderungen und Skitouren an, erweitern ihre Loipennetze und weisen Winterwanderwege aus. In "Österreichs Wanderdörfer" lässt sich die Magie des Gehens auch in der kalten Jahreszeit besonders intensiv erleben - ob auf alten Schmugglerpfaden im Paznauntal, auf den Spuren der sogenannten Schwabenkinder im Montafon oder im Großarltal, dem "Tal der Skitouren". Da macht Alpenwandern richtig Spaß.

Spektakulär oder gemütlich

Der Zusammenschluss aus 40 Wanderregionen zwischen Vorarlberg und Niederösterreich, Oberösterreich und Kärnten bietet mit seinem neuen Winterwanderportal rund 240 Tipps rund um die Themengebiete Schneeschuhwandern, Rodeln, Tourengehen, Langlaufen und Alpenwandern. Tourenblätter mit Kartenausschnitten sowie Höhen- und Erlebnisprofile helfen beim Alpenwandern in Österreich und geben Orientierung - zuhause bei der Planung und im Gelände. Außerdem stehen eine ganze Reihe spezieller Übernachtungspakete für den Alpenwanderer zur Auswahl. Sie machen Lust, gleich zu buchen und loszustapfen. Die Angebote beinhalten neben der Übernachtung in ortstypischen Betrieben verschiedener Kategorien auch spektakuläre und genussvolle Naturerlebnisse. Dazu gehören zum Beispiel eine Schlittenhunde-Safari in den Kärntner Nockbergen oder die Schneeschuhwanderung mit einem Ranger im Nationalpark Hohe Tauern. Wer es gerne gemütlich angeht, hüllt sich in warme Decken und lässt sich von einem Pferdeschlitten durch die Winterwunderwelt kutschieren.

Auf ins Backcountry

Sportlich ambitionierte Winterurlauber ziehen sich die Felle unter die Tourenski oder tauchen auf Langlauf- und Skatingloipen in die Landschaft ein. Der neueste Trend ist eine Mischung aus beidem: "Backcountry Skiing" ist Langlauf in seiner Urform, wie er in den skandinavischen Ländern auch heute noch ausgeübt wird. Dabei verlässt man die präparierten Loipen und spurt sich seinen Weg durch den Schnee selbst. Inzwischen wurde eine spezielle Backcountry-Ausrüstung mit einem stabilen Langlaufschuh und einem etwas breiteren Langlaufski mit Stahlkanten entwickelt, die das Gehen über tiefverschneite Wiesen und steilere Hänge leichter macht.

Alpenwandern: Schrittmacher des sanften Tourismus

Das Winterwanderportal erzählt außerdem Wintergeschichten von früher - etwa vom traurigen Weg der sogenannten Schwabenkinder und von Zeiten, als Pferdeschlitten ausschließlich dem Holztransport dienten. Das umfassende Info-Portal von "Österreichs Wanderdörfern" ist ein weiterer Schrittmacher des sanften Tourismus. Der Verein "Österreichs Wanderdörfer" wurde vor über 20 Jahren mit dem Ziel gegründet, ökologische Belastungsgrenzen in den Urlaubsregionen mit ihren oftmals sensiblen Naturräumen zu respektieren. Seit 1998 hat die Angebotsgruppe das Thema Winterwandern in den Mittelpunkt ihres Wirkens gerückt.

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Stichworte zu diesem Beitrag:

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verfasst am 01.12.2011