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Artikel vom 03.03.2015

11 Dinge, die Sie schon immer über Smileys und Emoticons wissen wollten

Die kleinen Smileys und Symbole sind aus der Kommunikation per Smartphone und Tablet nicht mehr wegzudenken. Foto: djd/thx
Die kleinen Smileys und Symbole sind aus der Kommunikation per Smartphone und Tablet nicht mehr wegzudenken. Foto: djd/thx

Emojis nennt man die kleinen Smileys und Symbole, die aus der Kommunikation per Smartphone und Tablet nicht mehr wegzudenken sind. An WhatsApp, Facebook und Snapchat hätte man wohl nur halb so viel Spaß, wenn es die Bildchen nicht geben würde. Aber woher kommt der Hype um die Symbole, wo findet man besonders originelle Exemplare und wie kann man Smileys per PC-Tastatur ganz einfach selbst erzeugen? Wir haben 11 Fakten, die Sie schon immer über Emojis wissen wollten.

1. Bei den Emojis gibt es zwei Unterformen

Zum einen die etwa aus WhatsApp bekannten kleinen Bilder wie den Gute-Nacht-Mond oder das Sektglas, aber auch jede Menge an Tier- und Blumensymbolen. Diese Bilder sind in Japan entstanden. Daneben gibt es aber auch Emojis, die Emotionen ausdrücken - wir bezeichnen sie als "Smileys".

Mit Augen und Mund, mal lachend, mal traurig, mal zwinkernd, mal wütend. Diese Unterform der Emojis heißt auch Emoticons. Das Wort ist eine Mischung aus "emotion" (Gefühl) und "icon" (Bild). Diese Emoticons gibt es schon seit den 1980er-Jahren, sie entstanden ursprünglich als Konstrukte aus Satzzeichen. Das bekannteste Emoticon ist :-) .

2. Bei WhatsApp können Smiley hinzugefügt werden

Bei WhatsApp etwa gibt es eine Vorauswahl von Emojis, die man jederzeit ergänzen kann - aber wo finde ich noch mehr Smileys? Eine ausführliche Sammlung von "Emojis" gibt es beispielsweise auf dieser Website. Hier findet man zahlreiche Smileys in diversen Kategorien, von A wie Auto über C wie Crazy und P wie Party bis Z wie Zwinkernd -jeweils mit dem korrekten Linkcode zum Einfügen.

3. Wer hat's erfunden?

Ein amerikanischer Professor für Informatik, Scott Fahlmann, im Jahre 1982. Fahlmann bemerkte damals, dass es in virtuellen Diskussionen oftmals zu Missverständnissen kommt. Ausgelöst nicht zuletzt deshalb, weil unklar ist, ob in einem Text etwas ironisch oder ernst gemeint ist. Fahlmann machte deshalb den Vorschlag, witzig gemeinte Beiträge mit einem grinsenden Gesicht zu markieren, eben dem :-), und führte für die weniger humorvollen Beiträge das Gegenstück :-( ein.

4. Warum sind Emojis so wichtig geworden?

Emoticons sind in der Online-Kommunikation über Smartphones und Tablets so wichtig geworden, weil sie im Virtuellen das ersetzen können, was in einem Gespräch unter vier Augen per Gestik und Mimik, per Lachen oder mit einem ernsten Gesicht geschieht. Denn bei einer Unterhaltung spricht man nicht nur, sondern teilt sich auch emotional über den Gesichtsausdruck und über Bewegungen mit.

5. Sind Emojis weltweit normiert?

Ja, seit 2010, damals wurden sie in den globalen sogenannten Unicode aufgenommen: Er enthält alle bekannten Schriftzeichen und Textelemente unterschiedlichster Sprachen und gibt ihnen eine digitale Chiffre. Deshalb können die Emojis nun auf allen Smartphones und Computern einheitlich angezeigt werden.

An WhatsApp, Facebook und Twitter hätte man wohl nur halb so viel Spaß, wenn es die niedlichen Bildchen nicht geben würde. Foto: djd/thx
An WhatsApp, Facebook und Twitter hätte man wohl nur halb so viel Spaß, wenn es die niedlichen Bildchen nicht geben würde. Foto: djd/thx

6. Kann man aus Emojis ganze Texte erfassen?

Ja, theoretisch können Emojis sogar zu einer ganz neuen Weltsprache werden. Emoji-Profis wollen ganze literarische Werke in die niedlichen Zeichen "übersetzen". So wird aus Moby Dick der Titel "Emoji Dick" - aus Tausenden von winzigen Walfischen, Handzeichen und Grinsegesichtern zusammengesetzt.

7. Drohen beim Emoji-Gebrauch Fettnäpfchen?

Auf jeden Fall. Das kleine Emoticon, das der Unicode als "Kothäufchen" ausweist, wird vielfach als "lachende Schokolade" interpretiert. Dem wichtigen Geschäftspartner und auch einem Freund sollte man also besser keinen vermeintlich lachenden Schokokuss zusenden!

8. Sind Emojis eigentlich "politically correct"?

Offensichtlich nicht unbedingt. Gesichts-Emoticons sind deshalb demnächst auch in verschiedenen Hautfarben verfügbar. Und das Emoji des heterosexuellen Liebespaares wurde bei Apple beispielsweise um homosexuelle Liebespaar-Emojis ergänzt.

9. Nutzen Männer und Frauen gleichermaßen Emojis?

Generell werden Emojis hauptsächlich dann genutzt, wenn sich die Kommunikationsteilnehmer gut kennen, unabhängig vom Geschlecht. Eine US-Studie fand aber heraus, dass Frauen tatsächlich Emoticons viel öfter als Männer verwenden. Interessant: Kommunizieren Männer mit Frauen, nimmt auch ihre Emoji-Nutzung deutlich zu, Männer untereinander sind da viel zurückhaltender.

10. Gibt es inzwischen so etwas wie ein Smiley-Lexikon?

Ja, auch so etwas gibt es inzwischen, etwa unter www.greensmilies.com. Der sogenannte Global Language Monitor will im Übrigen sogar festgestellt haben, dass das am häufigsten genutzte Wort 2014 kein Text war - sondern ein Herz-Emoji.

11. Tastenkombinationen erzeugen Emoticons

Auch wenn man Emoticons mittlerweile überall findet und etwa in eine E-Mail kopieren kann, so ist es weiterhin auch möglich, über die PC-Tastatur direkt Sonderzeichen einzugeben: Das funktioniert über die Alt-Taste und einer Ziffer. Eine Übersicht gibt es unter www.line-marketing.de.

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