Genussrechte: Investieren in erneuerbare Energien

- Genussrechte von German Pellets: Investieren in erneuerbare Energien lohnt sich Foto: djd/German Pellets Genussrechte GmbH
In diesem Artikel erfahren Sie:
- Wie Sie vom Ausstieg aus der Atomkraft profitieren können.
- Was Genussrechte sind.
- Wie Sie reditestark in erneuerbare Energien investieren.
Bereits vor der energiepolitischen Wende der Bundesregierung galten grüne Geldanlagen als renditestark. Nach dem Aus für die Atomkraft hat das Investieren in alternative Energien noch einmal deutlich an Attraktivität gewonnen - und sorgt beim Sparer zudem für ein gutes Gewissen. Es ist also nicht verwunderlich, dass immerhin 34 Prozent der deutschen Anleger laut einer aktuellen Forsa-Studie ein Investieren in sozial-ökologische Produkte in Betracht ziehen.
Genussrechte: Niedrige Zinsen müssen nicht sein
Die Bereitschaft zu neuen Anlageformen ist bei den Deutschen vorhanden - in der Praxis fristet der Großteil des Geldes der Sparer allerdings noch immer auf Giro- und Tagesgeldkonten ein Schattendasein. "Die Sichteinlagen von Privatpersonen belaufen sich nach Angaben der Bundesbank auf 570 Milliarden Euro", sagt Carsten Scholz von der German Pellets Genussrechte GmbH. Diese gewaltige Summe wird aber durchschnittlich mit nur 0,15 Prozent verzinst. "Bei einer aktuellen Inflationsrate von 2,3 Prozent verschenken viele Bundesbürger hier bares Geld", sagt Bankbetriebswirt Scholz.
Darüber hinaus kann aufgrund der Intransparenz der Finanzbranche im Allgemeinen und der Verschlossenheit der meisten Banken im Speziellen auch nicht sicher davon ausgegangen werden, dass das Investieren in Sparkonten oder Fonds nicht unerwünschte Wege nimmt. Denn viele Banken verwenden die Anlagen für Projekte, die mit einer sozialen oder ökologischen Grundeinstellung nicht vereinbar sind. Auf diese Weise werden des Öfteren Firmen oder auch Staaten mit Finanzmitteln versorgt, die wenig oder keinen Wert auf ethische, Umwelt- oder Sozialstandards legen.
Investieren in Genussrechte
Es gibt aber Alternativen zu Investments in undurchsichtige Spar- und Anlageformen. Ein Beispiel hierfür sind die so genannten Genussrechte, mit denen sich Investoren direkt an der Finanzierung von Unternehmen beteiligen können. Am Kapitalmarkt sind Genussrechte eine traditionelle und etablierte Form der Geldanlage. So wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts die Finanzierung des Suezkanals durch von der Suezgesellschaft herausgegebene Genussscheine ermöglicht. Über 150 Jahre später ist diese Finanzierungsform angesichts zurückhaltender Kreditvergabepraxis der Banken aktueller denn je. Mittelständische Unternehmen nutzen diese Möglichkeit, um ihre Eigenkapitalquote zu stärken.
Acht Prozent Zinsen auf Genussrechte
Genussrechte sind im Gegensatz zu Staatsanleihen oder Bundesschatzbriefen zwar etwas risikoreicher, vom Zinssatz her aber auch deutlich interessanter. Genussscheine von Firmen, die sich auf den Bereich der erneuerbaren Energien spezialisiert haben, gelten als sichere Anwärter für gute Renditen. Ein Beispiel hierfür ist das auf Heizpellets und Einstreuprodukte spezialisierte Unternehmen German Pellets. Seit 2005 hat sich der privat geführte Mittelständler bis heute zum europäischen Marktführer entwickelt, Genussrechte werden seit einem knappen Jahr angeboten und von den Anlegern gut angenommen. Bislang wurden etwa zehn Millionen Euro investiert, der volle Zinssatz von acht Prozent konnte erstmals im März 2011 ausgeschüttet werden. Im Internet unter www.gruenerzins.de gibt es alle Informationen zu dieser rentablen und ökologischen Geldanlage.
German Pellets erzeugt als größter Produzent Europas derzeit an zehn Standorten in Deutschland und Österreich Holzpellets der höchsten Qualitätsstufe. Über 50 Prozent der in Privathaushalten eingesetzten Holzpellets stammen von diesem Unternehmen. Darüber hinaus wird in den Heizkraftwerken von German Pellets Ökostrom aus Biomasse erzeugt. Auch das Wärme-Contracting auf Holzpelletbasis gehört zu den Geschäftsfeldern, zusätzliche Erlöse werden durch den Handel mit CO2-Zertifikaten erzielt.
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verfasst am 31.08.2011


























