Sonnenbrand: Ein guter Schutz ist wichtig
So kommt es erst gar nicht zum Sonnenbrand
Viele Menschen unterschätzen die Kraft der Sonne, insbesondere am Meer oder in den Bergen – mit fatalen Folgen: Ein Sonnenbrand ist nicht nur eine schmerzhafte und unangenehme Angelegenheit, sondern kann auf Dauer auch zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen führen.
Am besten, es kommt erst gar nicht zum Sonnenbrand. Die wichtigsten Regeln dafür lauten:
- das Sonnenbad zeitlich begrenzen
- die grelle und besonders aggressive Mittagssonne meiden
- Sonnenhut und hochwertige Sonnenbrillen schützen sensible Körperpartien
- ausreichenden Sonnenschutz verwenden
- immer wieder am Strand auch den Schatten aufsuchen
Welcher Lichtschutzfaktor für welche Haut?
Viele Verbraucher fragen sich jedoch: Welcher Lichtschutzfaktor ist der richtige für mich? Grundsätzlich richtet sich die Wahl des Lichtschutzfaktors nach dem Hauttyp und der Region, in der sich derjenige aufhält. Ein Beispiel: Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt dem so genannten keltischen Typ (Typ 1) und dem hellhäutigen Typ (Typ 2) in Mitteleuropa Faktor 16, am Mittelmeer 25 und im Hochgebirge 35. Der mittlere (Typ 3) und mediterrane Hauttyp (Typ 4) kommen am Mittelmeer und im Hochgebirge mit 16 aus. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass das Sonnenschutzmittel zugleich vor UVA- und UVB-Strahlung schützt.
Hilfe beim Sonnenbrand
Doch ist es tatsächlich zu einem Sonnenbrand gekommen, heißt es, die schmerzhaften Folgen soweit wie möglich zu lindern. Daher sollte der Betroffene unbedingt bei ersten Anzeichen eines Sonnenbrandes aus der Sonne gehen und auch im Schatten alle betroffenen Körperteile bedecken – oder noch besser ein Gebäude aufsuchen.
Sofortiges Kühlen und Befeuchten sorgen dafür, dass die Haut nicht weiter geschädigt wird. Hilfreich sind zum Beispiel feuchte Umschläge. Nach der ersten Kühlung hilft es, die betroffenen Stellen mit speziellen Gels, Lotionen oder Schaumsprays zu behandeln. Apotheken und Fachdrogerien beraten bei der Wahl der geeigneten Produkte.Ein weiterer Tipp: Auch der Flüssigkeitsspeicher der Haut leidet unter dem Sonnenbrand. Daher sollte zusätzlich viel Wasser oder Tee getrunken werden.
Weiterführende Informationen
Einen Kurzcheck zum Hautkrebsrisiko gibt es bei den ERGO Direkt Versicherungen.
Mehr Artikel zum Themenschwerpunkt "Sommer und Sonne": Warum tut die Sonne so gut? Was sind Sonnenflecken? Was haben Wasserbetten mit dem Sommer zu tun? Die besten Apps zu Sonne und Wetter.
Haben Sie Fragen an die Redaktion? Wir beantworten diese gerne.
Stichworte zu diesem Beitrag:
- Sonnenbrand
- Hilfe
- Lotion
- Tipps Sonnenbrand
- Sonnenschutz
- Lichtschutzfaktor
verfasst am 23.06.2010

























