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Was ist Demenz?

An Demenz Erkrankte benötigen eine Betreuung. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen
An Demenz Erkrankte benötigen eine Betreuung. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • woran Sie Demenz erkennen.
  • wie Demenz behandelt wird.

Zusätzlich halten wir für Sie bereit: Kostenlose PDFs, nützliche Links und Videos rund um die Themen Patientenverfügung und Demenz.

Wenn bei älteren Menschen die geistigen Fähigkeiten nachlassen, kann dies mit einer Erkrankung des Gehirns zusammen hängen, die man Demenz nennt (von lat. „Dementia“, also „ohne Geist“). Oft wird Alters-Demenz mit der Alzheimer-Krankheit gleichgesetzt. Diese Krankheit ist zwar die häufigste Form von Demenz, doch es gibt auch zahlreiche andere Ursachen, etwa altersbedingte  Gefäßerverengungen oder das Parkinson-Syndrom. Im medizinischen Sinne wird Demenz als ein Mangel an geistigen, emotionalen und sozialen Fähigkeiten definiert, der über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten festellbar ist.

An welchen Symptomen erkennt man Demenz?

Es geht bei Demenz nicht nur um Vergesslichkeit. Tatsächlich sind alle Bereiche des täglichen Lebens betroffen. Angehörige von dementen Personen stellen im Alltag  Persönlichkeitsveränderungen fest, die das Gefühlsleben und den Charakter betreffen. Wer von Demenz betroffen ist, hat oft Probleme, sich auf der Straße zu orientieren, Gegenstände zu erkennen oder Aktionen in der richtigen Reihenfolge auszuführen. Im fortgeschrittenen Stadium können auch Sprach- und Bewegungsstörungen auftreten. Im Anfangsstadium ist es sehr schwierig, die Ursache für eine Demenz festzustellen. Auch Depressionen oder beispielsweise monotone Umgebungen von Krankenhäusern oder Pflegeheimen  können die geistigen Fähigkeiten negativ beeinflussen.

Wie behandelt man Demenz?

Für viele Formen von Demenz, wie etwa Alzheimer, gibt es bisher kein Heilmittel. Medikamentöse Behandlung kann den Verlauf der Krankheit zumindest verlangsamen. Umso wichtiger ist für ältere Menschen die Vorbeugung. Mentale Fitness lässt sich mit speziellen Techniken trainieren („Gehirn-Jogging“), aber auch Sport, Gesellschaftsspiele oder Lesen hält den Geist flexibel. Jüngsten Erkenntnissen zufolge  schützt das Erlernen von Fremdsprachen in besonderer Weise vor dem Verlust der kongnitiven Fähigkeiten im Alter. Da zu den Risikofaktoren für Demenz auch Tabakrauchen gehört, kann der Verzicht auf Nikotin ebenfalls dabei helfen, geistig fit zu bleiben.

Für den Demenzfall vorsorgen

Eine Demenz ist die mit großem Abstand häufigste Ursache dafür, dass Menschen ihre Angelegenheiten nicht mehr eigenverantwortlich regeln können. Für die Angehörigen ist die Demenz eine enorme psychische und oft auch physische Belastung. Dazu kommt, dass die finanziellen Hilfen aus der Pflegeversicherung oft bei weitem nicht ausreichen. Dieter Sprott von den Ergo Direkt Versicherungen: "Für Personen, die in keine Pflegestufe kommen, werden bei einem entsprechenden Gutachten des medizinischen Dienstes 100 Euro pro Monat von der gesetzlichen Pflegeversicherung gezahlt. Das trifft häufig auch auf demente Patienten zu." Mit einer privaten Zusatzversicherung, wie etwa dem Demenzgeld der Ergo Direkt Versicherungen, kann man sich zumindest gegen die finanziellen Folgen einer Demenz-Erkrankung privat absichern. Dieter Sprott: "Wird beim Versicherten eine Demenz mindestens mittleren Grades ärztlich attestiert, zahlt der Versicherer bis zum Lebensende monatlich bis zu 600 Euro. Das Geld kann als Aufwandsentschädigung für pflegende Angehörige oder beispielsweise zur Inanspruchnahme einer Tagespflege verwendet werden."

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen zum Thema Demenz gibt es auf den Themenseiten des Bundesministeriums für Gesundheit.

Spezielle Hinweise für Angehörige von Alzheimer-Patienten bietet die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft.

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Stichworte zu diesem Beitrag:

  • Alters-Demenz
  • Alzheimer-Krankheit
  • Alzheimer
  • Demenz
  • Pflege
  • Patientenverfügung

verfasst am 27.06.2010