Der Schulweg: Vorbereitung mindert Risiken

- Den Weg zur Schule geht man am besten gemeinsam. djd/Stabilo
Mit Ende des Sommers naht nun der Schulbeginn und viele Kinder müssen sich vielleicht das erste Mal selbständig mit dem Straßenverkehr auseinandersetzen. Das birgt Risiken. Eltern können ihre Kinder aber vorbereiten.
Schulweg ist etwas ganz Neues
Oft wird die erste Verkehrserziehung schon im Kindergarten angeboten, doch der Schulweg ist wiederum etwas ganz Neues. Am besten, Eltern beginnen schon einige Wochen vor dem Schulstart den neuen Schulweg einzuüben. Lernen dauert ja auch etwas und Kinder lernen vor allem situationsbezogen. Beim Abgehen der Strecke können Eltern ihre Sprösslinge auf Verkehrszeichen und Gefahrenquellen aufmerksam machen, zeigen wie Verkehrsmittel richtig genutzt werden und Stellen anlaufen, wo Schülerlotsen das Queren von Straßen erleichtern. Das Training kann bestimmt auch spielerisch erfolgen, beispielsweise als eine Art Quiz. Bereits Gelerntes kann dann neu angewandt und vertieft werden und Eltern können da Neues erklären, wo nötig.
Für das Verkehrstraining bietet sich übrigens auch eine Vielzahl von Spielen in Form von Brett- und Kartenspielen, elektronisch oder am Computer an. Für draußen ist das Spiel mit Straßenkreide geeignet. Kinder können Straßen und Verkehrszeichnungen im Hof auf den Boden malen und Situationen nachspielen, ganz wie die Großen.
Nicht allein unterwegs
Die ersten Wochen sollten Eltern die Kinder natürlich noch selbst begleiten. Danach ist es vielleicht eine gute Idee, dass Schulkameraden sich gegenseitig abholen. Schließlich macht der gemeinsame Schulweg ja noch viel mehr Spaß und ist sicherer. Nicht zuletzt ist es für Kinder wichtig, wer mit wem läuft und wer wen abholt. Viele langjährige Freundschaften sind so schon geschlossen worden.
Eltern ihrerseits finden Informationen zur Verkehrserziehung im Internet auf den Seiten der Gemeinden, der Polizeibehörden, der Deutschen Verkehrswacht oder bei den Verkehrsclubs. Interessant ist auch der „Tag der Verkehrssicherheit“, den der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) jährlich veranstaltet und an dem in vielen Städten Organisationen von der Gemeinde bis zu den Fahrschulen Aktivitäten und Informationen anbieten.
Weiterführende Informationen
Ein interessantes Projekt, das in einigen Städten angeboten wird ist der „Pedibus“, auch „Walking Bus“ genannt.
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