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Schulreife: Entwicklungsstand prüfen

Schulreife: Eltern können einiges dafür tun, damit der Schulstart gut gelingt. Foto: djd/Deutsche Gesellschaft für Angewandte Kinesiologie
Schulreife: Eltern können einiges dafür tun, damit der Schulstart gut gelingt. Foto: djd/Deutsche Gesellschaft für Angewandte Kinesiologie

In diesem Artikel erfahren Sie

  • wann Ihr Kind schulreif ist.
  • wie wichtig die Sprachentwicklung ist.

Zusätzlich halten wir für Sie bereit:

Kaum sind die lieben Kleinen im Kindergarten, machen sich Eltern schon Gedanken, wie es danach weitergeht. Ein wichtiger Diskussionspunkt ist: ab wann ist mein Kind eigentlich schulreif? Schließlich ist doch ein gewisser Grad an Entwicklung notwendig, damit ein Kind in der Lage ist, dem Schulunterricht zu folgen und damit Erfolg in der Schule zu haben. Dieser Entwicklungsstand ist allgemein als „Schulreife“ bekannt, Fachleute sprechen aber eher von der „Schulfähigkeit“.

Schulreife früher oder später

Manche Eltern wollen stolz von ihrem kleinen Einstein berichten und es möglichst früh einschulen. Andere wollen dem Kind den „Ernst des Lebens“ noch eine Weile ersparen. Beides hat Vor- und Nachteile. So lautet eine Theorie, dass sich das Zeitfenster, in dem Kinder am leichtesten Sprachen lernen, im Alter von 10 Jahren etwa schließt, die lernsensible Phase für Musik und Instrumente ebenso. Ein früher Schuleintritt wäre aus dieser Sicht von Vorteil. Kommt der Schulstart allerdings zu früh, kann ein Kind schnell überfordert sein, kommt er zu spät, langweilt es sich vielleicht. Dabei entwickelt sich die Schulfähigkeit bei jedem Kind unterschiedlich. Eltern können hierzu aber Erzieher und Erzieherinnen, zukünftige Lehrer, aber auch Erziehungsberatungsstellen befragen.

Sprachverständnis klären

Ausdruckfähigkeit sind Sprachverständnis sind beispielsweise wichtige Voraussetzungen für das Lernen. Manche Kinder sind sogar schon vor der Schule in der Lage, zu lesen, zu schreiben oder zu rechnen. Die körperliche Fitness steht ebenso im Zusammenhang mit dem Lernerfolg, Kinder, die sich viel bewegen sollen es leichter haben. Daneben sind natürlich sind Seh- und Hörvermögen von großer Bedeutung bei der Frage, ob ein Kind schulreif ist.

Soziale Fähigkeiten

Als entscheidend wichtig werden von verschiedenen Experten vor allem die sozialen Fähigkeiten und das Selbstvertrauen eines Kindes erachtet. Hier kann wiederum ein Grund für einen späteren Schuleintritt liegen, da ältere Kinder in diesem Punkt schon etwas weiter entwickelt sind. Sie haben es leichter, sich im Klassenverband und in unterschiedlichen sozialen Situationen zu behaupten. Auch sind sie in Bezug auf Konzentration und Selbststeuerung weiter.

Ein Kriterium ist das Alter. In einigen Bundesländern besteht eine Stichtagregelung, Kinder, die bis zu einem Stichtag im jeweiligen Jahr 6 Jahre alt werden, werden eingeschult. Kinder, die im gleichen Jahr nach diesem Tag dieses Alter erreichen, können auf Antrag und nach einem Test auch eingeschult werden. Für Kinder, bei denen nicht ganz klar ist, ob die Einschulung schon sinnvoll ist, bestehen oft Vorschulangebote.

Nicht zuletzt kann das Kind durchaus in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden, so mancher Sechsjährige weiß schon ganz genau, was er will. Auch wird es im Kindergarten recht langweilig, wenn alle Freunde schon in der Schule sind.

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Stichworte zu diesem Beitrag:

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  • Sprachentwicklung
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verfasst am 07.07.2010