Wohnen
Artikel vom 18.02.2015

Spültisch mit Aussicht: Umlegbare Küchenarmaturen

Mit einem Handgriff lassen sich umlegbare Armaturen entnehmen. Foto: djd/KWC
Mit einem Handgriff lassen sich umlegbare Armaturen entnehmen. Foto: djd/KWC

Küchen-Arbeitsbereiche wie die Spüle werden gerne vor dem Küchenfenster installiert, um den Tageslichteinfall optimal auszunutzen. Möchte man aber das Fenster öffnen, kann es zu Konflikten kommen: Die Küchenarmatur ist im Weg und der Fensterflügel lässt sich nicht mehr richtig öffnen. Die Lösung heißt "Unterfensterarmatur". Diese lässt sich schnell umlegen, und macht dadurch den Weg frei für das zu öffnende Küchenfenster. Dank dieser Technik muss niemand seine Spüle versetzen oder etwa ein neues Fenster mit höherer Unterkante einbauen.

Praktisch: Umlegbare Küchenarmaturen erlauben es, die Spüle direkt vor einem Fenster einzubauen. Foto: djd/KWC
Praktisch: Umlegbare Küchenarmaturen erlauben es, die Spüle direkt vor einem Fenster einzubauen. Foto: djd/KWC

1. Vorteil in der Praxis: Flexible Schläuche

Die Armatur besitzt einen so genannten Vormontagesockel, der an der Spüle befestigt wird. Die Armatur selbst wird in den Sockel eingesteckt. Mit einem Handgriff kann sie auch wieder entnommen und seitlich umgelegt werden, so dass sich ein Fenster ohne weiteres öffnen lässt. Der Wasseranschluss erfolgt über flexible Schläuche, die sich ähnlich einer Auszugbrause einfach herausziehen und wieder zurückführen lassen.

2. Vorteil in der Praxis: Keine aufwändige Installation

Nein, sie unterscheidet sich im Prinzip nicht vom Einbau einer normalen Küchenarmatur. Der Montagesockel passt in jede Küchenspüle, er besitzt die Standardbohrungsmaße, die auch für normale Küchenarmaturen üblich sind. Der Sockel eignet sich für alle Anschlussschläuche. Und auch drei Anschlüsse, wie sie für Niederdruckarmaturen erforderlich sind, finden genügend Platz.

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