Wohnen
Artikel vom 09.04.2015

Badezimmerarmaturen: Worauf kommt es bei der Auswahl an?

Moderne Badezimmerarmaturen sind aufgrund ihrer vielfältigen Funktionen viel komfortabler als noch vor einigen Jahren. Bei der Auswahl sollten Verbraucher einige wichtige Faktoren berücksichtigen, um im umfangreichen Angebot nicht den Überblick zu verlieren. Wir fragten Katrin Hanke, Manager HANSA Brand bei der Hansa Armaturen GmbH, nach ihren Empfehlungen für Badezimmerarmaturen.

Zur klaren Linienführung des Designs passen funktionale Armaturen. Foto: djd/Hansa Armaturen GmbH
Zur klaren Linienführung des Designs passen funktionale Armaturen. Foto: djd/Hansa Armaturen GmbH
Ein schönes Bad mit qualitativ hochwertigen Armaturen macht über viele Jahre Freude. Foto: djd/Hansa Armaturen GmbH
Ein schönes Bad mit qualitativ hochwertigen Armaturen macht über viele Jahre Freude. Foto: djd/Hansa Armaturen GmbH

Warum ist die Auswahl der richtigen Badezimmerarmatur heutzutage so schwierig?

Es stehen ungemein viele Armaturen zur Verfügung, die oft ganz spezielle Eigenschaften aufweisen. Da gibt es zum Beispiel von der Seite oder von oben zu bedienende Varianten und solche mit praktischen Auszugbrausen. Der Nutzer sollte sich genau überlegen, welche Funktionen im Einzelfall sinnvoll und gewünscht sind.

Was ist denn nun der Unterschied zwischen einer seiten- und einer topbedienten Badarmatur?

Eine klassische Armatur für den Waschtisch ist mit einem zentral angebrachten Bedienhebel ausgestattet. Doch inzwischen gibt es zahlreiche Alternativen, die seitlich bedient werden, wie zum Beispiel die neuen seitenbedienten Waschtisch-Varianten der Erfolgsserien "Hansatwist", "Hansavantis" und "Hansaprimo". Diese Modelle haben viele Vorteile: Erst einmal hinterlässt das von den Händen tropfende Wasser keine Spuren auf der Armatur. Die Chromoberfläche glänzt weiterhin, muss weniger oft gereinigt werden und bleibt trotzdem länger sauber. Außerdem punkten seitenbediente Armaturen meist mit großzügigen Dimensionen und bieten mehr Freiraum unter der Armatur. Sie sind richtige Eyecatcher in modernen Bädern.

Im Gästebad sind oft kleinere Armaturen gewünscht, die trotzdem schick aussehen sollen. Welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es?

Aktuell im Trend liegen berührungslos bedienbare Badezimmerarmaturen. Diese intelligenten und besonders handlichen Produkte versprechen noch mehr Komfort, bessere Hygiene und passen optimal auch in das kleinere Gästebad. Gleichzeitig sorgt die elektronische Steuerung dafür, dass die glänzende Chromoberfläche frei von Fingerabdrücken bleibt - und der Reinigungsaufwand entsprechend gering. Die elektronischen Armaturen, beispielsweise aus dem Hansasensetion-Programm, passen dank ihrer modernen Optik zu jedem Einrichtungsstil.

Ist es geschickter, die Armatur auf dem Waschtisch oder an der Wand zu montieren?

Es gibt heute sogar drei Varianten der Montage: So kann die Armatur in erprobter Weise auf dem Waschtisch positioniert werden. Eine Alternative sind Modelle mit einem hohen Sockel. Sie wurden für die aktuellen Aufsatzwaschtische entwickelt und spenden das kühle Nass hinter oder neben dem Waschtisch. Das ist nicht nur schick, sondern auch praktisch, weil unter dem Auslauf mehr Bewegungsfreiheit bleibt. Auch an der Wand kann die Armatur angebracht werden. Diese Variante sollte mit einem Unterputzsystem kombiniert sein, damit die Technik in der Wand verschwindet und das Ambiente nicht stört.

Gibt es für das Bad auch schwenkbare Armaturen?

Ja, da gibt es heute besonders praktische Modelle für das Badezimmer. Die von der Seite bedienbaren Varianten bieten mit einem schwenkbaren Auslauf viel Komfort. Wer hohe Gefäße mit Wasser befüllen oder sich bequem die Haare waschen möchte: Der Schwenkarm sorgt für ausreichend Bewegungsfreiheit. Nutzer, die es noch flexibler wünschen, entscheiden sich für die Armatur mit Auszugsbrause.

Wurden Durchflussbegrenzer integriert, kann das den Wasserverbrauch deutlich reduzieren. Foto: djd/Hansa Armaturen GmbH
Wurden Durchflussbegrenzer integriert, kann das den Wasserverbrauch deutlich reduzieren. Foto: djd/Hansa Armaturen GmbH

Kann man mithilfe der Armaturen Energie und Wasser sparen?

Clever sind insbesondere die Durchflussbegrenzer. Wurden sie integriert, reduziert das den Wasserverbrauch deutlich. Die Durchflussmenge der Badarmatur wird somit konstant auf sechs Liter pro Minute begrenzt. Außerdem gibt es Heißwassersperren, die individuell eingestellt werden können. Das hat gleich drei Vorteile: Die Gefahr sinkt, sich zu verbrühen. Damit steigt die Sicherheit. Gleichzeitig wird Energie eingespart. Empfehlenswert sind Produkte, die die strengen Kriterien des internationalen "Water Efficiency Label" erfüllen. Es bietet den Verbrauchern eine hilfreiche Orientierung. Besonders sparsam sind auch die berührungslos bedienbaren Armaturen. Denn sie stoppen den Wasserfluss nach der Nutzung automatisch. Dadurch fließt Wasser nur dann, wenn es wirklich benötigt wird.

Woran erkenne ich hochwertige Badezimmerarmaturen?

Gerade in Haushalten mit Kindern sollten Badezimmerarmaturen familientauglich sein. Und das heißt: langlebig und robust. Schließlich sind sie jeden Tag mehrfach im Einsatz. Armaturen von Hansa sind beispielsweise auch nach vielen Jahren noch leichtgängig. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal sind sorgfältig gefettete und genau geschnittene Keramikscheiben. Sie garantieren, dass die Hebelbetätigung selbst nach Jahren intensiver Nutzung geschmeidig vonstattengeht.
Generell sollte in jedem Fall auf höchste Qualität Wert gelegt werden. Nur in erstklassigen Armaturen, zum Beispiel von Hansa, sind hochwertige Materialien und langlebige Bauteile verarbeitet, die für die Bewahrung der Trinkwasserqualität sorgen und dem Verschleiß der Armatur vorbeugen. Die Investition in qualitätsvolle Produkte zahlt sich langfristig aus.

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