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Artikel vom 20.07.2017

Einbruchschutz: 9 Tipps gegen ungebetene Besucher

Mechatronischer Einbruchschutz wehrt Einbrecher ab.
Sicherheit erweitern: Mechatronischer Einbruchschutz beispielsweise kann Eindringlinge effektiv abwehren. Foto: djd/ABUS

Dass Sicherheitstechnik offenbar wirkt, zeigen die leicht rückläufigen Zahlen bei Wohnungseinbrüchen in Deutschland. Experten zufolge hat dies auch damit zu tun, dass sich mehr Bundesbürger inzwischen mit geeigneter Sicherheitstechnik schützen. Grund zur Entwarnung in Sachen Einbruchschutz gibt es dennoch nicht, die aktuelle Zahl der Einbrüche liegt noch immer deutlich höher als vor zehn Jahren. Wie sieht sinnvoller Einbruchschutz aus? Wir haben 9 Tipps für Sie:

1. Tipp: Zusammenwirken mehrerer Maßnahmen

Optimaler Einbruchschutz kann durch das Zusammenwirken von mechanischer und elektronischer Sicherheitstechnik, sicherheitsbewusstem Verhalten sowie einer aufmerksamen Nachbarschaft erzielt werden. Darauf weist die Polizei hin. Auch die Hersteller von Sicherheitstechnik geben wertvolle Tipps, etwa unter www.abus.com.

2. Tipp: Zur Sicherheit immer die Tür abschließen

Selbst wenn Sie Ihr Haus nur für kurze Zeit verlassen, sollten Sie stets die Haustür doppelt abschließen.

3. Tipp: Fenster, Balkon- und Terrassentüren schließen

Gekippte Fenster sind offene Fenster. Schließen Sie deshalb auch bei kurzer Abwesenheit alle Fenster, Balkon- und Terrassentüren!

Einbruchschutz sollte beim eigenen Zuhause aktiv installiert werden.
Trotz rückläufiger Einbruchszahlen gibt es in Sachen Einbruchschutz keinen Grund zur Entwarnung. Wie sehen sinnvolle Maßnahmen aus? Wir haben 10 Tipps. Foto: djd/ABUS

4. Tipp: Schlüssel nicht unter die Fußmatte legen

Verstecken Sie Ihren Haustürschlüssel grundsätzlich niemals draußen. Einbrecher finden jedes Versteck.

5. Tipp: Bei Schlüsselverlust Schließzylinder auswechseln

Wechseln Sie den Schließzylinder ihres Hauses aus, wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren sollten.

6. Tipp: Vorsichtig mit privaten Informationen in sozialen Netzwerken sein

Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, etwa in sozialen Netzwerken oder auf dem Anrufbeantworter.

7. Tipp: Zusätzlicher mechatronischer Einbruchschutz für Türen und Fenster

Mechatronischer Einbruchschutz ist eine der besten Methoden, bereits den Einbruchversuch zu stoppen. Anders als herkömmliche Alarmsysteme, die nur melden können, dass ein Fenster oder eine Tür gerade unbefugt geöffnet wurde, kann das mechatronische System bestimmter Funkalarmanlagen verhindern, dass der Einbrecher überhaupt ins Gebäudeinnere gelangen kann. Macht sich der Einbrecher an einem mechatronisch gesicherten Fenster oder an einer Tür zu schaffen, schlagen Präventionsmelder unmittelbar Alarm und setzen dem Angreifer zugleich etwa 1,5 Tonnen Widerstand entgegen.

Video Überwachung vom eigenen Heim ist auch im Urlaub möglich.
Eine moderne Funkalarmanlage kann Video-Überwachungstechnik einbinden, mit der man von überall nachschauen kann, ob zu Hause alles in Ordnung ist. Foto: djd/ABUS

8. Tipp: Sicherheit mit Fernzugriff

Moderne Funkalarmanlagen können IP Kameras integrieren. Per Fernzugriff kann man mit ihnen von jedem Ort der Welt zu Hause nach dem Rechten sehen - möglich wird dies via Webserver oder aber über eine App.

9. Tipp: Staatliche Förderung für Sicherheitstechnik

Sie können sich staatliche Unterstützung für Einbruchschutz sichern, mehr dazu finden Sie hier. Das KfW-Programm "Altersgerecht umbauen" unterstützt bereits Maßnahmen für Einbruchschutz ab 500 Euro. Bedingung für den Zuschuss ist, dass das Angebot von einer Fachfirma stammt und die Maßnahmen bestimmte Normen erfüllen. Das Angebot muss zuerst bei der KfW eingereicht und von ihr genehmigt werden, dann erst kann die Maßnahme durchgeführt werden.

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