Renovieren
Artikel vom 12.04.2017

5 Tipps, wie Sie Einbrecher abschrecken können

Ein Paar liegt im Bett und schläft friedlich.
Alarmanlagen lassen Hausbewohner ruhiger schlafen, wenn sie Einbrecher wirkungsvoll abschrecken. Foto: djd/telenot.de
Detailansicht eines offenen Fensters, in dessen Rahmen ein Öffnungsmelder sitzt.
Öffnungs- und Glasbruchmelder zeigen an, wenn Türen oder Fenster unbefugt geöffnet werden. Foto: djd/TELENOT ELECTRONIC GMBH

Alarmsysteme sollen Einbrecher abschrecken und das eigene Zuhause schützen. Sie sind Maßarbeit, denn sie müssen zu den persönlichen Einkommensverhältnissen, zur Lebenssituation und zum Haus bzw. zur Wohnung passen. Profi-Langfinger erkennen gut gesicherte Häuser bereits, wenn sie diese beobachten. Alarmanlagen helfen daher auch präventiv, Einbrecher abzuschrecken. Wir zeigen typische Schwachstellen am Haus und sagen, worauf es bei der Planung von Sicherheitstechnik besonders ankommt.

1. Tipp: Zugänge zum Haus sichern: die wichtigsten Melder

Haus- und Nebentüren, die Fenster im Erdgeschoss, Lichtschächte zu Kellerfenstern, Lichtkuppeln oder erreichbare Balkontüren und -fenster sind potenzielle Einstiegsmöglichkeiten für Einbrecher. Sie lassen sich mit Alarmanlagen-Komponenten überwachen und sichern. Dafür stehen verschiedene Techniken zur Verfügung:

  • Bewegungsmelder: erkennen frühzeitig Einbruchsversuche
  • Öffnungsmelder: erkennen offen gelassene oder gewaltsam geöffnete Fenster und Türen
  • Glasbruchmelder: erkennen Glasbruch oder die Öffnung von Fenstern mit Glasschneidern
  • Lichtvorhänge: schützen Gebäudeöffnungen wie Lichtkuppeln
  • Signalgeber: alarmieren lautstark und gut sichtbar via Sirene an der Fassade

2. Tipp: Innenräume schützen: Schicke Überwachungstechnik

Für die Innenräume eignen sich vor allem Bewegungsmelder, insbesondere zum Schutz von Bereichen, die im Fall eines Einbruchs mit hoher Wahrscheinlichkeit betreten werden. Vorteile:

  • Die Melder lassen sich auch nur in bestimmten Bereichen des Hauses scharf schalten. So können sich die Bewohner in einem anderen Hausteil aufhalten.
  • Die Geräte gibt es in verschiedenen Designvarianten und können passend zum Einrichtungsstil ausgewählt werden.
  • Bewegungsmelder sind besonders einfach zu installieren.
Innenraum eines Hause mit einem Lichtschacht in der Decke.
Mit unsichtbaren, sogenannten Infrarot-Lichtvorhängen, lassen sich spezielle Gebäudeöffnungen wie Lichtkuppeln wirkungsvoll gegen Einbrecher schützen. Foto: djd/TELENOT ELECTRONIC GMBH
In der Wand eines Innenraums ist eine Alarmzentrale mit Display eingebaut.
Die Alarmzentrale ist das Herzstück des Einbruchschutzes. Sie kann über Kabelverbindungen oder Funk mit den Alarmanlagen-Komponenten verbunden sein. Foto: djd/TELENOT ELECTRONIC GMBH

3. Tipp: Alle Funktionen bündeln: Die schlaue Alarmzentrale

Eine Alarmzentrale ist das Hirn und Herz der Sicherheitstechnik. Mit ihr sind alle installierten Sicherheitskomponenten via Kabel oder Funk verbunden. Die Alarmzentrale steuert die Komponenten und überwacht ihre Funktion.

  • Alarmzentralen mit Kabelverbindungen sind sinnvoll im Neubau.
  • Alarmzentralen mit Funktechnik lassen sich leicht im Bestand nachrüsten.
  • Moderne Alarmanlagen können auch per Smartphone oder Tablet gesteuert werden.

4. Tipp: Sicherheit mit Zertifikat: Gütesiegel entscheidend

Viele Alarmzentralen und -komponenten schützen das Gebäude nur unzureichend gegen Einbrecher. Bei Tests schneiden sie eher schlecht ab. Achten Sie daher beispielsweise auf das Telenot-Siegel "Objekt gesichert":

  • Als Plexitafel an der Fassade angebracht, schreckt es Einbrecher ab.
  • Es belegt, dass die installierten Komponenten und das gesamte Alarmsystem den Sicherheitsstandards der VdS-Schadenverhütung entsprechen.
  • Mit der VdS-Zertifizierung bestätigen die deutschen Schadenversicherer ein hohes Sicherheitsniveau.
  • Für VdS-zertifizierte Anlagen räumen manche Schadenversicherer einen Bonus bei der Versicherungsprämie ein.
  • Auch die Kriminalpolizei empfiehlt die VdS-Zertifizierung.
Eine geschlossene Doppelgarage im Hintergrund und im Vordergrund ist eine Hand, die ein Smartphone hält.
Alarmanlagen kann man auch per Smartphone überwachen. Foto: djd/telenot.de

5. Tipp: Machen Sie den Test: Kostenloser Sicherheits-Check

Mit einem Sicherheits-Check ermitteln Sicherheitsexperten bei einem Vorort-Termin, wo Schwachstellen in Sachen Sicherheit am Gebäude liegen und beraten Sie zu Ihrer individuellen Sicherheitslösung. Hierbei geht es auch um folgende Fragen:

  • Welche Sicherheitslücken gibt es?
  • Welches Sicherheitsniveau ist für die individuellen Bedürfnisse des Hauses und seiner Bewohner sinnvoll?
  • Wie sieht die optimale Alarmanlagen-Ausstattung dafür aus?
  • Bei den autorisierten Telenot-Stützpunkten ist der Sicherheits-Check übrigens kostenlos zu bekommen.
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