Renovieren
Artikel vom 29.06.2016

Dachausbau: Sparen mit der richtigen Dämmung

Eine Investition in die Dachsanierung mit guter Wärmedämmung bringt viele Kostenvorteile: keine versteckten Gebühren, eine dauerhaft sichere Rendite durch langfristige Einsparung bei den Heizkosten und ganz nebenbei mehr Lebensqualität und mehr Raum im Dachgeschoss. Sie kann also eine interessante Alternative zur Altersvorsorge wie Riester und Co. sein. Wir geben mehr Informationen zum Dachausbau und zur Dachsanierung.

Ein Dachausbau schafft wertvollen Wohnraum. Mit einer förderfähigen Dämmung kann man sogar Geld vom Staat dafür bekommen. Foto: djd/Paul Bauder
Dachschrägen geben Räumen ein besonderes Flair. Für eine Dachsanierung mit Dämmung kann man KfW-Fördergelder nutzen. Foto: djd/Paul Bauder

Bessere Dämmung senkt langfristig die Kosten der Dachsanierung

Kann unter Umständen bessere Rendite bringen als eine Riester-Rente: Eine Investition in eine KfW-bezuschusste Dachsanierung mit Wärmedämmung. Foto: djd/Paul Bauder
Rechnet man bei einer Dachsanierung die Kosten für Gerüst, Arbeitszeit etc. zusammen, dann ist eine bessere Dämmung meist günstiger, da der Staat sie über Fördergelder bezuschusst. Foto: djd/Paul Bauder

Eine Dachsanierung mit einer besseren Wärmedämmung als vom Gesetzgeber gefordert kann unterm Strich Kosten sparen gegenüber einer Sanierung, die gerade die gesetzlichen Vorgaben an die Dämmung einhält. Denn bis zu 5.000 Euro gibt die KfW je nach geplanter Maßnahme als Zuschuss dazu. Wie das unterm Strich aussehen kann, zeigt ein Rechenbeispiel von Bauder, dem Spezialisten für Dachdämmung und Dachsanierung mit Polyurethan-Hochleistungsdämmstoffen. Die Musterrechnung mit konkreten Zahlenbeispielen kann man als PDF downloaden. Dem Rechenbeispiel liegt zugrunde, dass im Rahmen einer Dachsanierung eine Dämmung in jedem Fall vorgeschrieben ist und dass bei einer anstehenden Dachsanierung "Sowieso-Kosten" den größten Teil ausmachen. Dazu gehören beispielsweise das Aufstellen eines Gerüsts, die Entfernung der alten Dacheindeckung, die neue Eindeckung sowie die Erneuerung von Rinnen und Fallrohren. Der weitaus größte Teil der Gesamtkosten für die Dachsanierung ist also unabhängig vom Dämmmaterial. Und die Mehrkosten für die bessere Dämmung sind in der Regel niedriger als die KfW-Zuschüsse.

Wer an der falschen Stelle spart, legt unterm Strich drauf

Sinnvoll ist es, auf Polyurethan-Dämmsysteme wie Bauder PIR zu setzen. Von der Dämmung selbst über Dampfbremsen bis hin zum Befestigungsmaterial und umfangreichem Zubehör sind die Komponenten aufeinander abgestimmt und für so gut wie alle typischen Einbausituationen verfügbar. Das macht die Verarbeitung für den Dachhandwerker einfach und dauerhaft sicher. Das Dämmmaterial selbst altert so gut wie gar nicht und nimmt nahezu kein Wasser auf. Es ist resistent gegen Schimmel, andere Mikroorganismen und Kleinlebewesen. Zum Schutz benötigt es weder Biozide noch andere Zuschlagstoffe, die für Mensch und Tier kritisch sein könnten. Das alles macht eine Polyurethan-Dämmung nachhaltig. Die Nutzungsdauer liegt nach einem Dachausbau oder einer Dachsanierung bei etlichen Jahrzehnten. Andere Dämmstoffe müssen unter Umständen schon wesentlich früher ausgetauscht und neu eingebaut werden und verursachen dann erneut Kosten.

Diese Förderungen gibt es bei der KfW:

Alte Dächer bieten Potenzial - sie lassen sich mit einer Dachsanierung kostensparend dämmen und in zusätzlichen Wohnraum verwandeln. Foto: djd/Paul Bauder
Das Dach dämmen, aber richtig: Ein nachhaltige Wärmedämmung muss viele Jahrzehnte lang nicht ausgetauscht werden. Das erspart weitere Kosten für eine erneute Dachsanierung. Foto: djd/Paul Bauder

KfW-Förderprogramm "Energieeffizient sanieren", Programm 430, Zuschuss:

Gefördert wird die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus. Für den Standard KfW 55 gibt es bis zu 30.000 Euro je Wohneinheit. Gefördert werden auch Einzelmaßnahmen wie zum Beispiel die Dämmung im Rahmen einer Dachsanierung. Die maximal mögliche Förderung für Einzelmaßnahmen beträgt 5.000 Euro.

KfW-Förderprogramm "Energieeffizient sanieren", Programm 151, Kredit:

Gefördert werden die gleichen Projekte wie beim Programm 430. Die Investitionen können über einen Förderkredit zu sehr günstigen Zinskonditionen finanziert werden. Zusätzlich gibt die KfW einen Tilgungszuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Für die Sanierung zum Standard KfW 55 beträgt er bis zu 27.500 Euro je Wohneinheit. Für Einzelmaßnahmen liegt der Tilgungszuschuss bei maximal 3.750 Euro.

KfW-Förderprogramm "Energieeffizient sanieren", Programm 431, Zuschuss:

Gefördert wird die Planung und professionelle Baubegleitung einer energetischen Sanierungsmaßnahme oder des Neubaus eines KfW-Effizienzhauses. Bis zu 50 Prozent der Kosten bis maximal 4.000 Euro werden übernommen.

Mehr Infos zu Dachausbau und -sanierung und zum Zuschussdach gibt es unter www.bauder.de.

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