Haushalt
Artikel vom 08.03.2017

Parkett richtig reinigen: 4 Tipps für strahlende Böden

Natürliches und nachhaltiges Wohnen ist in - und Parkett gehört in jedem Fall dazu. Hochwertige Hölzer strahlen als Bodenbelag Wärme aus und bringen Atmosphäre in jeden Raum. Vorausgesetzt, die Pflege stimmt: Hier finden Sie Tipps, wie Sie Parkett richtig und schonend reinigen können.

Ein Vater sitzt im Wohnzimmer auf einer Krabbeldecke, das Kind steht auf dem Parkett.
Parkett schafft eine behagliche Wohnatmosphäre. Die richtige Pflege unterstützt die Langlebigkeit des Naturmaterials. Foto: djd/Parkettprofi / PALLMANN GmbH

1. Erstpflege nach der Verlegung

Die richtige Erstpflege bildet die Basis zur Werterhaltung des Bodens und für ein dauerhaft makelloses Erscheinungsbild. Meist wird diese gleich nach der Verlegung durch den Parkettleger in Absprache mit dem Verbraucher durchgeführt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen versiegeltem und geöltem Parkett. Versiegeltes sowie geöltes Parkett erhält mit der Erstpflege eine sogenannte Opferschicht, die vor mechanischer und chemischer Beanspruchung schützt und jederzeit erneuert werden kann. Bei geöltem Parkett kommt - ähnlich einer Handcreme für trockene Haut - zusätzlich eine rückfettende Wirkung hinzu. Die entsprechenden Pflegemittel sollten hauchdünn gleichmäßig auf den Boden aufgebracht werden. Starke Verschmutzungen wie etwa Gummistriche von Schuhabsätzen lassen sich durch gezieltes Entfernen mit einem geeigneten Neutralreiniger beseitigen, der die Oberflächen nicht angreift.

2. Parkett reinigen - regelmäßig und behutsam

Schmutz und Staub wirken auf einem Parkettboden wie Schleifpapier. Eine regelmäßige Reinigung des Bodenbelags - ob mit Besen, Staubsauger oder Wischmopp - ist daher ein Muss. Experten empfehlen, das Parkett je nach Beanspruchung etwa ein- bis zweimal wöchentlich zu reinigen. Für gröberen Schmutz eignen sich ein gut ausgewrungenes, leicht feuchtes Wischtuch oder ein geeigneter Mikrofasermopp. Wichtig: Ein Parkettboden wird feucht und nicht nass gereinigt. Als Folge einer zu nassen Reinigung des Parkettbodens kann sich der Boden vom Untergrund lösen und es kann insbesondere im Bereich der Stöße zum Aufkanten des Parketts kommen. Dem Wischwasser am besten ein neutrales Reinigungsmittel zusetzen. Passende Produkte sind bei Parkettfachbetrieben vor Ort erhältlich.

3. Reinigen und pflegen - das gehört zusammen

Neben der Schmutzbeseitigung braucht Parkett - ganz gleich ob versiegelt oder geölt - regelmäßige Streicheleinheiten. Dafür eignen sich spezielle Pflegeprodukte, die je nach Anwendungsfall und Herstellerangaben in Wasser aufgelöst und dünn aufgetragen werden. In jedem Fall sollten Sie das Parkett vor dieser Behandlung gut reinigen. Für mäßig genutzte Bereiche wie Wohn- oder Schlafzimmer empfehlen Parkettprofis eine Pflege etwa alle zwei Monate, für stärker genutzte Bereiche wie Treppen oder Flure etwa alle vier Wochen.

4. Bei den Reinigungsmitteln genau hinschauen

Fühlt sich das Parkett stumpf an oder hat es seinen Glanz verloren? Der Grund liegt oft in der Behandlung mit falschen Reinigungsmitteln. Parkett braucht spezielle Rezepturen, abhängig auch davon ob es versiegelt oder geölt ist. Hersteller von Oberflächenveredelungsprodukten wie etwa Pallmann bieten daher exakt aufeinander abgestimmte Parkettpflege- und Reinigungskomponenten für geölte oder versiegelte Holzböden an. Diese eignen sich auch für Bereiche mit besonderen Anforderungen und hoher Beanspruchung und sind sowohl vom Parkettleger-Profi als auch von Endverbrauchern anwendbar. Erhältlich sind die Produkte in Fachbetrieben vor Ort, mehr Infos zum richtigen Reinigen und Pflegen von hochwertigen Holzböden gibt es auch online bei den Parkettprofis.

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