Garten
Artikel vom 16.03.2015

5 Modelle für den Sonnenschutz auf Terrasse und Balkon

Ein Vario-Volant erweitert den Sonnenschutz der Markise. Foto: djd/Lewens-Markisen
Ein Vario-Volant erweitert den Sonnenschutz der Markise. Foto: djd/Lewens-Markisen

Urlaub zuhause liegt im Trend: Statt den Anreisestress zu weit entfernten Zielen in Kauf zu nehmen, verbringen viele Deutsche ihre Ferien lieber im heimischen Garten oder auf der Terrasse. Die richtige Markise gehört zum "Urlaub auf Balkonien" unbedingt dazu. Mit bunten Farben und Dessins peppt sie nicht nur den Garten auf und spendet angenehmen Schatten. Gute Modelle bieten hochwertige Technik und einen zuverlässigen UV-Schutz und sorgen für eine angenehme Lichtatmosphäre unter dem Tuch. Verschiedene Markisentechniken stehen zur Auswahl.

Gelenkarmmarkisen sind in Deutschland weit verbreitet. Foto: djd/Lewens-Markisen
Gelenkarmmarkisen sind in Deutschland weit verbreitet. Foto: djd/Lewens-Markisen

1. Die Klassiker: Gelenkarm-Markisen

Sie sind der Klassiker unter den Sonnenschutzprodukten. Mit ihren ausfaltbaren Tragarmen bieten sie einen freien Durchgang unter dem Tuch - hier passen Liegestuhl und bei entsprechender Größe auch ein kompletter Essplatz mit Tisch und Stühlen unter den Schattenspender. Die Terrasse bleibt von allen Richtungen aus frei zugänglich. Sie lassen sich an Hauswand, Decke oder Dachsparren befestigen.

Eine Kassettenmarkise ist im eingefahrenen Zustand gut vor der Witterung geschützt. Foto: djd/Lewens-Markisen
Eine Kassettenmarkise ist im eingefahrenen Zustand gut vor der Witterung geschützt. Foto: djd/Lewens-Markisen

3. Der Alleskönner: Vollkassettenmarkisen

Diese Form der Gelenkarm-Markisen ist mit einem selbsttragenden Gehäuse ausgestattet. Ihren Namen tragen diese Modelle, weil sie im eingefahrenen Zustand aufgerollt in einer rundum geschlossenen Kassette liegen. Das Ausfallprofil bildet dabei den vorderen Kassettenabschluss. So sind Tuch und Technik gut vor Wind und Wetter geschützt.

Fallarm-Markisen spenden Schatten vor dem Fenster. Foto: djd/Lewens-Markisen
Fallarm-Markisen spenden Schatten vor dem Fenster. Foto: djd/Lewens-Markisen

3. Die Praktische: Fallarm-Markisen

Diese Modelle kommen vor allem vor Fenster und Fassade zum Einsatz, sind aber auch für Balkone oder kleine Terrassen-Nischen geeignet. Hierbei sind Klemm-Markisen eine ideale Lösung für Mietwohnungen, da sie ganz einfach zwischen Decke und Boden eingeklemmt werden.

4. Die Komfortable: Seitenzugmarkisen

Die Sonne kommt nicht nur von oben, sondern scheint gerade im Verlauf eines Nachmittags auch mal seitlich auf die Terrasse. Zudem stört es die Gartenfans, wenn seitliche Zugluft in die Sitzecke dringt. Abhilfe schaffen in beiden Fällen Seitenzugmarkisen. Sie werden beispielsweise an der Hauswand neben der Terrasse befestigt, mit einem Handgriff ausgefahren und an der Mauer gegenüber oder einem frei stehenden Mast eingehakt. Eine Bodenrolle ermöglicht eine leichte Führung. Ein weiterer Vorteil: Die Seitenzugmarkise dient auch als unaufdringlicher Sichtschutz zu den Nachbarn.

Glasdächer mit Markisenausstattung verlängern die Sommersaison. Foto: djd/Lewens-Markisen
Glasdächer mit Markisenausstattung verlängern die Sommersaison. Foto: djd/Lewens-Markisen

5. Das Luxuriöse: Glasdächer mit Markisen-Ausstattung

Ist die Terrasse mit einem Glasdach versehen, gibt das den Bewohnern die Möglichkeit, auch bei leichtem Regen noch gemütlich und vor allem trocken draußen zu sitzen. Da das Glas aber nicht vor Sonne und Blendung schützt, sollte das Glasdach entweder gleich mit einer integrierten Markise ausgestattet sein oder nachträglich mit einer Markise zum Auf- oder Unterbau ausgestattet werden.

Unser Tipp: Hochwertige Markisen sind im Fachhandel vor Ort erhältlich. Dieser berät individuell, liefert die kompletten Systeme nebst Zubehör, montiert beim Kunden und übernimmt auf Wunsch auch die Wartung.

Extra-Tipp: Automatischer Sonnenschutz für Terrasse

Noch entspannter wird der Urlaub unter der neuen Markise, wenn diese mit sinnvollen Extras ausgestattet ist. Ein Elektromotor beispielsweise gehört gerade für große Modelle mittlerweile zur Standard-Ausrüstung, so dass der Sonnenschutz nicht mehr aufwändig von Hand aus- und eingefahren werden muss. Noch mehr Komfort bietet ein Funkmotor, der sich per Fernbedienung schalten lässt. Eine Wetterautomatik sorgt dafür, dass sich das Tuch selbstständig einrollt, sobald Wind, Regen oder Gewitter aufziehen. Das ist praktisch, wenn die Hausbesitzer zum Beispiel einen Tagesausflug machen und vergessen haben, die Markise vorher einzuholen. Wer lange Sommerabende unter der Markise oder Glasdach verbringen möchte, weiß eine dimmbare Lichtleiste oder Lichtbänder zu schätzen. An kühleren Tagen schaffen Infrarot-Heizstrahler Behaglichkeit und wohlige Wärme.

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