Garten
Artikel vom 22.09.2017

3 Tipps, wie Sie Ihren Garten mediterran gestalten können

Mit Pflanzen und frohen Farben lässt sich ein mediterraner Garten gestalten.
Mit den richtigen Pflanzen und einer farbenfrohen Terrassenausstattung kann man auch nördlich der Alpen einen mediterranen Garten gestalten. Foto: djd/Lewens-Markisen

Warme Sommer bringen einen Hauch mediterranes Flair in die Gärten und auf die Terrassen nördlich der Alpen. Und viele Hausbesitzer möchten dieses Flair noch unterstützen - einen mediterran Garten anzulegen ist gar nicht so schwer.

1. Tipp: Die Terrasse mediterran herrichten

Zum Lebensgefühl eines mediterranen Gartens gehört die richtige Terrasse für echtes Siesta-Feeling am Nachmittag und Fiesta-Stimmung am Abend. Eine gute Grundlage bilden Natursteinböden oder Fliesen in Erdtönen. Mäuerchen aus Naturstein oder Ziegeln strukturieren die Terrasse und ihr Umfeld. Ideal für die Gestaltung mediterraner Gärten sind Terrassen-Glasdachsysteme, die sich von der Glasüberdachung als Wetterschutz bis zum rundum geschlossenen Kaltwintergarten ausbauen lassen.

Sie verlängern den Sommer, da man auch an kühleren oder regnerischen Tagen noch gut geschützt draußen sitzen kann. Mehr Infos dazu gibt es etwa unter www.lewens-markisen.de. Bei der Möblierung sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt - Rattan passt ebenso wie Naturholz, weiß oder bunt lackierte Oberflächen mit Patina-Effekt oder Gartenmöbel und Markisen mit bunten oder gestreiften Stoffen.

Lavendel gehört in einen mediterranen Garten.
Der schönste Platz für eine entspannte Siesta: die eigene Terrasse, umgeben von mediterranen Pflanzen wie Lavendel. Foto: djd/Lewens-Markisen

2. Tipp: Accessoires für das mediterrane Lebensgefühl hinzufügen

Mit ein paar kreativen Details kann man das mediterrane Gartengefühl nördlich der Alpen noch unterstützen. Unbehandelte Terrakottatöpfe passen immer, aber auch bunt glasierte Übertöpfe können Akzente setzen. Eine mitgebrachte Fliese von einer Andalusien- oder Portugalreise, ein gläsernes Windlicht aus Süditalien oder eine Keramikfigur aus Südfrankreich setzen persönliche Akzente.

Perfekt passen Brunnen oder Wasserspiele im andalusischen Stil, deren Plätschern die Sinne erfreut, sowie ein Steinkamin, auf dem man auch grillen kann. Gestreifte oder bunt gemusterte Markisen erzeugen Straßencafe-Ambiente, sehr gut passen aber auch unifarbene Stoffe in warmen Tönen.

Und Pergola-Markisen sehen nicht nur gut aus, sondern verlängern die mediterrane Gartensaison in den Herbst. Denn ihre Stützpfosten am vorderen Ende machen sie windsicherer als nur wandmontierte Gelenkarmmarkisen.

Ganz wichtig: der mediterrane Garten und die Terrasse sollten nicht zu perfekt gestaltet sein. Ein bisschen Patina an den Mauern und der Ausstattungen, ein wenig Shabby Chic an den Möbeln, ein rostiges Fahrrad aus Omas Zeiten im Garten oder ein paar Unkräuter in Mauer- oder Steinfugen stehen für mediterranes Laisser-faire.

In einem Kaltwintergarten lässt sich eine Orangerie für einen mediterranen Garten gestalten.
Glasdachsysteme eignen sich perfekt zum Ausbau als Kaltwintergarten, der während der kalten Jahreszeit auch als Orangerie für mediterrane, nicht winterharte Pflanzen genutzt werden kann. Foto: djd/Lewens-Markisen

3. Tipp: Mediterrane Pflanzen für den Garten wählen

Viele Pflanzen, die eigentlich südlich der Alpen ihre Heimat haben, gedeihen auch bei uns - und überstehen den Winter. Typisch mediterran sind Kräuter wie Salbei, Thymian oder Oregano, sie können das ganze Jahr über draußen bleiben und in Töpfe oder Beete gesetzt werden. Auch winterharter Lavendel bringt einen Hauch von Südfrankreich in die Beete. Wer "mediterrane Stauden" googelt, findet schnell eine Vielzahl weiterer Pflanzen.

Zu berücksichtigen ist, dass die meisten Pflanzen für den mediterranen Garten sonnenhungrig sind und mit schattigen Standorten nicht so gut zurechtkommen. Andere typisch mediterrane Gartenpflanzen können nicht draußen überwintern: Zitronen- oder Orangenbäumchen, Oleander oder Oliven-Hochstämme, Bougainvillea, Dipladenie oder Kamelie fühlen sich in praller Sonne und an der Hauswand wohl. Überwintern müssen sie aber frostgeschützt, am besten an einem hellen kühlen Ort wie zum Beispiel einem Terrassen-Glashaus, das sich im Winter sehr gut als Orangerie nutzen lässt.

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