Garten
Artikel vom 19.05.2017

Holzschutzlasur für draußen: 8 Tipps, um Schönheit und Struktur zu erhalten

Holz ist als Baustoff außergewöhnlich beliebt - das gilt sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich. Das Problem beim Einsatz von Holz im Freien: Vor allem die Witterung kann ihm schnell zusetzen und es unansehnlich werden lassen. Die Schönheit und Struktur des Holzes kann aber auch außen lange erhalten werden. 8 wissenswerte Tipps und Fakten über die Holzschutzlasur im Außenbereich:

1. Tipp: Schützen Sie das Holz, aber übertünchen Sie nicht die schöne Maserung

Für eine wirksame Holzpflege müssen Sie nicht zur optischen Keule greifen. Ganz im Gegenteil: Wenn Sie das Holz langfristig schützen und zugleich die Maserung betonen wollen, sollten Sie auf Holzschutzlasuren setzen. Sie übertünchen den attraktiven Holzcharakter nicht, betonen die Schönheit und Maserung der Holzstruktur und schützen das Holz.

Holzschutzlasur wird ganz leich auf Gartenmoebel aufgetragen.
Wer Holz langfristig schützen und gleichzeitig die attraktive Maserung betonen will, sollte auf Holzschutzlasuren setzen. Foto: djd/Tikkurila GmbH, PIGROL Farben/thx
Gartenmoebel am einfach mit einer Holzschutzlasur pflegen
Sogenannte nicht maßhaltige Holzteile wie etwa Gartenmöbel dürfen und sollten einmal pro Jahr mit einer speziellen Holzschutzlasur behandelt werden. Foto: djd/Tikkurila GmbH, PIGROL Farben

2. Tipp: Frischen Sie maßhaltige Holzteile alle zwei Jahre auf

Maßhaltige Holzteile sind Fenster, Fensterläden oder Eingangstüren. Maßhaltig heißt, dass sich diese Teile nicht verziehen dürfen. Deshalb sollten Sie solche Holzteile etwa alle zwei Jahre prüfen und bei Bedarf mit einer Holzschutzlasur neu streichen.

3. Tipp: Kontrollieren Sie nicht-maßhaltige Teile jedes Jahr

Nicht-maßhaltig sind Holzteile, die sich ruhig auch etwas verziehen dürfen - wie etwa Zäune, Pergolen, Carports, Gartenmöbel und Holzfassaden im Außenbereich. Aufgrund der Volumenänderungen je nach Witterung empfiehlt sich hier ein jährlicher Check der Lasurbeschichtung.

4. Tipp: Sorgen Sie für einen optimalen Feuchtigkeitsschutz

Lösemittelbasierte, dekorative Holzschutzlasuren dringen besonders gut in das Holz ein und sorgen für Schutz gegen Feuchtigkeit und Witterung. Die Lasuren stärken das Material und machen es widerstandsfähiger. Die in der Lasur gelösten Farbpigmente legen sich über das Holz und schützen es vor UV-Strahlen. So wird unschönes Vergrauen des Holzes verhindert. Dekorative Lasuranstriche akzentuieren zudem den Charakter und die Struktur des Holzes.

5. Tipp: Setzen Sie auf tropfgehemmte Produkte

Eine tropfgehemmte, also gelartige Konsistenz von Holzschutzlasuren, werden Sie besonders dann zu schätzen wissen, wenn Sie über Kopf streichen müssen.

6. Tipp: Mit wasserbasierten Lasuren schützen Sie die Umwelt

Wenn Sie eine Holzschutzlasur einsetzen und die Umwelt schonen wollen, können Sie auch auf wasserbasierte Varianten setzen. Gegenüber lösemittelhaltigen Lasuren punkten wasserbasierte Produkte vor allem im Bereich der umweltschonenden Zusammensetzung: Ressourcen werden geschont und Emissionen reduziert, da auf Lösemittel und fossile Rohstoffe weitgehend verzichtet werden kann.

7. Tipp: Auch wasserbasierte Lasuren schützen das Holz optimal

Bei wasserbasierten Lasuren müssen Sie keine Angst haben, dass der Verzicht auf Lösemittel Einfluss auf die Produkteigenschaften hat: Diese Lasuren schützen das Holz unvermindert und sorgen für eine unveränderte Farbtonbrillanz. Wasserbasierte Lasuren dringen ebenfalls in die Holzporen ein und bieten einen guten Schutz vor UV-Strahlung und Feuchtigkeit.

8. Tipp: Allergiker setzen auf wasserbasierte Lasuren

Verwenden Sie wasserbasierte Produkte vor allem dann, wenn Sie die Lasur in der Umgebung von Personen mit Allergien, Kindern, Schwangeren oder Tieren aufbringen wollen. Es entstehen keine Lösemitteldämpfe, das Risiko einer Allergieausbildung wird verringert. Auch bei der Verarbeitung punkten wasserbasierte Produkte: Arbeitsgeräte können Sie einfach mit Wasser reinigen.

drucken