Garten
Artikel vom 01.11.2014

Holz im Garten: Wetterschutz und regelmäßige Pflege müssen sein

Mit der Zeit vergraut jedes Holz im Garten. Mit der passenden Pflege erhält es jedoch seinen Glanz zurück. Foto: djd/biopin
Mit der Zeit vergraut jedes Holz im Garten. Mit der passenden Pflege erhält es jedoch seinen Glanz zurück. Foto: djd/biopin

Möbel, Zäune, Sichtschutzelemente und andere Einrichtungsgegenstände aus Holz geben dem Garten eine natürliche, freundliche Optik. Doch so optisch ansprechend das Material auch ist, so sehr benötigt es die passende und regelmäßige Pflege - gerade im Garten, wo das Holz permanent Wind und Wetter ausgesetzt ist. Temperaturschwankungen, Sonne, Regen und Frost stellen auf Dauer eine Belastung für jedes Holz dar. Wir geben Tipps dazu, worauf es beim Witterungsschutz und der Pflege von Holz im Garten ankommt.

Ohne Lösemittel und Biozide

Wichtig ist es in jedem Fall, dass der Schutzanstrich wirklich tief in das Holz eindringt. Nur so kann die gewünschte Schutzwirkung tatsächlich erreicht werden. Wem Ökologie und Wohngesundheit auch im Freiluft-Wohnzimmer besonders wichtig sind, sollte zudem auf die Bestandteile des Schutzanstrichs achten: Empfehlenswert sind Produkte, die ohne Lösemittel und synthetische Biozide auskommen. Längst gibt es natürliche Produkte wie beispielsweise Gartenholz- und Gartenmöbel-Öle etwa von Biopin, die eine hohe Schutzwirkung und dauerhafte Imprägnierung mit Umweltfreundlichkeit verbinden.

Gerade Zäune aus Holz benötigen eine besonders intensive Pflege. Foto: djd/biopin
Gerade Zäune aus Holz benötigen eine besonders intensive Pflege. Foto: djd/biopin

Guter Schutz für jede Witterung

Besonders intensiv sind natürlich Holzzäune Wind und Wetter ausgesetzt. Da hier eine Durchfeuchtung nicht verhindert werden kann, sollte man das Material mit einem Gartenholz- oder Zaunpflegeöl gründlich pflegen. Auch diese Spezialöle sollten frei von Lösemitteln sein. Sie imprägnieren das Holz und frischen schon verwittertes Holz wieder auf. Wenn es hingegen um den Witterungsschutz von Blockhäusern, Carports, Fenstern und Türen geht, sind atmungsaktive, lösemittelfreie Wetterschutzlasuren oder -farben die passende Wahl. Mit einer guten Planung und den passenden Tipps zum Wetterschutz für das Holz im Garten gelingt die Pflege im Handumdrehen.

Welche Holzarten werden im Garten genutzt?

Was Heimwerker grundsätzlich wissen sollten: Holz im Garten lässt sich in zwei Qualitäten unterscheiden - Harthölzer wie etwa Mahagoni oder Teak, die vor allem für Gartenmöbel verwendet werden, und Weichhölzer wie etwa Kiefer oder Fichte, die beispielsweise bei Carports oder Zäunen zum Einsatz kommen. Abhängig vom Material sollten stets die dazu passenden Pflegemittel ausgewählt werden.

Holz im Garten auf umweltfreundliche Weise schützen

Noch ein Tipp für Gartenbesitzer, die auf Ökologie großen Wert legen: Im September 2013 ist in Europa eine neue Biozid-Verordnung in Kraft getreten. Alle Mittel, die Biozide enthalten, müssen nun ein strenges Zulassungsverfahren durchlaufen, inklusive einer Umweltrisikobewertung. Um potentielle Gefahren für die Natur oder für die Gesundheit von Mensch und Tier komplett auszuschließen, kann man sich stattdessen für biologische Alternativen entscheiden. Richtig eingesetzt, können die umweltfreundlichen Produkte chemische Holzschutzmittel dauerhaft überflüssig machen.

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