Garten
Artikel vom 28.11.2016

Gartenpavillon aus Holz: Der Lieblingsplatz im Grünen

Den Sommer im Garten an einem schattigen Plätzchen bei einem guten Buch genießen. Gemeinsam mit Familie und Freunden fröhliche Feste unter freiem Himmel feiern. Oder auch in der nasskalten Jahreszeit gut geschützt unter einem festen Dach das Gefühl genießen, sich mitten in der Natur zu befinden. Gartenpavillons erfüllen viele Zwecke und avancieren damit im Handumdrehen zum neuen Lieblingsplatz im Grünen. Es gibt geschlossene und somit allwettertaugliche Pavillons ebenso wie offene. In jedem Fall liegen Gartenpavillons aus Holz ganz besonders im Trend. Schließlich soll das Refugium in der Natur auch so naturnah gestaltet und gebaut werden wie möglich. Wie gehen Gartenbesitzer dabei am besten vor, welche Aspekte sind zu beachten, wo findet man solide und langlebige Pavillon-Modelle? Hier lesen Sie die zehn besten Tipps.

1. Den richtigen Standort finden

Sonnenstand, Wetterseite und solider, ebener Untergrund: Diese Faktoren spielen bei der Suche nach dem optimalen Standort eine entscheidende Rolle. Der Sonnenverlauf sollte idealerweise auch an Wintertagen für wärmende Strahlen im geschlossenen Pavillon sorgen. Zu schattige Plätze zum Beispiel unter großen Bäumen können durch fehlendes Licht und Laubfall dafür sorgen, dass die Moosbildung besonders auf dem Dach gefördert wird. Sollen Glasflächen den Blick auf das heimische Grün öffnen oder soll eine geschlossene Seite vor allzu neugierigen Blicken von Passanten und Nachbarn schützen? Auch dies ist bei der Lage und Ausrichtung des Gartenpavillons aus Holz zu beachten.

Ein roter Holzpavillon spiegelt sich im großen Gartenteich
Ein Gartenpavillon aus Holz avanciert schnell zum neuen Lieblingsplatz im Grünen. Wichtig ist dabei eine gute und durchdachte Planung. Foto: djd/Riwo Gartenpavillons/foto-obersteiner
Weißer Gartenpavillon mit dunklem Dach steht inmitten großer Gras- und Grünflächen
Pavillons mit großen Glasflächen heben den Gegensatz zwischen Innen und Außen auf. Foto: djd/Riwo Gartenpavillons
Kiesweg im Garten führt zu einem offenen Gartenpavillon aus Holz mit dunklem Dach
Offene Pavillons sind auch als Sonnen- oder Regenschutz für gemütliche Stunden und die nächste Grillparty beliebt. Foto: djd/Riwo Gartenpavillons
Pavillon mit geöffneter Tür auf Rasenflächen, daneben eine weiße Gartenbank
Für viele wird der Gartenpavillon schnell zum "Zweitwohnzimmer", das man ganzjährig als privates Refugium nutzen kann. Foto: djd/Riwo Gartenpavillons
Gepflasterter Weg führt zu offenem Holzpavillon im Garten
Offene Pavillons sind deutlich einfacher im Bau - viele Modelle von Qualitätsherstellern lassen sich auf Wunsch später noch schließen. Foto: djd/Riwo Gartenpavillons
Ein kleiner, runder Pavillon im Garten mit roten Ziegeln
Jeder Pavillon ist beinahe ein Unikat: Größe, Farbe, Dachform, Glasöffnungen lassen sich passend zum eigenen Geschmack und zur Architektur des Eigenheims gestalten. Foto: djd/Riwo Gartenpavillons

2. Lokale Genehmigungspflicht prüfen

Ob ein Gartenpavillon vorab baurechtlich zu genehmigen ist, hängt von örtlichen Bestimmungen ab. Diese variieren von Bundesland zu Bundesland und teils sogar auf lokaler Ebene. Eine kurze Nachfrage beim Hersteller oder bei den lokalen Behörden sorgt für Klarheit und erspart unnötigen Ärger im Nachhinein. Grundsätzlich gilt dabei: In den meisten Fällen sind Gebäude bis zu 30 Kubikmeter umbautem Raum genehmigungsfrei.

3. Wettereinflüsse bedenken

Kräftige Stürme können dem Gartenpavillon zu schaffen machen. Das hohe Eigengewicht hochwertiger Holzpavillons macht zwar eine zusätzliche Verankerung in den meisten Fällen unnötig, aber dies sollte jeweils individuell vor Ort geprüft werden. Ein Tipp: Die beliebten, mehreckigen Designs brechen den Wind und bieten somit kaum Angriffsfläche. Dennoch sollte auf besonders exponierten und freien Flächen zur Sicherheit eine zusätzliche Verankerung mit Winkeln vorgenommen werden.

4. Wo den Wunsch-Pavillon aus Holz finden?

Anbieter gibt es einige, doch ein Kauf direkt beim Hersteller bietet viele Vorteile - von der persönlichen Betreuung bis hin zu den zahlreichen Möglichkeiten, jeden Pavillon nach eigenen Wünschen zu gestalten. Bei Anbietern wie etwa RIWO stehen zahlreiche Varianten für offene oder geschlossene Pavillons und Gartenhäuser zur Wahl, die sich zudem noch individuell gestalten lassen. So passen sich zum Beispiel die Dachform und -eindeckung, ob mit farbigen Schindeln, Reet oder Schiefer, der Farbgebung nach RAL-Karte und der Stilrichtung stets dem eigenen Haus und Garten optimal an.

5. Die Ausstattung festlegen

Neben der Optik kommt es aber auch auf die "inneren Werte" des neuen Pavillons an. Ausstattungsextras sollten am besten direkt in der Planung mit berücksichtigt werden - das ist immer bequemer und einfacher als eine spätere Nachrüstung. Beispiele für sinnvolles Zubehör sind LED-Lichtsysteme mit Fernbedienung, die kinderleicht für eine stimmige, energiesparende Beleuchtung sorgen und zugleich den Gartenpavillon aus Holz auch optisch aufwerten. Sinnvoll ist auch ein Regenrinnensystem, das den unteren Teil des Pavillons vor dauernder Feuchtigkeit und Verschmutzung durch Spritzwasser schützt.

6. Das Wunschmodell vorab gründlich begutachten

Hochpreisige Objekte sollte man sich in jedem Fall vor der Kaufentscheidung "live" anschauen, anfassen und fühlen. Empfehlenswert ist es, sich genug Zeit zu nehmen, um sich verschiedene Modelle und die Produktion des Herstellers anzuschauen. RIWO zum Beispiel bietet Einladungen in die eigene Werksausstellung inklusive Führung und Übernachtung im 4-Sterne-Hotel, um den Erlebniseinkauf so einfach und angenehm wie möglich zu gestalten.

7. Den Versicherungsschutz nicht vergessen

Ein hochwertiger Gartenpavillon aus Holz sollte in jedem Fall auch separat versichert werden. Besonders wichtig ist eine Absicherung gegen Sturmschäden oder Windbruch. Einige Versicherer bieten die Möglichkeit an, den neuen Pavillon günstig oder gar kostenfrei in die bestehende Police der Gebäudeversicherung mit aufzunehmen. Dies soll man auf jeden Fall vorher abklären.

8. Das Fundament vorbereiten

Bevor der Pavillon den heimischen Garten schmücken kann, ist noch ein solides Fundament vorzubereiten. Dazu gehört eine Absicherung gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Wichtig: Die Fläche muss absolut waagerecht sein, da der Pavillon sonst schief wirkt und es Probleme mit Fenstern und Türen geben kann. Für eine einfache und sichere Möglichkeit sorgt eine sogenannte schwimmende Betonplatte. Alternativ lässt sich auch eine Pflasterfläche oder ein solides Holzdeck anlegen. Eines sollten die Gartenliebhaber dabei nicht vergessen: Der Untergrund muss angemessen verdichtet sein, damit die Stellfläche nicht absinken kann. Schließlich beträgt das Eigengewicht eines durchschnittlichen Pavillons gut eine Tonne.

9. Professionelle Behandlung schon ab Werk prüfen

Nicht nur bequemer, sondern oft auch preisgünstiger ist es, den Holzpavillon direkt im Werk beschichten zu lassen. Ein zusätzlicher Vorteil: Die Qualität, die der Profi durch erprobte Verfahren und Fachkräfte realisiert, kann man selbst kaum erreichen. So nutzt etwa RIWO ein spezielles Tauchbad, so dass die Schutzlasur und Farben in jeden Winkel vordringen können. Eine hochwertige deckende Lackierung im RAL-Ton der eigenen Wahl verleiht dem Pavillon das edle Oberflächenfinish und reduziert zudem den Pflegeaufwand erheblich.

10. An spätere Erweiterungen und Umbauten denken

Geschmäcker und Anforderungen ändern sich mit der Zeit - auch beim Gartenhaus oder Pavillon. Vielleicht möchte man in einigen Jahren die Dachform verändern, zusätzliche Fenster einbauen oder einen zunächst offenen Pavillon doch noch schließen. Ein Tipp dazu: Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Hersteller die Möglichkeit von Umbauten oder Veränderungen bietet.

Welche Erfahrungen das Ehepaar König bei ihrer Planung des Gartenpavillons gemacht hat, sehen Sie in einem kurzweiligen und informativen Video:

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