Garten
Artikel vom 04.05.2015

Algen im Teich vermeiden - Zierfische brauchen sauberes Wasser

Zierfische sind im Gartenteich wie im Aquarium eine echte Augenweide. Allerdings benötigen sie eine gesunde Wasserqualität, um nicht unnötig unter Stress zu geraten. Foto: djd/Söchting Biotechnik
Zierfische sind im Gartenteich wie im Aquarium eine echte Augenweide. Allerdings benötigen sie eine gesunde Wasserqualität, um nicht unnötig unter Stress zu geraten. Foto: djd/Söchting Biotechnik

Zierfische werden als Heimtiere bei den Bundesbürgern immer beliebter. Inzwischen stehen nach Angaben des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) rund zwei Millionen Aquarien in deutschen Haushalten und 1,7 Millionen Gartenteiche verschönern die heimischen Grünoasen. Bunte, schillernde Zierfische, die gemächlich ihre Bahnen im Wasser ziehen, wirken auf den Menschen beruhigend und gerade immer mehr Familien mit Kindern begeistern sich für die farbigen Unterwasserwelten. Hier finden Sie Tipps zur Zierfisch-Haltung und was Sie gegen Algen im Teich tun können.

Fischarten gezielt auswählen

Zierfische sind mehr als nur bewegliche Dekoration im privaten Biotop. Sie haben verschiedene Ansprüche an ihre Umgebung, erfordern unterschiedliche Wasserqualitäten und variierenden Pflanzenbewuchs. Algen im Teich können sich störend auf die Zierfische auswirken. Sind die Bedingungen in Aquarium und Gartenteich nicht gut, geraten die Tiere leicht unter Stress, der die Unterwasserbewohner krank macht. Einsteiger finden auf dem Aquaristik-Portal viele nützliche Tipps für die Haltung von Zierfischen.

Anzahl der Fische im Teich begrenzen

Besonders unkomplizierte Arten sind Guppys, Platys, Schwertträger und Mollys. Wer unterschiedliche Arten einsetzt, muss darauf achten, dass die Fische miteinander harmonieren, für das eigene Becken nicht zu groß werden und sich zudem nicht allzu stark vermehren. Je mehr Fische im Wasser schwimmen, desto mehr Nitrate und Phosphate werden freigesetzt, welche stabile Werte des feuchten Elements ins Schwanken bringen können.

Nützliche Helfer, die sich flexibel in der Unterwasserwelt einsetzen lassen, sorgen dafür, dass Fische und Co. immer ausreichend Luft zum Atmen haben. Foto: djd/Söchting Biotechnik
Nützliche Helfer, die sich flexibel in der Unterwasserwelt einsetzen lassen, sorgen dafür, dass Fische und Co. immer ausreichend Luft zum Atmen haben. Foto: djd/Söchting Biotechnik
Ob Aquarium oder Gartenteich: Die Wasserqualität muss stimmen, damit sich die schillernden Zierfische richtig wohl fühlen. Foto: djd/Söchting Biotechnik
Ob Aquarium oder Gartenteich: Die Wasserqualität muss stimmen, damit sich die schillernden Zierfische richtig wohl fühlen. Foto: djd/Söchting Biotechnik

Den Fischen Luft zum Atmen geben

Doch es gibt auf dem Markt viele Helfer, die das Biotop im Gleichgewicht halten und dafür sorgen, dass Zierfische und Co. immer ausreichend Luft zum Atmen haben. Ganz ohne Strom und Kabel arbeiten beispielsweise Oxydatoren, die in unterschiedlichen Größen erhältlich sind und sowohl im Gartenteich als auch im Aquarium für eine gute Wasserqualität sorgen - und somit dabei helfen, dass sich nicht zu viele Algen im Teich bilden. Die Geräte, die optisch kleinen Eimern ähneln, sind mit einer speziellen Wasserstoffperoxidlösung befüllt. Sie wird von einem Katalysator nach außen befördert und spaltet sich an der Keramik des Geräts in Wasser und aktivierten Sauerstoff auf, der sich rund 400-mal schneller im Wasser verteilt als seine übliche gelöste Form.

Hilfe gegen Algen im Teich

Damit wird in der Unterwasserwelt ein Niveau erzielt, das nicht nur übermäßiges Algenwachstum ausbremst, sondern auch ein gesundes Immunsystem der Fische unterstützt. Wer möglichen Problemen im feuchten Element rechtzeitig auf die Spur kommen will, sollte seine Fische regelmäßig beobachten und immer wieder Wassertests durchführen. Der ph-Wert des kühlen Nasses sollte konstant zwischen sieben und acht liegen, denn wenn er sich zu stark verändert, verursachen diese Schwankungen bei den Fischen enormen Stress.

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