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Artikel vom 24.05.2017

Wärmedämmung: 10 Dinge, auf die Sie achten sollten

In der kalten Jahreszeit geht über die Außenwände schlecht gedämmter Gebäude viel Wärme und somit Heizenergie verloren. Das belastet den Geldbeutel und die Wohnbehaglichkeit, vor allem aber auch die Umwelt. Eine Wärmedämmung spart also Heizenergie - doch hochwertige Dämmstoffe können zudem noch Hitze, Lärm und Feuer vom Haus fern halten. Wenn Sie beim Neubau, beim Ausbau oder bei einer energetischen Sanierung über eine Wärmedämmung nachdenken, sollten Sie bei der Entscheidung für ein bestimmtes System folgende 10 Punkte beachten:

1. Tipp: Planen Sie gut vor

Die energetische Sanierung ist ein komplexes Thema, das gut geplant sein sollte. Jedes Haus ist individuell zu betrachten. Ein Energieberater hilft Ihnen dabei, dass Sie die richtigen Entscheidungen treffen und gibt Ihnen wertvolle Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten und Einsparmöglichkeiten bei der Wärmedämmung. Energieberater finden Sie hier.

Wärmedämmung schafft eine Wohlfühl-Amtosphäre.
Wer sein Haus gut gedämmt hat, kann sich so richtig wohlfühlen. Foto: djd/FMI Fachverband Mineralwolleindustrie
Wärmedämmung schützt vor Wärmeverlust und Hitze.
Dämmstoffe sollten das Haus im Winter vor Wärmeverlusten und im Sommer vor übermäßiger Hitze schützen. Foto: djd/FMI Fachverband Mineralwolleindustrie
Mineralwolle als Wärmedämmung.
Mineralwolle zeigt verschiedene Gesichter, aber stets eine hervorragende Dämmleistung. Foto: djd/FMI Fachverband Mineralwolleindustrie

2. Tipp: Holen Sie sich Rat von Experten ein

Zum anderen gibt es Experten, die sich speziell in den Förderprogrammen des Bundes zur Energieeffizienz in Wohngebäuden auskennen. Diese Experten sind besonders für die Energetische Fachplanung und Baubegleitung von KfW-Effizienzhäusern (Neubau und Sanierung), die Bundesförderprogramme Vor-Ort-Beratung (BAFA) und Einzelmaßnahmen sowie Baudenkmale qualifiziert. Sie finden diese Experten hier.

3. Tipp: Konsultieren Sie einen Fachhandwerker

Letztlich muss nach der Beratung ein qualifizierter Fachhandwerker zusammen mit Ihnen entscheiden, welches Dämmmaterial das richtige für Ihre Wärmedämmung ist. Gut zu wissen: Generell sind alle Dämmsysteme, die in Deutschland eine bauaufsichtliche Zulassung erhalten, sicher und effektiv.

4. Tipp: Fokussieren Sie sich auf den Kälteschutz

In erster Linie sollte Ihre Wärmedämmung dem Kälteschutz dienen. Eine Dämmung mit Mineralwolle beispielsweise ist hocheffizient und reduziert das Entweichen von Heizenergie durch Außenwände, Dachflächen oder das Kellergeschoss.

5. Tipp: Planen Sie den Hitzeschutz mit ein

Ihre Wärmedämmung sollte aber auch einen Hitzeschutz bieten. Denn wenn draußen die Sonne vom Himmel brennt, heizen sich Räume schnell auf ungemütliche Temperaturen auf.

6. Tipp: Reduzieren Sie Temperaturschwankungen

Ihre Wärmedämmung sollte Temperaturschwankungen möglichst reduzieren und auch so zu mehr Behaglichkeit beitragen.

7. Tipp: Ihre Dämmung sollte für Schallschutz sorgen

Das gilt für den Lärm von außen wie für Geräusche im Haus. Mit einer guten Dämmung können Sie sogar Geräusche aus den Abflussrohren, Wasserleitungen und Lüftungsleitungen deutlich reduzieren.

8. Tipp: Jede Wärmedämmung hat ihre eigenen Vorteile

Speziell mit Mineralwolle etwa können Sie einen entscheidenden Beitrag zum vorbeugenden Brandschutz leisten. Steinwolle und Glaswolle gehören als nichtbrennbare Baustoffe zur Euroklasse A1. Sie schützen Bauteile vor Flammen und können damit Fluchtwege, die Leben retten können, länger passierbar halten.

Wärmedämmung in einer Thermographie.
Mithilfe der Thermographie lässt sich feststellen, wo ein Haus unnötige Wärmeverluste erleidet, die man mit einer modernen Dämmung vermeiden könnte. Foto: djd/FMI Fachverband Mineralwolleindustrie

9. Tipp: Ihre Dämmung sollte sich schnell bezahlt machen

Moderne Dämmstoffe behalten bei fachgerechtem Einbau über viele Jahrzehnte ihre Dämmfunktion, damit lassen sich auf lange Sicht erhebliche Kosten sparen, gleichzeitig können Sie damit den Wert Ihres Hauses steigern.

10. Tipp: Handeln Sie nachhaltig

Ihr Dämmstoff sollte nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt schonen. Deshalb sollten Sie sich für nachhaltige Dämmstoffe aus natürlichen Rohstoffen entscheiden. Eine solche Dämmung spart die zu ihrer Herstellung benötigte Energie während ihrer Lebenszeit von weit über 50 Jahren vielfach wieder ein. Damit ist die Ökobilanz schon nach kurzer Zeit positiv.

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