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Artikel vom 23.05.2016

Treppenhaus gestalten: Die besten Tipps für einladende Aufgänge

Holz ist der Klassiker bei Treppenbelägen und beliebt bei Hausbesitzern, die ihr Treppenhaus neu gestalten möchten. Foto: djd/dress Treppen-Renovierungssysteme GmbH

Obwohl sie in der Regel nur eine Durchgangsstation auf dem Weg nach oben und unten sind, gehören Treppenaufgänge zu den meist genutzten Bereichen eines Hauses. Das Treppenhaus zu gestalten, ist also kein überflüssiger Luxus, sondern ein entscheidender Aspekt bei der Wohn- und Lebensqualität in den eigenen vier Wänden. Will man das Treppenhaus neu gestalten, dann kommt es auf den Boden, die Wände, die Beleuchtung, die Farbgebung und auf die Dekoration an. Und auch die Sicherheit spielt eine wichtige Rolle.

Ein schick gestaltetes Treppenhaus verbessert die Lebensqualität und macht die Treppe zum Lieblingsspielplatz. Foto: djd/dress Treppen-Renovierungssysteme GmbH

1. Tipp: Der Bodenbelag ist der Fokus bei einer Umgestaltung des Treppenhauses

Alte, knarrende und abgetretene Treppen bieten keinen schönen Anblick, und wenn der Belag der Stufen schon ausgetreten ist, können sie auch noch zur Stolperfalle werden. Will man das Treppenhaus verschönern, ist eine Renovierung des Belags meist die erste und wichtigste Maßnahme. Mit professionellen Treppenrenovierungssystemen lassen sich diese Arbeiten schnell und sauber durchführen. Ein Handwerker vermisst zunächst die Treppe, danach wird der neue Belag im Werk vorgefertigt. Je nach Aufbau der Treppe müssen unter Umständen die alte Beläge entfernt werden, danach geht es an die Verlegearbeiten des neuen Belags, die in der Regel in ein bis zwei Tagen abgeschlossen werden. Die Beläge werden mit Hilfe eines speziellen 2-Komponenten-Montageschaums verlegt. Dadurch werden Unebenheiten der alten Treppenstufen ohne aufwändige Spachtelarbeiten ausgeglichen, zugleich sorgt das Schaumbett für eine zuverlässige starke Minderung des Knarrens. Für eine harmonische Treppenhaus-Gestaltung lassen sich auch Wangen, Podeste und anschließende Flurbereiche passend zum Belag der Stufen gestalten.

2. Tipp: Schöpfen sie aus der Gestaltungsvielfalt mit Materialien

Die Auswahl an Materialien für die Treppenrenovierung ist groß - entscheidend sind der eigene Einrichtungsstil und das Budget.

  • Lackiertes Massivholz: Beliebter Klassiker
    Ahorn, Buche oder Eiche in unterschiedlichen Varianten und Oberflächenfinishs und neue Beizungen bieten Gestaltungsvielfalt mit dem Klassiker Holz. Eine lackierte Oberfläche macht es widerstandsfähig und pflegeleicht.
  • Massivholz geölt: Natürlich schön
    Für alle, die eine natürliche Wohnumgebung schätzen, bieten sich Vollholz-Beläge an, deren Oberfläche geölt ist. Vorteil des geölten Massivholzes ist, dass sich kleine Schrammen und Macken leichter entfernen lassen.
  • Laminat: Preiswerte Alternative
    Laminatbeläge sind eine kostengünstigere Alternative zu Massivholz und in vielen Holz-Dekoren, -farben und -maserungen erhältlich.
  • Naturstein: Exklusiver Touch
    Natursteinbeläge aus Granit gibt es von hell bis dunkel und Maserungen. Sie geben dem Treppenhaus einen exklusiven Look. Auch die Kombination mit Holz wirkt klassisch elegant. So können zum Beispiel die Treppe aus Steinstufen und das Stellbrett aus Holz oder in weiß gestaltet werden.
Ein neuer, professionell verlegter Bodenbelag und etwas frische Farbe geben einem alten Treppenhaus einen Frische-Kick. Foto: djd/dress Treppen-Renovierungssysteme GmbH
Der Aufgang gehört zu den meist genutzten Bereichen im Wohnhaus. Eine gründliche Renovierung ist daher kein Luxus. Foto: djd/dress Treppen-Renovierungssysteme GmbH
Schöner Kontrast: Naturstein und Holz in einem neu renovierten Treppenhaus. Foto: djd/dress Treppen-Renovierungssysteme GmbH
Exklusiver Touch: Eine Treppe in edlem Naturstein-Finish. Foto: djd/dress Treppen-Renovierungssysteme GmbH

3. Tipp: So gut wie alle Treppenformen lassen sich realisieren

Gerade, einfach oder mehrfach gewendelt, mit oder ohne Zwischenpodesten, Grundkonstruktion aus Beton oder Holz: So gut wie alle Treppenformen und Bauarten lassen sich mit einem Renovierungssystem neu belegen. Auch beschädigte Stufen können mit einem neuen Belag versehen werden.

4. Tipp: Gut ausleuchten und Stolperfallen vermeiden

Bei der Neugestaltung des Treppenhauses ist die Sicherheit von zentraler Bedeutung:

  • Stolperfreie und rutschfeste Stufen:
    Alte, unebene oder lose Beläge sind Stolperfallen, die sich durch eine Treppenrenovierung beseitigen lassen. Nach der Renovierung sind die Stufen auf jeden Fall trittfest. Für zusätzliche Rutschfestigkeit sorgen zum Beispiel in die Trittfläche eingearbeitete Antirutschgummis oder bei Naturstein so genannte Stockstreifen, deren Oberfläche aufgeraut ist.
  • Gute Ausleuchtung:
    Beleuchtung ist im Treppenhaus nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch der Sicherheit. Idealerweise sollten alle Stufen und Podeste gut und vollständig ausgeleuchtet sein und keine dunklen Ecken aufweisen. Zusätzliche Sicherheit bieten LED-Beleuchtungen, die unterhalb der Vorderkante der Trittstufe in die Treppe integriert werden können. Sie leuchten die Stufen vollständig und blendfrei aus, wegen der erforderlichen Verkabelungen ist der Einbau etwas aufwändiger.
  • Keine Deko, die Wege einengt
    Blumentöpfe und andere Dekorationen oder lose Teppiche können zur Stolperfalle werden und engen den Gehbereich ein. Besonderes die Stufen sollten frei gehalten werden.
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